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 Das Haus der weißen Hexe! 
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Mala wand sich, der Traum gab sie nicht frei. So war es schon immer gewesen, als hätten ihre Alpträume einen eigenen Willen und konnten sie so lange fest halten wie es ihnen beliebte. Doch langsam löste er sich auf, immer wieder kamen andere, schönere Bilder zwischen den Qualen. Sie war mit Saf auf der Ebene, er küsste sie-wieder stieß der Fürst zu-Saf drehte sich mit ihr im Sonnenlicht im Kreis. So ging dass eine Weile, bis sie endlich aufwachte. Sie schrie, schrie und weinte. Ihre Hände fasten sich zwischen die Beine, der Nachhall des Schmerzes war so stark. Und dann bemerkte sie Saf, der völlig aufgelöst neben ihr kniete und mit feuchte Augen ansah. Verdammt, er hatte alles mitbekommen...
"Saf, es tut mir so leid..." flüsterte sie, sie hatte nicht gewollt dass er auch darunter litt. Doch genau wie in ihrem Traum hatte er ihr zugesehen und sie nicht allein gelassen. Ihre Hände tasteten nach seinen in der Dunkelheit, fanden sie und zogen daran. Sie wollte dass er wieder zu ihr kam. Langsam ließ er sich aufs Bett ziehen und Mala schmiegte sich in seine Arme. Seit sie begriffen hatte, dass er ihre Gefühle erwiderte war sie viel mutiger und manchmal zeigte sie ihm sogar was sie wollte, so wie jetzt. "Bitte halt mich fest, Saf. Bitte lass mich nie wieder los.." flüsterte sie und nur langsam versiegten ihre Tränen. Mala liebte ihn, doch sollte ihr Traum jemals wahr werden, würde sie einen Weg finden ihn zu zwingen wegzusehen. Niemals sollte er sehen, was der Fürst ihr angetan hatte, wie er in sie eindrang und sich nahm was sie so gern Saf geschenkt hätte.

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15. Okt 2012, 05:47
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Saf!


Liebevoll zog er sie enger an seine Brust, strich ihr mit den Fingern über die Wange. "Schhh ist ja gut, Sonnenschein! Ist ja gut!", murmelte er ihr liebevoll ins Ohr und zog sie noch enger an seine Brust. "Hab keine Angst! Er wird dir nie wieder weh tun, dieser dreckige Bastard! Nie wieder wird er seine Finger auch nur an deinen Körper legen!", sagte er und hatte alle Mühe seine Wut, die sich allein gegen seinen Vater richtete, nicht rauszulassen. Diesen Moment würde er sich aufheben für den Tag, an dem er seinem Vater gegenüberstehen würde! Saf würde sich von seinem Vater nicht noch mal, den einzigen Menschen wegnehmen lassen, der ihn liebt! Er hatte seine Mutter damals nicht beschützen können, dafür war er einfach noch viel zu jung und naiv gewesen, doch Mala konnte er beschützen, konnte er vor den Händen seines Vaters schützen und genau das würde er auch tun, mit seinem Leben wenn es sein musste!
"Er hat mir meine Mutter genommen, ich werde nicht auch noch zu lassen, dass er dich kriegt - keine Angst Mala, ich werde es nicht zu lassen!", sagte er sanft und küsste ihre Stirn. Es war nicht nur ein stummes Versprechen an sie, sondern auch an seine Mutter, das Versprechen, dass er nicht zu lassen würde, dass sein Vater noch einmal eine Frau quälte, die er liebte!
Zärtlich küsste er ihren Hals, ihr Schlüsselbein und küsste sie, leidenschaftlich und liebevoll, ganz zärtlich. Sanft schmiegte er sie enger an sich und hielt sie ganz fest, streichelte sie. "Schlaf noch ein wenig, Mala. Keine Angst ich werde die Träume von dir fern halten..", flüsterte er leise und liebevoll, küsste sie und streichelte sie weiter...

