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 Der See des Lichts! 
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Beitrag Re: Der See des Lichts!
Mala


Keine Frau? Keine Kinder? Konnte dass wirklich wahr sein? Er hob sie hoch, küsste sie einfach, streichelte sie. Was hatte er da gesagt? Er hatte nicht heiraten wollen, bis er sie traf? Nein, dass hatte sie sich bestimmt eingebildet aber dass war jetzt auch egal. Er hatte keine Familie, keine Frau und er küsste sie, hielt sie in seinen Armen, streichelte SIE. Von selbst schlangen sich ihre Arme um ihn und Mala schmiegte sich an ihn, erwiderte seine Küsse. Sie genoss seine Nähe, seine Wärme und ließ sich von ihm weiter küssen und streicheln.

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14. Okt 2012, 16:55
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Beitrag Re: Der See des Lichts!
Saf!


Sapphire saß am See, mit Mala in seinen Armen und starrte auf den See. Er genoss ihre Wärme und ihre Nähe - genoss den Augenblick mit ihr. Liebevoll hielt er sie fest, schmiegte sich an sie, streichelte ihre Arme und ihren Körper, küsste ihren Hals, zärtlich. Saf legte den Kopf auf ihre Schulter, sah sie an und küsste ihre Wange.
"Warum haben deine Eltern dich überhaupt an den Fürsten verkauft? Ich mein.. sowas macht man ja nicht einfach so.. gerade nicht, so junge Mädchen wie dich", sagte er leise und zog sie enger in seine Arme. "Wussten deine Eltern was für ein schmieriger Mistkerl, der Besitzer des Wirtshauses war? Haben sie nie versucht dich da wegzuholen?"
Er verstand es nicht, warum hatten ihre Eltern ihr das angetan? Er konnte nicht glauben, dass man sein Kind einfach so an den Fürsten verkaufte oder sie freiwillig bei so einem Mistkerl arbeiten zu lassen...
Doch sie schwieg, starrte weiter auf den See hinaus. Zärtlich zog er sie enger an seine Brust, küsste ihren Hals, ihren Nacken. "Vertrau mir.. ich werde dir nicht weh tun und du wirst auch nicht wieder - niemals wieder - zurück müssen, dafür werde ich sorgen!", sagte er sanft, ganz dicht mit seinen Lippen an ihrem Ohr und streichelte sie aufmunternd, er wollte sie nicht bedrängen und doch wollte er es wissen - wollte verstehen..

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14. Okt 2012, 19:40
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Beitrag Re: Der See des Lichts!
Mala


