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 Das Haus der weißen Hexe! 
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Sie wollte das er ging.
"Ganz wie du möchtest...", sagte er matt und richtete sich auf.
Er würde nicht zu Eoreth gehen, wahrscheinlich wusste sie das aber das war jetzt auch egal.
Sanft legte er seine Lippen auf ihre Stirn.
"Vergiss nie, egal was passiert und egal was du tust, ich werde dich immer lieben!", sagte er mit sanfter Stimme.
"Alva ist nicht mehr da wenn du wieder kommst!, sagte seine Stimme, in seinem Kopf aber es war als sprach wer anders mit ihm.
Das war mehr als nur eine Ahnung von ihm, das wusste er schon jetzt.
Sie ertrug das alles nicht, das war ihr deutlich anzusehen, dafür musste sie nicht mit ihm sprechen aber er hatte gesagt das er ihr jeden Wunsch erfüllen würde, also tat er das auch.
"Pass auf dich auf..", sagte er und seine Finger strichen sanft über ihr Gesicht.
"Und auf mein Herz"
Das letzte murmelte er so leise, das er hoffte das Alva ihn nicht verstanden hatte.
Er schloss die Augen, auch wenn er wusste das er seine Gefühle so nicht vor Alva verbergen konnte, gab ihm das ein Stück Sicherheit.
"Ich liebe dich!", sagte er und verließ das Zimmer.
Einen Augenblick lang stand er vor der geschlossenen Tür, sein ganzer Körper zitterte.
Es hatte keinen Sinn sie hier zu halten, wenn sie das nicht wollte, wenn sie ihn nicht mehr wollte.
Mittlerweile war er sich sicher das wenn er das Haus das nächste Mal betreten würde, Alva weg sein würde.
Langsam, schleichend verließ er das Haus.
Der Wind war kalt, fast eisig. Erst jetzt bemerkte er den Schnee, der ihm noch in der Nacht so unwirklich vorgekommen war.
Er hätte doch sein Hemd, nach gestern Abend wieder anziehen sollen.
"Verdammter Idiot!", murmelte er vor sich hin und schloss wieder die Augen.

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4. Feb 2012, 15:49
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Sanft legte er seine Lippen an ihre Stirn, sie schloss die Augen.
Er würde also tatsächlich gehen, nicht zu Eoreth, dass wusste sie, aber er ging.
Und dann war er schon zur Tür hinaus.
Alva lag da. Was sollte sie jetzt tun?
Gehen? Ihm nachlaufen?
Langsam richtete sie sich auf und verließ durch die Hintertür das Haus.
Er hatte recht, da saß Joy.
Sie sah Alva und kam auf sie zu, im lauf verwandelte sie sich.
"Du weißt immer genau was ich fühle, aber Linc weiß es auch. Was soll ich nur tun Joy?" flüsterte sie ihrer Hündin zu, diese legte sanft ihren Kopf unter ihren rechten Arm.
Alva streichelte sie sanft.
"Leg dich hin, ich kann sonst nicht aufsteigen!" bat sie leise und Joy legte sich in den Schnee.
Langsam stieg Alva auf ihren Rücken und sie erhob sich.
"Bring mich zu Silberlichts Grab und dann geh Linc holen, bitte!" flüsterte sie und Joy lief vorsichtig in den Wald.

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4. Feb 2012, 16:13
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Sie kamen am Haus der weißen Hexe an und Joy bremste sacht ab und legte sich nieder.
"Ich möchte nicht wieder rein. Kannst du dass alleine machen?" fragte sie Linc der schon abgestiegen war um ihr hinunter zu helfen.
Alva küsste ihn sanft und ließ ihn dann los.
Sie wollte niemandem begegnen, sie wollte einfach nur weg hier.
"Schreib ihnen einfach, dass es mir gut geht und ich weiter muss. Es wird sie eh nicht sonderlich interessieren, da ich ihnen nicht viel bedeute." sagte sie und ließ sich in Joys Fell sinken.