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15. Okt 2012, 06:05
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Seine Stimme war wie Balsam für ihr Herz und ihre Seele. Beides war wertlos und zerstört aber er heilte es genau wie er ihren Körper einfach so geheilt hatte. Saf versprach ihr, dass der Fürst sie niemals wieder in die Finger bekam und sie wusste er würde sie beschützen. Der Fürst hatte Saf also seine Mutter genommen, er war allein genau wie sie. Liebten sie sich deshalb, weil sie einander besser verstanden, weil sie das selbe Schicksal hatten? Egal! Sie liebten sich und nur dass zählte.
"Schlaf noch ein wenig, Mala. Keine Angst ich werde die Träume von dir fern halten..", flüsterte er leise und liebevoll, küsste sie und streichelte sie weiter. Ja er würde die Träume nicht wieder zu ihr lassen. "Dass mit deiner Mutter, tut mir schrecklich leid Saf. Sie muss eine wundervolle Frau gewesen sein, gütig und liebevoll, wenn sie so einen wunderbaren Sohn großgezogen hat. Ich weiß sie wäre stolz auf dich!" flüsterte sie leise und kuschelte sich eng an Safs Brust. Mala schloss die Augen, schlang ihre Arme fest um ihn und schmiegte sich noch enger an ihn. "Ich liebe dich!" murmelte sie und sank langsam in einen friedlichen Schlaf, diesmal ganz ohne Alpträume. Saf war es, da war sie sich sicher, der die Schrecklichen Bilder von ihr fern hielt und ihr Liebe und Geborgenheit schenkte.

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15. Okt 2012, 06:16
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Mala schritt langsam, in einiger Entfernung, am Seeufer entlang. Der Mond stand am Himmel und am ganzen Mitternachtsblauen Himmel strahlten die Sterne. Nie hatte sie diesen Anblick gehabt oder ihn genießen können, doch jetzt hier konnte sie spazieren gehen, in den Himmel schauen und einfach nur daran denken wie schön es ist. Saf war im Haus geblieben, um mit der Hexe zu sprechen und sie sehnte sich schon jetzt wieder nach ihm. Sie blieb ganz nah am Haus der weißen Hexe, konnte sich einfach nicht weiter entfernen. Saf hatte sie lange fest gehalten und Mala hatte es genossen, es hatte ihr wieder Frieden gegeben. Seine Stimme und seine sanften Berührungen, Küsse-die so ganz ungewohnt für sie waren-machten sie unglaublich glücklich und vielleicht konnte sie endlich doch noch ein wenig von ihren Träumen leben. Doch Mala wollte sich keine Hoffnungen machen. Ja, Saf erwiderte ihre Gefühle, hatte sich auch in sie verliebt aber dass war bevor sie zum Fürsten kam. Auch wenn er sie jetzt immer noch liebte, würde er sie dennoch nicht haben wollen. Es gab bessere Frauen als sie und so eine würde er zu seiner Braut machen, eine reine und gute Frau würde er sich nehmen. Saf war stolz und edel, er verdiente einfach eine perfekte Frau und dass war-und würde sie-nun einmal nicht. Mala setzte sich auf die Vordertreppe, des Hauses, zog die Beine an und schlang ihre Arme um die Knie. Vielleicht konnte sie, wenn er seine Frau gewählt hatte, trotzdem hier bleiben und der weißen Hexe dienen. Schließlich war sie ihr Leben lang nichts anderes gewesen und war auch-wenn sie nicht gerade in Tagträumen versank-gut darin. Seufzend sah sie auf und vor ihr stand einer dieser Elfen, die hier lebten. Er war eine Lichtelf und das Licht was ihn umgab war wunderschön. Sie wollte sich schon erheben um ihm Platz zu machen, als er ihr sanft auf half. "Keine Schönheit sollte in dieser Kälte sitzen, ohne einen Mantel!" sagte er und reichte ihr seinen. Mala sah ihn verdutzt an und machte keine Anstalten den Mantel entgegen zunehmen. Vorsichtig legte der Elf ihr seinen Mantel um. "Mein Name ist Alras! Ihr solltet wirklich nicht hier draußen sein, wenn Ihr keinen Mantel tragt, kleine Schönheit." stellte er sich vor und schloss die Schnalle an ihrem Hals, strich sacht über ihr Schlüsselbein. "Euch fehlt eine Viole oder für Eure Rasse üblich ein Talisman." stellte er fest. Mala sah ihn immer noch einfach nur an. Noch nie hatte sie jemand so ehrenvoll angeredet. Sie blinzelte einmal und antwortete dann. "Meine Mutter war in einer Ehe mit einem Menschen als ich zur Welt kam, ich habe soetwas nie erhalten..." verlegen, schlug sie ihren Blick nieder. "Dann wird es aber Zeit.." sagte Alras sanft und strich ihr zärtlich über die Wange. Seine Berührungen waren nicht richtig unangenehm aber es waren auch nicht Safs Finger die sie da berührten.