Mala schwieg lange, sie wusste nicht was und ob sie ihm etwas sagen sollte. Ihr Leben war nicht schön und sie kannte den zweiten teil ihrer Eltern ja nicht einmal. Wahrscheinlich war sie schon immer dazu verdammt gewesen allein zu bleiben. Denn auch die Zeit mit Saf würde sicher bald zu Ende sein.
Langsam, zögernd begann sie zu erzählen. "Ich kannte meinen Vater nicht, er verließ meine Mutter kurz nachdem sie mich empfangen hatte. Sie hat mir oft von ihm erzählt, er war ein guter Mann und er hat uns beide geliebt, doch er konnte nicht bei uns bleiben, es wäre zu gefährlich gewesen. Meine Mutter hat dann-kurz vor meiner Geburt-meinen Stiefvater,den Wirt Thomes, geheiratet, damit ich versorgt war. er konnte mich nie leiden, hat mich immer spüren lassen dass ich nicht seine Tochter war aber ich hatte zu essen, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Meine Mutter liebte mich und tat alles was sie konnte damit ich es gut hatte, doch dann starb sie als ich erst 7 Jahre alt war und seit dem ließ er mich im Wirtshaus arbeiten. Ich durfte nie nach draußen, weil er nicht wollte das jemand die Tochter seiner Frau sah und später war ich einfach eine Kellnerin in seiner Gaststube. Doch egal was ich tat, ich konnte es ihm nie recht machen und ich hing viel zu oft meinen Tagträumen nach. Also bestrafte er mich, aber immer nur so dass ich arbeitsfähig blieb. Natürlich, er brauchte mich schließlich für den Haushalt und den Schankraum. Als du kamst wurden meine ... ich war viel abgelenkt seit du aufgetaucht bist, mein Stiefvater fand das nicht gut. Auch hatte er immer mehr Schwierigkeiten mit den Handlangern des Fürsten. Er wollte sie nicht bewirten, nicht umsonst zumindest und darum rückten sie ihm ganz schön auf die Pelle. Vor ungefähr einem Monat änderte sich sein verhalten dann. Er schlug mich nicht mehr, sperrte mich auch nicht mehr ohne Nahrung ein. Ich durfte sogar jeden Tag nach der Arbeit im Wirtshaus baden. Ich war viel zu erleichtert um etwas dahinter zu vermuten und dann kamen die Vampire in einer Nacht in sein Haus und nahmen mich mit, brachten mich als Tribut für den Prinzen ins Schloss des Vampir-Fürsten. Am liebsten wäre ich gestorben... Ich wusste was der Fürst für ein schrecklicher Mann war meine Mutter hatte mich als kleines Mädchen immer davor gewarnt ihm oder seiner Rasse in die Quere zu kommen. Doch ich hatte auch gehört-die Leute erzählen viel wenn sie betrunken sind-dass der Prinz anders sein sollte. Nicht ganz so brutal wie sein Vater. Ich wollte trotzdem nicht dort hin, ich hatte Träume-Wünsche-und ich wollte nicht irgendjemandes Frau werden oder Gespielin, selbst wenn er anders sein sollte. Ich hatte mir immer gewünscht einmal einen Mann zu haben wie meinen Vater, der mich liebt und den ich liebe... Aber mit der Fahrt in der Kutsche schwand jede Hoffnung darauf davon. Und noch dazu kam, dass ich schon jemanden liebte und mir wünschte er würde mich vor meinem Stiefvater retten, wünschte mir dass er mich halten und küssen würde wie ich es oft von meinem Fenster aus, bei glücklichen Paaren gesehen hatte. Aber dass würde er nun niemals tun... Und als ich dann im Schloss ankam und der Fürst sagte, sein Sohn wolle nicht und ich würde anstatt seine Frau zu werden, die Gespielin des Fürsten werden, wusste ich dass mich niemals ein Mann-schon gar nicht ER-mich lieben würde.." Mala brach ab und verbarg ihr Gesicht in ihren Händen, es tat so weh. Sie redete über Saf, saß hier mit ihm in seinen Armen und wusste doch dass er sie nie lieben, sie niemals so berühren würde wie er es in ihren Tagträumen getan hatte, bevor sie zum Fürsten gebracht worden war. Mala atmete tief durch und fuhr fort. "Als sie mich in weiß kleideten und dann in das Schlafzimmer des Fürsten brachten, hatte ich schreckliche Angst. Ich wollte dass nicht und hatte doch keine Chance dem zu entgehen. Er kam und nahm sich einfach was man ihm dargeboten hatte, ohne mein Einverständnis... Aber wenigstens einer meiner Träume ist in Erfüllung gegangen: Letzten Endes hat ER mich doch noch gerettet..." sie war sich sicher, dass er nicht die richtigen Schlüsse zog und verbarg wieder ihr Tränennasses Gesicht. Gott, warum hatte sie ihm ihr erbärmliches Leben nur offenbart, wahrscheinlich hielt er sie jetzt nur für noch unwürdiger... "Es tut mir leid. Ich wollte dich damit nicht belästigen. Verzeih mir!" murmelte sie und wischte sich ihre Tränen weg. Immer musste sie heulen wenn er ihr nah war, obwohl es doch genau das war was sie sich wünschte. Sie wollte bei ihm sein, wollte dass er sie hielt und sie küsste. Doch warum tat er es? Wollte er ihr Hoffnungen machen, sie beruhigen? Mala schüttelte den Kopf, sie wusste es nicht und wollte es auch nicht wissen. Wollte es einfach genießen solange er es tat...

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14. Okt 2012, 20:55
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Beitrag Re: Der See des Lichts!
Saf!


Für einen Moment glaubte er, er hätte ihr nicht richtig zu gehört - konnte nicht glauben, was sie da gesagt hatte. "...Aber wenigstens einer meiner Träume ist in Erfüllung gegangen: Letzten Endes hat ER mich doch noch gerettet...", immer wieder wiederholte er ihre Worte in seinem Kopf. Das konnte doch nicht ihr Ernst sein.. dass würde ja bedeuten, dass.. NEIN! Das bildete er sich alles nur ein, sie konnte sich niemals in ihn verliebt haben.. oder etwa doch?
Er schüttelte den Kopf, nein - das konnte einfach nicht sein! Er musste endlich aufhören sich krampfhaft einzureden, dass sie doch irgendwie eine Chance haben konnten, den genau diese würden sie niemals haben.. "Schhh.. schon gut Mala, Alles ist in Ordnung!", murmelte er ihr leise ins Ohr, zog sie enger in seine Arme und deckte sie mit seiner Jacke zu. Er wollte vergessen, was sie gesagt hatte und doch konnte er das nicht, er konnte ihre Worte einfach nicht vergessen, vielleicht wollte er es auch ein Teil von ihm gar nicht vergessen.
"Mala... es gibt nur 2 Menschen.. nein, Vampire.. die dich gerettet haben..", sagte er leise, machte eine Pause und schloss für diesen Moment die Augen als er sie wieder öffnete, sah er sie an, griff nach ihrer Hand und küsste sie, sanft. "..Mala ist es Bann?", fragte er sie leise und sah auf den See, aus den Augenwinkeln beobachtete er sie und zog sie enger an sich, schlang seine Arme enger um ihren Körper...