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5. Feb 2012, 10:31
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
"Gib mir einen Moment, dann bin ich wieder bei dir!", sagte er mit sanfter Stimme. "Ich erledige das schnell."
Schon drückte er seine Lippen auf ihre Stirn und war im Haus, der weißen Hexe, verschwunden.
Schnell griff er sich Papier, ging zum Tisch wo Feder und Tinte standen.
Er wusste zwar, das Eoreth wahrscheinlich seine Schrift erkennen könnte aber das war ihm im Moment egal.
Verzeiht mir, ich habe schon viel zu lange hier verweilt.
Mir geht es gut, macht euch bitte, bitte keine Sorgen!
Ich werde zusammen mit Linc einfach gehen.
Bitte sucht nicht mit mir, ich bin nicht mehr in Gefahr.
Wir werden uns irgendwann wiedersehen!
Da bin ich mir sicher.
Eure Alva.
, schreib er auf das Papier nieder und faltete es.
Er legte noch eine kleine Notiz für Mirabell auf den Tisch und legte das Schwert daneben. Seine Bestimmung war erfüllt er wollte dieses Ding nicht mehr mit sich herumschleppen müssen.
Oben auf den Blatt, schrieb er Eoreths Namen und legte ihn daneben.
Dann schnappte er seine Tasche und verschwand zur Tür hinaus.
Langsam trat er die Treppen nach unten und lief wieder auf Alva zu, zog sie wieder in seine Arme und hielt sie fest.
Seine Lippen lagen einen Moment auf ihrer Stirn und lächelte.
"Alles erledigt. Eoreth und deine Schwestern werden es erfahren..", sagte er mit sanfter Stimme. "Lass uns gehen, ich denke umso eher wir hier wegkommen umso besser!"

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5. Feb 2012, 10:47
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Linc drückte seine Lippen an ihre Stirn und ging nach drinnen.
Alva kuschelte sich an Joy und schloss die Augen.
Sie wartete, Linc würde eine Weile brauchen.
Ihre Gedanken waren auf ihre Reise gerichtet und sie lächelte, spürte wie das Glück langsam zu ihr zurück kam.
Und dann war Linc wieder da, er sprach leise.
Natürlich hatte er alles erledigt.
"Ja komm!" murmelte sie, setzte sich auf und war froh Linc hinter sich aufsteigen zu spüren.
Joy drehte sich um und lief in den Wald hinein.

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5. Feb 2012, 11:14
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


"So und jetzt hörst du mir mal zu Mala.. Ich hab mich nicht umsonst, jede Nacht aus dem Schloss geschlichen um in einem stickigen Wirtshaus rum zu sitzen, wenn ich dafür nicht einen so wundervollen Grund wie dich gehabt hätte.. als der Fürst mich aus dem Schloss verwies, weil .. wollte ich zu dir, dir etwas sagen und dann erzählte mir der Wirt, dass du das Tribut für den Prinzen bist.. So schnell ich konnte, rannte ich zurück zu zum Schloss um dich zu befreien! Bann hatte soweit er konnte, mir die Wachen vom Hals gehalten und ich bin rein in die Gemächer des Fürsten, doch als ich ihn über die hocken sah war es als würde es etwas in mir zerreißen.. ich hasste mich dafür solange gebraucht zu haben, hasste mich dafür dich nicht vor diesem Bastard beschützt haben zu können...", sagte er leise und schloss die Augen, er atmete tief ein und zwang sich, weiterzureden.. "...ich riss ihn von dir los und den Rest der Geschichte kennst du selbst gut genug. Glaub mir, wenn ich gewusst hätte.. dass du .. ich hätte mich wahrscheinlich niemals dagegen entschieden...", sagte er leise und schloss die Augen. Seine letzten Worte verwirrten sie. Was meinte er damit: Niemals dagegen entschieden... Verwirrt sah sie ihn an, es schien als litte er Qualen die sie sie nie verstehen würde. Aber wogegen hatte er sich denn entschieden. Dann rissen sie seine nächsten Worte aus ihren Gedanken.
"Mala?", fragte er leise und als sie ihn wieder an sah, atmete er noch einmal tief ein und schloss die Augen. "Ich.. liebe dich!", sagte er leise, so leise dass sie dachte sie sollte diese Worte gar nicht hören. Er liebte sie? Wie war dass möglich?
"Wie ist dass möglich? Ihr seid so edel und stolz! Bitte, macht Euch nicht lustig über mich. Ich kann alles ertragen, Eure Zurückweisung, Schläge, Verachtung, ja sogar die Qualen des Fürsten, aber nicht wenn ihr Euch über meine Gefühle lustig macht..." flüsterte sie und wieder rannen Tränen über ihre Wangen. Mala wollte aufstehen, weglaufen, doch Saf hielt sie fest und ließ sie nicht fort. Warum hielt er sie zurück? Warum ließ er sie nicht einfach gehen? Doch darauf wusste sie keine Antwort und sie wollte auch keine. Mala ließ sich zurück sinken, schmiegte sich an seine Brust und wünschte sich seine Worte wären wahr. "Ich liebe Euch, aber ich weiß dass mir dass nicht zusteht, Herr. Verzeiht mir, bitte." murmelte sie und schmiegte sich doch nur noch enger an Saf.

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14. Okt 2012, 22:52
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Saf!