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15. Okt 2012, 20:04
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Saf!


Sapphire saß, ziemlich gelangweilt, mit der Hexe da - sie wollte das er Mala erzählte wer er wirklich war, dabei kannte sie nicht mal die "Lüge" über sich. "Ja, ich weiß, irgendwann werde ich es ihr erzählen müssen aber der Zeitpunkt ist einfach noch nicht gekommen!", sagte er und erhob sich langsam. Mala fehlte ihm, die Zeit allein bei der Hexe, kam ihm vor wie eine Ewigkeit vor. "Aber ich denke, es jetzt sicher nicht der richtige Zeitpunkt, um ihr noch mehr Angst zu machen...", sagter er leise und beugte sich noch ein Stück zur Hexe herüber. "..ich werde es ihr sagen, sagen - wenn ich ihr bereit bin es zu sagen und sie soweit ist!"
Die Hexe lachte auf. "Sie wird niemals soweit sein, genauso wenig wie du Vampir! Für sowas kann man niemals bereit sein!", sagte sie, wandte sich von ihm ab und verschwand noch immer lachend, in ihrer Kammer. Saf schüttelte den Kopf und öffnete dann die Tür, wollte nach Mala sehen und sie endlich wieder in seine Arme schließen - viel zu lang war die Zeit ohne sie gewesen doch das was er dort sah, ließ ihn einen Moment stocken. Mala saß auf der Treppe, vor ihr stand ein Elf - nein, nicht irgendein Elf - Alras. Saf schluckte und unterdrückte krampfhaft das Gefühl Mala von ihm wegzureißen, sich vor sie zu stellen..
Vorsichtig beugte er sich zu Mala, küsste ihre Wange liebevoll und zwang sich Alras freundlich anzulächeln. "Hallo Alras .. es ist lang her..", sagte er leise und nickte ihm zu, schlang seine Arme liebevoll um Mala, küsste zärtlich ihren Hals. Es war tatsächlich eine ganze Weile her, dass Alras und er sich begegnet waren damals war er noch ein kleiner Junge gewesen - nicht älter als 6 Jahre alt. Damals war er mit seiner Mutter hier gewesen, sie hatte ihn das erste Mal mitgenommen, zu einem ihrer Besuche am See und bei der Hexe, damals hatte er voller Begeisterung hier am See gesessen und Alras hatte ihm damals alles über den See und die Magie, die in ihm war, erzählt.
"Es ist tatsächlich lange her, junger Herr! Es tut mir schrecklich leid, was nach eurem Besuch hier, mit eurer Mutter passiert ist.. Sie war eine gute Frau..", sagte Alras und verbeugte sich leicht - noch immer behandelte er ihn als wäre er der Prinz, dabei wusste er doch sicherlich dass er das nie mehr sein würde..
"Ja, dass war sie.. aber es ist lang her und es war eine Erlösung für sie..", murmelte er und schloss die Augen. Ja, es war die Erlösung für seine Mutter gewesen, endlich hatte sie ihr freies Leben wieder wenn auch anders als zuvor aber wenigstens musste sie nicht mehr die Qualen, die sein Vater ihr gebracht hatte, ertragen! Er versuchte ruhig ein- und auszuatmen, Mala sollte sich keine Sorgen um ihn machen - er würde ihr niemals zeigen, wie sehr es ihn noch heute belastete, dass seine Mutter nicht mehr lebte.. Er zog sie enger an sich her, schmiegte seinen Kopf an ihren Schulter und biss sich immer wieder auf die Lippe, versuchte sich abzulenken..

