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 Das Ufer des Sees! 
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Beitrag Das Ufer des Sees!
Das Ufer des Sees

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Hier am Ufer des Sees leben die Einhörner.


13. Jan 2012, 21:07
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Mala


Mala war durcheinander. Heute Nachmittag hatte sie mit der weißen Hexe gesprochen und diese hatte ihr angeboten, dass sie bei ihr als Novizin anfangen könnte. Aber dass würde bedeuten, dass sie Saf aufgeben müsste. Als Novizin darf sie keinen Mann haben und sich ebenso wenig einem hingeben, aber Mala hätte endlich ein richtiges Zuhause. Dann wäre sie vollends ein Teil der Siedlung und allem, sie hätte endlich ein Zuhause, aber ohne Saf. Aber war ein Zuhause ohne Saf überhaupt ein Zuhause? Nein, nicht wirklich, etwas würde immer fehlen. Sie wollte ein Zuhause, aber sie liebte Saf und wollte nicht mehr ohne ihn sein. Aber was wenn, Saf bald eine richtige Frau fand? Eine reine und gute Frau? Dann stünde sie allein und ohne Zuhause da.
Mala stöhnte frustriert auf. Verflucht was sollte sie nur tun? Vielleicht konnte sie mit Saf gehen und sie konnten zusammen ein Zuhause finden?! "Sei nicht albern Mala, er wird sich nicht mit dir irgendwo niederlassen. Er bleibt vielleicht jetzt bei dir, weil er auch einsam ist aber sobald die Richtige kommt: Puff, ist er verschwunden! schalte eine Stimme in ihrem Kopf sie. Wieder seufzte Mala und setzte sich dann ins Gras.
Die Sterne standen schon am Himmel und die Nacht brachte ihre normale Kälte mit, aber Mala wollte nicht wieder zurück zum Haus gehen. Dann würde die Hexe vielleicht nur gleich eine Antwort verlangen oder Saf würde sie löchern was los war, weil er wieder bemerkte dass sie etwas bedrückte. Er hatte so eine Antenne dafür, wie es ihr ging. Überhaupt war Saf immer sehr einfühlsam, aufmerksam und liebevoll. Sie wollte ihn nicht verlieren, wollte für immer bei ihm bleiben aber sie wusste dass er sie niemals so haben wollen würde. Sie war einfach keine gute Frau, wahrscheinlich war sie dass nie gewesen. Auch wenn die Hexe ihr erklärt hatte, dass sie genauso gut war wie jede Andere und noch besser. Sie hatte nicht selbst entschieden, dass ein Mann ihr ihre Ehre nahm und galt in den Augen ihres Volkes noch immer als rein. Doch galt dass auch für Vampire? Nein, mit Sicherheit nicht und dann wäre sie in Safs Augen einfach weniger wert als eine Jungfrau...

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17. Okt 2012, 19:56
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Saf!


Langsam, vorsichtig, trat Sapphire auf Mala zu. Leise räusperte er sich und setzte sich vorsichtig neben sie. Verdammt, es war keine gute Idee gewesen, ihre Nähe zu suchen! Saf schloss einen Moment lang die Augen, hörte auf zu atmen - wie gut dass er nicht atmen musste. Warum brachte allein der Geruch ihres Blutes ihn den jetzt aus der Fassung, früher hatte das doch auch keine Frau geschafft!
Doch bei Mala war das anders, natürlich es war eine ganze Weile her, dass er getrunken hatte und es machte es auch nicht besser, dass er nächtelang wach blieb um Malas Träume zu verjagen, dass er nie schlief.. Er verdrängte den Gedanken an ihren Herzschlag, an ihr warmes süßliches Blut und den Gedanken seine Fänge einfach in ihr Fleisch zu bohren - Nein, dass konnte er nicht tun - dass würde er nicht tun, niemals!
"Mala?", fragte er vorsichtig, drehte sich aber nicht zu ihr - sah sie nicht an...