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14. Okt 2012, 21:39
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Beitrag Re: Der See des Lichts!
Mala


"Mala... es gibt nur 2 Menschen.. nein, Vampire.. die dich gerettet haben..", sagte er leise, machte eine Pause und schloss für diesen Moment die Augen als er sie wieder öffnete, sah er sie an, griff nach ihrer Hand und küsste sie, sanft. "..Mala ist es Bann?", fragte er sie leise. Gott, wie sie sich hasste. Natürlich, er glaubte sie würde seinen Kumpel lieben. Wahrscheinlich hatte er Angst dass er es sein könnte, vielleicht würde er sich dann verpflichtet fühlen bei ihr zu bleiben... Seine Arme schlangen sich enger um sie. Warum war er nur immer so widersprüchlich. Sie vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, sollte sie ihm einfach sagen, dass es sein Freund war? Damit er sich nicht verpflichtet fühlte? Nein, sie konnte ihn einfach nicht anlügen. Es war genau wie vorhin, als er sie nach ihrer Vergangenheit gefragt hatte, sie musste ihm einfach die Wahrheit sagen. Langsam schüttelte Mala den Kopf und sah ihn dann an. "Nein, es ist nicht dein Freund aus dem Schloss..." flüsterte sie und dann brachen die Tränen erst richtig aus ihr heraus. Sie verbarg ihr Gesicht an seiner Brust, grub ihre Fäuste in sein Hemd. "Es tut mir so leid. Verzeih mir Saf, ich weiß dass mir das nicht zustand aber ich konnte es nicht verhindern und ich hatte nie gedacht ... dass... dass du.. dass Ihr jemals mit mir reden würdet... Ich bin Eurer nicht würdig, dass war ich nie und ich erwarte nichts von Euch. Bitte, verzeiht mir..." flüsterte sie ängstlich und wollte sich von ihm lösen, weglaufen. Doch sie konnte nicht, wollte nicht. Wünschte sich er würde sie halten, ihr sagen dass er ihr verzieh, doch darauf durfte sie nicht hoffen, musste es sich verbieten. Mühsam löste sie sich von ihm, wickelte sich aus seiner Jacke und begann von dem kalten Wind sofort an zu zittern. Sie ließ die Jacke in seinen Schoss gleiten und wollte gehen, damit er nicht auf Idee kam sich doch noch verpflichtet zu fühlen. Doch sie zitterte zu sehr, nicht nur von dem Wind. Ihre Beine gaben nach und sie spürte dass sie sich nicht würde halten können. Sie würde in den See fallen und ertrinken, denn Mala konnte nicht schwimmen...

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14. Okt 2012, 21:57
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Beitrag Re: Der See des Lichts!
Saf!


Noch bevor er über eines ihrer Worte nachdenken konnte, sturzte Mala.. Er rappelte sich schnell auf, fing sie gerade noch so auf bevor sie ins Wasser fallen konnte. Liebevoll zog er sie enger an sich, hob sie hoch und trug sie langsam - ganz eng an seine Brust gepresst - weg vom See, er ging mit ihr ins Haus der Hexe und in das Zimmer, das die Hexe ihm, für sie, gezeigt hatte. Die Kälte war nicht gut für sie und er konnte nicht zu lassen, dass sie erfieren würde nur weil er geschlossene Räume hasste. Liebevoll setzte er sich mit ihr auf Bett, zog sie ganz eng an sich und deckte sie zu, wickelte sie in die Decke ein und und küsste zärtlich ihre Wange.
"So und jetzt hörst du mir mal zu Mala.. Ich hab mich nicht umsonst, jede Nacht aus dem Schloss geschlichen um in einem stickigen Wirtshaus rum zu sitzen, wenn ich dafür nicht einen so wundervollen Grund wie dich gehabt hätte.. als der Fürst mich aus dem Schloss verwies, weil .. wollte ich zu dir, dir etwas sagen und dann erzählte mir der Wirt, dass du das Tribut für den Prinzen bist.. So schnell ich konnte, rannte ich zurück zu zum Schloss um dich zu befreien! Bann hatte soweit er konnte, mir die Wachen vom Hals gehalten und ich bin rein in die Gemächer des Fürsten, doch als ich ihn über die hocken sah war es als würde es etwas in mir zerreißen.. ich hasste mich dafür solange gebraucht zu haben, hasste mich dafür dich nicht vor diesem Bastard beschützt haben zu können...", sagte er leise und schloss die Augen, er atmete tief ein und zwang sich, weiterzureden.. "...ich riss ihn von dir los und den Rest der Geschichte kennst du selbst gut genug. Glaub mir, wenn ich gewusst hätte.. dass du .. ich hätte mich wahrscheinlich niemals dagegen entschieden...", sagte er leise und schloss die Augen. Er war so ein verdammter Narr gewesen, dafür hatte er sie bezahlen lassen obwohl er den Fehler begangen hatte und ihre Bestrafung würde er nie wieder gut machen können.. "Mala?", fragte er leise und als sie ihn wieder an sah, atmete er noch einmal tief ein und schloss die Augen. "Ich.. liebe dich!", sagte er leise - er hoffte leise genug, dass sie ihn nicht gehört hatte..

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14. Okt 2012, 22:37
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Beitrag Re: Der See des Lichts!
Mala



Saf fing sie rechtzeitig auf, sodass sie nicht in den See stürzte. Er hob sie hoch und trug sie davon.

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14. Okt 2012, 22:38
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