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15. Okt 2012, 20:40
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Und da waren sie, Safs liebevolle Berührungen. Wie sehr sie ihn vermisst hatte... Er küsste sanft ihren Hals und Mala schloss die Augen. Dann unterhielt er sich mit Alras und die beiden schienen sich von früher zu kennen. Auch Alras entbot Saf eine angemessene Ehre und sie fühlte sich unglaublich klein neben ihm. Eben noch hatte er sie geküsst, sie hatte sich so gut gefühlt dabei und jetzt fühlte sie sich wieder wie die kleine Kellnerin im Wirtshaus. Plötzlich nahm Saf sie in seine Arme, schmiegte seinen Kopf an ihre Schulter. Es war alles so vertraut mit ihm und sie genoss es, vorsichtig schlang sie ihre Arme um ihn und kuschelte sich an ihn. Gott, sie wollte nicht dass er jemals die Frau fand, die ihm gebührte und sie für immer bei ihm bleiben konnte. "Es freut mich dass ihr trotz allem glücklich seit Prinz." sagte Alras, drehte sich um und ging. Mala stockte der Atem. Was hatte dieser Elf da gerade gesagt? Sie macht sich von Saf los und sah ihn entsetzt an. "Prinz?" fragte sie ihn und wollte es nicht glauben. Dieser Elf hatte ihn gerade mit dem Titel, des Sohnes des Fürsten angeredet. Was hatte dass zu bedeuten? Saf konnte nicht.. er war nicht...
"Du bist sein Sohn..." murmelte sie beinahe tonlos. Er hatte sie abgelehnt, hatte sie seinem Vater ausgeliefert und jetzt tat er so als würde er sie lieben, küsste und streichelte sie so sanft. Wie konnte sie nur so blind gewesen sein? "Warum Saf?" fragte sie ihn und Tränen stiegen in ihre Augen.

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15. Okt 2012, 20:59
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Saf!


Saf öffnete die Augen nicht als er Alras Worte hörte. Er hatte ihn Prinz genannt.. vor Mala, würde sie eins und eins zusammenzählen und wissen wer er wirklich war? Ja, natürlich würde sie das.. Ihr Atem stockte. "Prinz?" fragte sie ihn.. doch anstatt weiterzureden, stockte sie - schwieg einen Moment.
"Du bist sein Sohn..." murmelte sie dann beinahe tonlos. Verdammter Elf, warum hatte er nicht einfach sein dummes Maul halten können? Wieso musste er ihn nur mit Prinz anreden? Hatte dieser Strumpfhosen-Held denn nichts davon gehört, dass er nicht mehr Prinz war? Dass sein Vater ihn verstoßen und enterbt hatte!? "Warum Saf?" fragte sie ihn und Tränen stiegen in ihre Augen.
Er atmete tief durch, wie sollte er ihr nur all das erklären? Verdammt - warum hatte er nicht die Zeit bekommen sich darauf vorzubereiten? Ein paar Worte hin und herschieben zu können? Dann öffnete er seine Augen und sah sie an, sah ihr direkt in ihre blau/grauen Augen.
"Ja, ich bin sein Sohn.. Ich bin der Sohn des Fürsten", sagte er leise und rutschte ein Stück von ihr ab, stand auf und lief vor ihr hin und her. "Ich bin der Sohn Haldirs, ja.. nein, ich sollte ganz von vorne anfangen, ganz am Anfang. Bitte Mala - hör mir zu und von mir aus, kannst du danach gehen.. mich in den Wind schießen aber bitte lass mich dir alles erklären..", sagte er sanft und zog sie mit sich an den See, bat sie stumm sich mit ihn an das Ufer zu setzen, ihm zu zuhören.
"Es war noch weit vor meiner Geburt als mein Erzeuger, denn mehr war er nie.. meine Mutter sich nahm.. Sie war damals noch ein Erzengel, rein, mächtig und unglaublich schön. Mein Vater hielt sie sich als seine Dienerin, sein Eigentum bis zu dem Tag an dem sie wusste, dass sie seine Brut empfing - mehr war ich damals nicht für sie. Doch dann würde ich geboren und mein Vater, war die ersten Monate stolz auf seinen Sohn und auch meine Mutter, Belena, liebte mich", sagter er leise und schloss die Augen, versuchte das alles nicht vor seinen Augen zu sehen, er wollte es nicht sehen..
"..sie zog mich auf, doch ich war kaum 4 Jahre alt da brachten die Berater meines Vaters mir kämpfen, Rechnen, Lesen und was weiß ich nicht noch alles.. als ich 7 war, ließ Er sie hinrichten, nur um mir zu zeigen dass er immer Macht über mich haben würde und wenn ich es wagen würde, mich gegen ihn zu stellen würde er mir alles nehmen was mir lieb war.. Die Berater brachten mir alles bei, brachten mir bei wie mein Vater zu sein, mich zu benehmen wie ein Fürst und auch so zu denken, doch ich konnte es nicht - ich wollte es nicht! Ich wollte nicht sein wie er, wollte mich nicht an dem Leid anderer aufgeilen, wollte nicht andere Menschen quälen oder leiden lassen.. dass passte ihm so gar nicht, er wusste dass ich mehr von meiner Mutter hatte als ihm lieb war.", sagte er leise, starrte auf den See hinaus und tippte mit den Fingern auf einem Stein herum. Die Bilder tanzten nur all zu lebhaft vor seinen Augen.. "Ja und dann kam der Tag an dem ich lernte meine Fähigkeiten perfekt zu beherrschen, die die mir der Vampir in die Wiege legte und die des Engels in mir.. ich schlich mich immer öfter aus dem Schloss und irgendwann saß ich in dem Wirtshaus in dem du arbeitest, schon nach dem ersten Abend kam ich eigentlich nur noch in das Wirtshaus um dich zu sehen, ich beobachtete dich seit dem jedes Mal.. und ja, ich verliebte mich in dich!", Saf schloss die Augen, er sah sie wieder wie sie ihm sein Bier auf den Tisch stellte, sanft lächelte - ja, damals war alles gut gewesen, sie hatte aber auch nicht gewusst wer er wirklich war..! "Eines Morgens kam ich zurück ins Schloss und mein Vater stellte mich vor vollendete Tatsachen, ich würde sein Tribut heiraten - aber ich liebte doch dich! Ich wollte nur dich.. allein der Gedanke, einfach irgendeine Frau zu heiraten brachte mich um den Verstand, ich entschied mich gegen all das, wollte zu dir und so verließ ich das Schloss, mein Vater stieß mich und ich ging zu dem Wirtshaus in dem ich dich all die Abende beobachtete hatte - ich hatte vor die alles zu sagen, dir zu sagen das ich dich liebe! Doch als ich ankam warst du weg, dein Stiefvater - der Wirt - erzählte mir, dass du das Tribut des Fürsten bist und erst da begriff ich, was ich getan hatte.. Aber wie hätte ich ahnen sollen, dass du das Tribut bist? Woher hätte ich wissen sollen, dass ich zu spät kommen würde? Ich hasse mich dafür, dafür dass ich zu spät gekommen bin, dafür dass ich dich genauso wenig wie meine Mutter vor diesem dreckigen Mistkerl beschützen konnte.. Ich lief so schnell ich konnte zurück zum Schloss und holte dich dort raus..", sagte er leise, senkte den Blick und schloss die Augen.
Sie sollte die Tränen in seinen Augen nicht sehen, nicht den Hass den er gegen sich selbst hegte seit dem. Es war schlimm genug, dass sie die Tränen in seinen Augen hören würde.. "Ich kam zu spät.. und es tut mir leid, es tut mir so schrecklich leid! Hätte ich damals gewusst, dass du das Tribut bist - ich hätte mich niemals dagegen entschieden, niemals gegen dich!"
Er drehte den Kopf weg, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und versuchte sich zu beherrschen, versuchte ruhig zu bleiben.. Er hatte ihr Leben kaputt gemacht, nur weil er nicht nachgedacht hatte, weil er ein verdammter Egoist war, wie sein Vater.... Saf wusste, dass er nicht im geringsten das Recht hatte, in ihrer Nähe zu seinen - nur durch seine Dummheit hatte sie leiden müssen...