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17. Okt 2012, 20:29
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Mala


Mala sah auf, als Saf sich räusperte und sich neben sie ans Ufer setzte. Er sah nachdenklich aus und sah sie auch nicht an, nicht einmal als er leise ihren Namen sagte. Verwirrt sah sie ihn an und als er nicht weiter sprach, legte sie ihm eine Hand auf den Arm. "Saf, was ist denn los?" fragte sie ihn besorgt, sie befürchtete dass es ihr nicht gefallen könnte. Vielleicht war ihm eine der Lichtelfen aufgefallen und er wollte es ihr sagen oder er wollte einfach weg von hier, hielt es an dem See nicht mehr aus. Saf sah aus als liebte er die Freiheit und an einen Ort gebunden zu sein bekam ihm bestimmt nicht gut. Dann wandte er sich zu ihr, sah ihr direkt ins Gesicht und Mala sah was los war. Seine Augen schimmerten rot, glühten. Sie hatte dass oft genug im Wirtshaus gesehen. Er hatte Durst, Saf musste trinken! Verdammt, kein Wunder dass er sich versucht hat von ihr fern zu halten. Den ganzen Tag schon war er ihr aus dem Weg gegangen und dass hatte ihr Angst gemacht. Doch jetzt wusste sie was der Grund dafür war.
Mala öffnete die Schnalle an ihrem Hals, ihr Kleid war schwarz wie die Nacht und hatte einen kleinen Umhang, der mit einer Schnalle zusammengehalten wurde. Sie ließ den Umhang von ihren Schultern gleiten und entblößte so ihre Kehle. Sie rutschte auf Safs Schoss und legte den Kopf zur Seite.
"Du hast schon lange nicht mehr getrunken, oder?! Trink dann wirds dir besser gehen!" sagte sie mit einer Entschlossenheit, die sie selbst überraschte.

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17. Okt 2012, 20:42
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Saf!

Noch bevor er wirklich begriffen hatte was sie da tat, saß sie schon auf seinem Schoss und hatte ihre Kehle entblößt, streckte sie ihm entgegen und forderte ihm zu trinken auf. Saf schluckte. "Mala, was .. ich kann nicht .. du weißt nicht, was das für dich bedeuten würde..", sagte er leise und schloss die Augen. Verdammt sie hätte das stechende Rot in seinen Augen nicht sehen dürfen, er hätte sich nicht so nah zu ihr setzen dürfen - er gefährdete hier gerade ihr Leben!
"Mala, wenn ich trinke.. nein, dass kann ich dir nicht antun.. ich kann dich nicht an mich binden.. nicht so!", sagte er leise und drehte den Kopf weg, er musste versuchen einen klaren Kopf zu bekommen, er konnte seine Fänge nicht einfach so in ihren Hals schlagen, wie bei einer der Sklavinnen seines Vaters, sie war dafür zu wertvoll! Sie musste doch, nach all dem was sie im Wirtshaus gesehen hatte, wissen, was es bedeuten würde wenn er seine Zähne in sie versenken würde..
"Mala ich kann dich nicht dein Leben lang an mich binden, dein Volk und auch dein Gott, werden dich dann nicht mehr als Rein ansehen...", sagte er leise, schloss die Augen und sah sie dann wieder an. "Ich will dich nicht in ein Leben zwingen, was du einfach nicht wollen kannst.." Sie konnte es nicht wollen, konnte nicht für immer die seine Sein wollen, dass konnte sie einfach nicht! Früher hatte es ihn nicht interessiert, wie es den Frauen erging nach dem er getrunken hatte - er hatte gewusst, dass sie wieder in die Katakomben des Schlosses kommen würden, dass die Heiler ihr möglichstes probieren würden um sie vor dem Tod - als weitere Blutquelle - zu retten.. aber da sie nie wieder aus dem Schloss gekommen waren..
Und genau das war hier eben anders, Mala hatte die Chance auf ein Leben.. auch ohne ihn, wenn er es nur schaffte, seine Fänge nicht in ihrem Fleisch zu versenken, von ihr zu trinken und sie somit zu der Seinen zu machen.. egal, wie sehr er sie wollte, sich wünschte ihr Blut zu trinken...