"Wie ist dass möglich? Ihr seid so edel und stolz! Bitte, macht Euch nicht lustig über mich. Ich kann alles ertragen, Eure Zurückweisung, Schläge, Verachtung, ja sogar die Qualen des Fürsten, aber nicht wenn ihr Euch über meine Gefühle lustig macht..." flüsterte sie und wieder rannen Tränen über ihre Wangen. Sie wollte aufstehen, sich aus seinen Armen lösen.. Vorsichtig hielt Saf sie fest, zwang sie liebevoll bei ihm zu bleiben, bis sie begriff dass er sie nicht gehen lassen würde. Sie schmiegte sich enger an ihn. Liebevoll strichen seine Finger über ihre Haut, er küsste ihre Stirn. "Ich liebe Euch, aber ich weiß dass mir dass nicht zusteht, Herr. Verzeiht mir, bitte." murmelte sie und schmiegte sich doch nur noch enger an ihn.
"Edel und Stolz .. weil ich dazu erzogen wurde, Mala.", sagte er leise und zog sie noch enger an sich heran, legte einen Finger unter ihr Kinn und zwang sie liebevoll ihn anzusehen. "Hör auf mich Herr zu nennen! und Zweitens, nein - ich mache mich nicht über dich lustig Mala, ich liebe dich!", sagte er leise und küsste sie liebevoll, zärtlich legte er seine Arme um ihren Körper, zog sie an sich und küsste sie leidenschaftlich und innig. Seine Lippen drängten sich wie von selbst auf ihre, zogen sie enger an sich..
Zärtlich löste er sich von ihr und lächelte, küsste sie noch einmal flüchtig und wiederholte seine Worte dann noch einmal. "Ich liebe dich..!", sagte er liebevoll und zog sie enger an sich, küsste sie wieder, leidenschaftlich und zärtlich.
Nie hätte er geglaubt, dass ihm das Aussprechen dieser Worte, wie eine Befreiung vorkommen würde, ihn so glücklich machen würde..

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14. Okt 2012, 23:03
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Seine Stimme war nicht wütend, aber bestimmt. Sie liebte seine Stimme, schon im Wirtshaus war dass so gewesen. Der warme Klang ließ ihr die Knie weich werden und ihr Herz jedes Mal schneller schlagen. Und dann küsste er sie, lange, leidenschaftlich und zärtlich drängten sich seine Lippen an ihre und sie genoss es in vollen Zügen. Liebte er sie wirklich? Und als hätte er ihre Gedanken gelesen, wiederholte er seine Worte von eben noch einmal. "Ich liebe dich..." und dann lagen seine Lippen wieder auf ihren. Zärtlich, leidenschaftlich küsste er sie wieder und sie erwiderte unsicher seinen Kuss. Als er sich von ihr löste, konnte sie es immer noch nicht fassen. Er erwidert ihre Gefühle und genoss es, ganz offensichtlich, -genau wie sie--sie zu küssen und zu berühren. Eng kuschelte Mala sich an ihn. "Ich liebe dich auch..." flüsterte sie, schmiegte sich noch fester an ihn, schlang ihre Arme um ihn und sank dann in ruhigen Schlaf.