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15. Okt 2012, 21:31
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Safs Stimme klang ganz anders, als er ihr seine Geschichte erzählte. Voller Leid und Qual! Sein Leben war genauso beschissen gewesen, wie ihres. Vorsichtig kniete sie sich zu ihm,. sah noch die Reste der Tränen in seinen wundervollen Augen. Er hatte sie nicht anlügen wollen, bzw ihr seine wahre Identität verheimlichen, er hatte einfach nur Angst gehabt. Angst, genau wie sie selbst. Liebevoll strich sie ihm über die Wange. "Saf, ich liebe dich! Du bist nicht wie er!" versicherte sie ihm. Egal, wessen Sohn er war-er war immer noch der selbe wie heute Morgen. Saf war der Mann, den sie liebte und dass würde er immer bleiben. "Ich wünschte nur, dass du es gewesen wärst, wünschte du wärst der Erste gewesen..." murmelte sie leise und ließ den Kopf hängen. Wie sehr sie sich wünschte er hätte sich ihr früher offenbart, sie aus dem Wirtshaus geholt und sie hätte sich ihm freiwillig schenken können. Doch dass ging jetzt nicht mehr, niemals. Langsam hob sie seine Arme an, legte sie um sich selbst und kuschelte sich an Safs Brust. Egal, wer er war, sie würde immer bei ihm bleiben. Solange bis er eine richtige Frau gefunden hatte. "Wie gern hätte ich dich zum Mann genommen und dir geschenkt was ..." sie konnte nicht weiter sprechen, fühlte sich so wertlos, so ... Heftige Schluchzer entrannen sich ihr und schüttelten sie. "Es tut mir so leid, Saf!" schluchzte sie und wollte sich los machen. Sie war nichts wert und er sollte sich nicht noch länger mit ihr abgeben müssen. Auch wenn er der Sohn des Fürsten war, war er doch ganz anders. Ehrenvoll, stolz und liebevoll. Mala würde einfach weglaufen, weit weg-nach Candra-und dann war Saf frei von ihr...