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17. Okt 2012, 20:58
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Mala


Saf sah sie geschockt an und sagte er könnte dass nicht. Doch sie sah wie seine Augen noch heller aufloderten, als sein Blick auf ihre entblößte Kehle fiel. Er wollte trinken aber irgendetwas hielt ihn davon ab, doch sie konnte sich nicht denken was. Im Wirtshaus hatte es immer so ausgesehn, als würde es den Vampiren gefallen und auch den Frauen von denen sie tranken. Und Mala war bereit ihm zu geben, was er brauchte. Wenigstens dass konnte sie ihm geben. "Mala ich kann dich nicht dein Leben lang an mich binden, dein Volk und auch dein Gott, werden dich dann nicht mehr als Rein ansehen...", sagte er leise, schloss die Augen und sah sie dann wieder an. "Ich will dich nicht in ein Leben zwingen, was du einfach nicht wollen kannst.." Ein Leben dass sie nicht wollte? Ein Leben lang an ihn binden? Was zum Teufel redete er da nur?
"Ich bin sowieso schon nicht mehr rein und außerdem würde ich dass für dich 1000 mal in kauf nehmen. Es ist dass Einzige was ich dir schenken kann. Bitte trink!" sagte sie eindringlich. Was ihren Gott anging, so hatte Emahil anscheinend so oder so nicht viel für sie über, denn dann hätte er ihr all die Qualen erspart. Mala wollte sich Saf nicht aufdrängen, aber sie wollte ihm endlich etwas vergelten für dass was er alles für sie getan hatte. Sanft strichen ihre Finger über seine Kehle und dann über ihre eigene, sie wollte dass er von ihr trank. Es war ein Wunsch den sie sich nicht erklären konnte, wusste nur dass sie es sein wollte von der er trank und nicht irgendeine Andere.
"Bitte Saf, trink von mir!" bat sie ihn noch einmal, beinahe flehendlich.

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17. Okt 2012, 21:12
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Saf!


"Ich bin sowieso schon nicht mehr rein und außerdem würde ich dass für dich 1000 mal in kauf nehmen. Es ist dass Einzige was ich dir schenken kann. Bitte trink!" sagte sie eindringlich.
Saf schluckte, deutlich hörbar, er wollte ja trinken, er wollte sie schmecken und ihr warmes Blut durch seine Kehle fließen lassen.. doch er konnte es einfach nicht! Sie verstand nicht, was sie da für ihn - einen "Halbling" - aufgeben wollte, dass konnte sie nicht wollen aber sie konnte nicht seine Erwählte sein wollen.. Er würde nicht von ihr trinken, nicht bis sie nicht verstand!
"Bitte Saf, trink von mir!" bat sie ihn noch einmal, beinahe flehendlich. Er schloss die Augen, normalerweise würde er jetzt tief durch atmen doch er wusste, dass er es genau jetzt nicht konnte - es würde bedeuten dass er seine Fänge in ihrem Fleisch vergrub und sie noch mehr schändete als ein Vater es bislang getan hatte! "Mala .. du kannst das nicht wollen, es würde bedeuten... dich würde kein anderer Mann je mehr wollen, du würdest meine Erwählte werden - für jeden anderen Mann würde es den Tod bedeuten, wenn er dich anfassen würde. Mala ich will dich nicht an mich binden .. nicht ohne, das du weißt worauf du dich da einlässt! Früher war mir das vielleicht genauso egal, wie all den anderen Vampiren - es war einfach Blut aber.. bei dir, ich liebe dich! Ich kann dir das nicht antun, nicht bevor du nicht verstanden hast, was es für dich bedeuten würde, wenn ich trinke...", sagte er leise und küsste sie, liebevoll. Es kostete ihn alle Mühe sich nicht einfach weiter runter zu küssen und seine spitzen Fänge in ihrem zarten Fleisch zu versenken, ihr süßes Blut zu trinken..