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14. Okt 2012, 23:14
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Mala schlief nicht lange ruhig, schon bald begannen Alpträume sie zu quälen. Erst waren es nur einfach, wie sie sie früher auch gehabt hatte aber dann wurden sie schlimmer, konkreter. Sie lief mit Saf unter den Bäumen des Waldes entlang. Glücklich tanzte sie um ihn herum, lief voraus und kam wieder zu ihm zurück. Das Mondlicht erreichte sie beide kaum und so war es beinahe schwarz unter den Bäumen. Immer wieder nahm er sie in seine Arme, küsste sie zärtlich und schenkte ihr seine Liebe. Doch dann waren sie plötzlich von Vampiren umzingelt und sie griffen Saf an, warfen ihn zu Boden und hielten ihn dort fest. Mala schrie, aber dass brachte auch nichts mehr. Dann schritt eine große, aufrechte Gestalt durch die Dunkelheit genau auf sie zu. "Du warst wirklich ungezogen, Mädchen!"flüsterte eine Stimme in ihr Ohr und die Gestalt packte sie grob. Mala wurde gegen einen Baum gedrückt. "DU gehörst mir, hast du das etwa so schnell schon wieder vergessen?! Er hätte dich haben können, wenn er nur ein wenig mehr wäre wie ich..."sagte der Mann und im fahlen Mondlicht, was durch die Bäume fiel erkannte sie die Umrisse des Fürsten. Er riss ihr ihr Kleid vom Leib und warf sie vor Saf auf den Waldboden. Sie wusste genau was jetzt kam und sie wollte nicht dass Saf es mit ansah. "Bitte mach die Augen zu, Saf. Ich will nicht dass du das siehst!" rief sie ihm zu, doch er tat es nicht. "Bitte.." flehte sie ihn an. "Nein, Saf wird sich dass jetzt schön mit ansehen. Er soll sehen dass sein Handeln Konsequenzen hat!"erklärte der Fürst ganz dicht an ihrem Ohr und beugte sich über sie, berührte mit seinen widerlichen Händen ihren zierlichen Körper. Grob befummelte er sie, ihre Brüste, ihren Schritt. "NEIN; BITTE NICHT! HÖRT AUF! LASST MICH!" schrie Mala. Wieder spürte sie sein steifes Glied zwischen ihren Beinen und wieder drang er gewaltsam in sie ein. Nahm sie sich und ließ Saf immer wieder von seinen Wachen in die richtige Position bringen, damit er auch ja alles sah. "NEIN, BITTE!" schrie sie, flehte dass er aufhören solle. Immer wieder trafen sie seine brutalen Stöße und seine Lustschreie erfüllte den Wald. "Saf bitte, sie weg!" flehte sie ihn an und wusste doch dass er dass niemals tun würde. Und der Fürst ließ nicht von ihr ab. "Sie weg, bitte Saf sieh nicht hin!" flehte sie. Wieder stieß der Fürst sich in sie, stöhnte und kam frohlockend in ihr. Mala schrie auf, vor Schmerz und Eckel. Immer wieder erfüllte sie mit ihren verzweifelten Schreien den Wald und hatte doch keine Chance. Sie warf sich hin und her, wollte sich von dem Fürsten befreien, wollte dass Saf die Augen schloss...

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15. Okt 2012, 05:12
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Saf!


Saf kniete vor dem Bett, rüttelte liebevoll an Mala und flehte sie an, endlich aufzuwachen. Schon die halbe Nacht wälzte sie sich in seinen Armen hin und her, schrie und immer wieder liefen ihr auch Tränen im Schlaf über die Wange. "Mala, bitte wach auf! Ich bin hier .. Alles ist gut aber wach auf!", sagte er mit fester Stimme und rüttelte sie wieder, versuchte alles um sie wach zu bekommen. Er tauchte seine Finger in die Wasserschüssel die neben dem Bett stand und beträufelte ihren Körper damit, versuchte sie durch das kalte Wasser aufschrecken zu lassen, doch egal was er tat sie wachte einfach nicht auf..
Er musste nicht in ihren Kopf gucken können, er wusste auch so wovon sie träumte - seinem Vater! Wahrscheinlich träumte sie davon, wie er sie wieder nahm und ihren Worten zu deuten, das Saf daneben stand.. Er strich liebevoll über ihre Wange, schüttelte sie und küsste sie. "Mala bitte, mach einfach die Augen auf! Es ist nur ein Traum - ich werde nie wieder zu lassen, dass dieser dreckige Mistkerl seine Hände auch nur an dich legt! Er wird dir nie wieder weh tun aber bitte Sonnenschein, mach die Augen auf, mach sie einfach auf!", bat er sie, schüttelte sie wieder und legte den Kopf auf ihren. "Liebes, mach die Augen auf. Es ist doch nur ein Traum - er wird dir nicht mehr weh tun, dazu hat er gar nicht die Macht. Er ist nicht besser, wie ich! Er kann die Trugbilder auch nicht erkennen, ich kann dich dein Leben lang schützen! Liebste bitte, öffne die Augen! Wach auf!"
All das brachte nichts, er bekam sie nicht wach.. aber er musste ihr doch irgendwie helfen können - seine Trugbilder! Er setzte sich auf, legte die Finger an ihre Stirn und dachte an etwas schönes, versuchte ihr einen Schönen Traum zu schenken. Einen Traum in dem er sie küsste, sie streichelte und mit ihr über die Ebene lief, sie hoch hob und sich mit ihr - glücklich - im Kreis drehte. Einen Traum in der die Sonne ihre Haut wärmte und er ihr, all seine Liebe schenkte... Doch Saf wusste, dass seine Trugbilder nicht immer die Träume verscheuchen konnten, die der Schlafende hatte. Es war schwerer Träume zu verändern, einen Traum durch ein Trugbild auszutauschen, als einem Menschen einfach ein Trugbild hinzustellen, anstatt einer Höhle einen einfachen Fels zum Beispiel.. "Mala bitte..", flüsterte er leise und legte den Kopf auf die Bettkante, umklammerte liebevoll ihre Hand und küsste diese immer wieder, versuchte ihr schöne Träume zu schenken, sie von ihrem grausamen Traum zu befreien..

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15. Okt 2012, 05:29
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