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15. Okt 2012, 21:50
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Saf!


Sie wollte sich von ihm los machen, wollte wahrscheinlich gehen doch er ließ sie nicht, hielt sie einfach fest. "Mala .. geh nicht!", sagte er leise und zog sie enger an sich. Zärtlich zog er sie enger an sich, schmiegte sich ganz eng an sie und küsste ihren Hals, ihre Kehle und ihren Kiefer, ihre Wange und küsste sie - liebevoll und leidenschaftlich! Ganz sanft strichen seine Finger über ihre Haut, zärtlich über ihren Hals und ihr Schlüsselbein, ihr Brustbein entlang. "Mala .. wenn du mich so nicht mehr willst, ist das vollkommen in Ordnung aber wenn du nur gehst, weil du glaubst du wärst nicht gut genug - ist das Schwachsinn, absoluter Schwachsinn!", sagte er liebevoll und hob sie hoch, lief langsam mit ihr ins Haus und setzte sie vorsichtig auf dem Bett ab, kniete vor ihr nieder. "Glaub mir, Sonnenschein, eines Tages wirst du meine Frau sein!", sagte er zärtlich und küsste sie liebevoll, zärtlich und innig. Er zog sie enger an sich und streifte ihr liebevoll Alras Mantel ab, ließ seine Finger über ihren Bauch streichen, ihre Seite und ihren Rücken, zärtlich berührten seine Finger sie, streichelten sie während er sie leidenschaftlich küsste, seinen Körper an ihren drängte!
Als er sich von ihr löste, ging sein Atem schneller aber er lächelte, sanft. "Ich liebe dich!", flüsterte er leise und küsste sie wieder, immer wieder. Vorsichtig öffnete er ihr Kleid, streifte er ihr vom Körper... Ganz vorsichtig, sie sollte nicht glauben, dass er ihr weh tun würde - er wollte einfach nur ihre warme Haut spüren, sie berühren, streicheln und küssen können.. Er setzte sich zu ihr, legte seine Arme um sie und kuschelte sich mit ihr, unter die Decke.. zärtlich berührten sein Finger ihre Haut, streichelten ihren Bauch, ihre Seite, ihre Arme, ihre Schultern, ihren Nacken, ihren Hals, ihr Schlüsselbein.. kaum merklich berührten seine Finger ihre Haut, seine Lippen küssten sich liebevoll über die Haut ihres Nackens. Mala sollte sich einfach entspannen, er würde niemals gegen ihren Willen handeln, würde ihr niemals weh tun! Saf wollte einfach, dass sie sich wohl fühlte, wollte dass sie nicht mehr über das nachdachte, was er ihr erzählt hatte, sondern dass sie einfach seine Küsse und seine Berührungen genoss..

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15. Okt 2012, 22:05
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Beitrag Re: Das Haus der weißen Hexe!
Mala


Er hatte sie nicht gehen lassen und war mit ihr ins Haus der Hexe zurück gegangen. Sanft hatte er ihr ihr Kleid vom Körper gestreift und sich mit ihr ins Bett gekuschelt. Seine Finger strichen über ihre nackte Haut und seine Lippen küssten sich über ihren Nacken. Mala hatte keine Angst, er würde ihr nicht weh tun und sie genoss seine Berührungen. Sie schloss die Augen und schmiegte sich an ihn, eng an seine Brust. Vielleicht konnte sie wirklich seine Frau werden und vielleicht konnte sie ihm-auch wenn sie nicht mehr rein war-eine gute Frau sein... Mala schlang ihre Arme fest um ihn, kuschelte sich an seine warme Brust und genoss seine Nähe. Wieder schlief sie ein und wusste dass Saf sie vor ihren Alpträumen bewahren würde.

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15. Okt 2012, 22:16
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