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17. Okt 2012, 21:25
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Mala


"Mala .. du kannst das nicht wollen, es würde bedeuten... dich würde kein anderer Mann je mehr wollen, du würdest meine Erwählte werden - für jeden anderen Mann würde es den Tod bedeuten, wenn er dich anfassen würde. Mala ich will dich nicht an mich binden .. nicht ohne, das du weißt worauf du dich da einlässt! Früher war mir das vielleicht genauso egal, wie all den anderen Vampiren - es war einfach Blut aber.. bei dir, ich liebe dich! Ich kann dir das nicht antun, nicht bevor du nicht verstanden hast, was es für dich bedeuten würde, wenn ich trinke...", sagte er leise und küsste sie, liebevoll. Gott, seine Lippen waren so weich. Mala stellte sich vor, wie sie sich auf ihre Kehle legten und er zubiss. Wenn er doch nur trinken würde... Wenn er nur das Einzige nahm, was sie ihm noch geben konnte. "Ich will nicht mehr von einem anderen Mann berührt werden, Saf. Und wenn du mich willst-auch wenn es nur ist um heute Nacht von mir zu trinken-dann gebe ich dir das nur zu gern...!" erwiderte sie und sah ihn eindringlich an. "Saf bitte, trink von mir!" bat sie und streifte ihre Haare auch noch nach hinten, bot ihm ihre Kehle dar. Warum wollte sie nur so verzweifelt, dass er von ihr trank? Sie wusste doch dass er es nicht tun würde, sah es ihm an und sie konnte ihn verstehen. Ihr Blut war einfach nicht gut genug für ihn, er brauchte reines Blut, gutes Blut und dass würde sie ihm nicht geben können.

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17. Okt 2012, 21:40
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Saf!


Vorsichtig nahm er sie in seine Arme, hielt sie liebevoll fest und küsste sie, liebevoll und zärtlich. Lange lagen seine Lippen einfach auf ihren, küssten sie, bevor er sich zärtlich über ihren Kiefer und ihren Hals küsste. Unter seinen Lippen pochte ihr Puls, das Blut floss warm direkt unter ihren Haut, unter seinen Lippen, entlang.
Liebevoll legte er eine Hand von hinten um ihren Nacken, hielt sie liebevoll fest, drängte sich an sie und mit der anderen Hand stütze er ihren Rücken. Sie würde sich nicht aus seinen Armen los reißen können und dennoch hatte er Angst ihr weh zutun! "Es wird weh tun, Mala .. erschreck nicht.. ich versuch dir so wenig wie möglich weh zutun - umso stiller du hältst umso weniger wirst du leiden!", sagte er leise, seine Lippen bewegten sich dabei an ihrem Hals und sein Atem schien sie zu kitzeln, leicht regte sie sich in seinen Armen doch er hielt sie so fest dass ihr selbst diese kleine Bewegung schwer zu fallen schien.
Saf küsste noch einmal ihren Hals, zärtlich und liebevoll, bevor er seine Fänge über ihre Haut kratzen ließ und sie dann vorsichtig, fast liebevoll für einen Vampir, in ihren Hals bohrte. Er drängte sich enger an sie, hielt sie fest und trank ihr Blut. Er schloss genüsslich die Augen während er Schluck um Schluck ihr Blut trank. Ihr Blut war der reinste Genuss, göttlich! Es war warm, süß fast so süß wie Honig und aromatisch wie Zimt. Er trank viel zu gierig, ihr Körper bäumte sich unter seinen Händen auf.. er öffnete die Augen - nein, sie bäumte sich nicht auf, er tat ihr weh! Vorsichtig löste er seine Fänge aus ihrem Fleisch und leckte liebevoll über die beiden Löcher in ihrem Hals, küsste ihren Hals, zärtlich. Saf küsste sich zärtlich über ihren Hals, immer wieder über die Stellen an denen er seine Fänge in ihr Fleisch gebohrt hatte, die sich langsam schlossen..
Er löste sich von ihr, nur seine Lippen, und sah sie an. "Es tut mir leid.. ich hätte dir nicht weh tun dürfen, ich hätte nicht so gierig von dir trinken dürfen.. Verzeih mir aber..", doch er brach ab, sprach nicht weiter und schloss die Augen. Verdammt - sie war der reinste Genuss gewesen, unglaublich und das Beste, was er je zu trinken bekommen hatte! Saf leckte sich - genüsslich - die letzten Tropfen ihres süßen, warmen Blutes von seinen Lippen und schluckte. Ja, sie war besser gewesen als alles, was er je bekommen hatte...

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17. Okt 2012, 22:00
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Beitrag Re: Das Ufer des Sees!
Mala


Saf legte ihr eine Hand in den Nacken und mit der Anderen stützte er sie im Rücken, so hielt er sie fest, dass sie sich kaum rühren konnte. Seine Lippen küssten sich über ihren Kiefer, ihren Hals entlang und sein Atem kitzelte sie leicht. Mala kicherte stumm und wand sich ein wenig. Ein erwartungsvolles Kribbeln zog sich über ihre Haut, sie konnte es nicht erwarten dass er von ihr trank. "Es wird weh tun, Mala .. erschreck nicht.. ich versuch dir so wenig wie möglich weh zutun - umso stiller du hältst umso weniger wirst du leiden!", sagte er leise, seine Lippen bewegten sich dabei an ihrem Hals. Mala enspannte ihre Muskeln und hielt ganz still, damit er gut trinken konnte. Sanft küsste er ihre Kehle und dann spürte sie die Stiche. Es fühlte sich an als drangen kleine Dolche in ihre Haut ein und dann begann Saf zu trinken. Er saugte gierig an ihrer Vene, es war ein komisches Gefühl. Der Schmerz war nicht sonderlich schlimm, dass Gefühl das er etwas von ihr in sich aufnahm überflutete alles Andere. Dass er trank machte sie glücklich und erfüllte sie mit Ruhe. Doch dann spürte sie noch etwas anderes. Eine eigenartige Schwere in ihren Gliedern. Er nahm zu viel! Er musst aufhören! Sie hatte keine Ahnung woher sie es wusste, sie spürte es einfach. Mala wand sich in seinen Armen, wollte ihm zeigen dass er aufhören musste. Und dann lösten sich seine Fänge aus ihrem Hals und er leckte vorsichtig über die Wunden, küsste ihren Hals. Mala fühlte sich etwas benommen und ihre Glieder waren schwer aber sie war glücklich und von tiefer Ruhe erfüllt. Er löste sich von ihr, nur seine Lippen, und sah sie an. "Es tut mir leid.. ich hätte dir nicht weh tun dürfen, ich hätte nicht so gierig von dir trinken dürfen.. Verzeih mir aber..", doch er brach ab, sprach nicht weiter und schloss die Augen. Sie sah ihn an, legte den Kopf an seine Brust, Erschöpfung machte sich in ihr breit. "Du hast mir nicht weh getan, Saf. Aber ich musste dich stoppen. Ich habe nicht genug Blut für dich und du kannst nicht so viel trinken. Ich weiß, dass ich nicht reiche, ich hätte dich nicht bitten sollen. Schließlich kann ich deinen Durst, ganz offensichtlich, nicht zur Gänze stillen..." erklärte sie ihm sanft. Mala schlang die Arme um Saf und schmiegte sich an ihn. Sie brauchte seine Wärme, denn durch den Blutverlust griff die Nachtkälte sie noch mehr an. Nur mit Mühe unterdrückte sie das Zittern. Ihr war schrecklich kalt.

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17. Okt 2012, 22:22
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