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 Die Ebene! 
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Beitrag Re: Die Ebene!
Sie rannte über die Ebene und da hatte er sie auch schon und ließ sich mit ihr in den Schneematsch fallen.
"Stimmt! Das nächste Mal werde ich Joy bitten für mich zu laufen!" sagte sie und lachte schallend.
"Ja es war mal weiß, aber da ich es nicht sehe, ist es mir Egal! Außerdem brauch ich mi nur in den Regen stellen und es ist wieder weiß!" erklärte sie und streckte ihm die Zunge heraus.
Sie schmiegte sich an ihn und bedachte seine Kleidung ebenfalls mit Schlamm und grinste.
"Jetzt siehst du genauso aus wie ich, nur mit dem Unterschied, dass deine Kleider nicht beim nächsten Regen wieder weiß erstrahlen. Meine aber schon! Und du musst deine Waschen!" sie grinste breit bei der Vorstellung, er sitze am Bach und wusch seine Sachen.

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15. Feb 2012, 14:35
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Beitrag Re: Die Ebene!
Er verdrehte die Augen.
"Findest du das nicht, ein bisschen ungerecht?", fragte er sie und betrachtete abwechselt sie und Joy.
So schnell würde es aber nicht mehr regnen, dafür war es zu kalt.
"Sehr freundlich! Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als genauso Schlamm beschmiert auszusehen wie du!", sagte er sarkastisch und küsste ihre Stirn.
Er zog sie enger an sich heran.
"Glaubst du wirklich da interessiert mich?", sagte er und küsste sie wieder.
"Wenn du wüsstest, Püppchen...", dachte er und verkniff sich ein Lachen.
"Aber wenn du irgendwann noch einmal in Candra ankommen willst, sollten wir aufbrechen.."
Auch wenn es ihm widerstrebte, würde er sich ihrem Wunsch nicht verweigern.

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15. Feb 2012, 15:34
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Beitrag Re: Die Ebene!
Linc hatte recht gehabt und so waren sie dann doch aufgebrochen.
Langsam aber sicher blieb der Schnee hinter ihnen zurück und es wurde wärmer und nasser.
Alva saß auf Joys Rücken und Linc lief neben ihnen her.
Sie liefen jetzt nahe am Fluss entlang.
"Heute Abend wird der Tiger gebadet!" dachte Alva stumm und grinste.
So Schlamm beschmiert wie der war musste das einfach sein.
Joy lief stätig weiter, passte sich aber mehr Lincs Tempo an und dass nervte sie gewaltig.
Heute Nacht würde sie wieder laufen gehen, um ihre Muskeln richtig zu dehnen.

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15. Feb 2012, 18:40
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Beitrag Re: Die Ebene!
Lincoln saß allein, in mitten der Ebene, die Augen hatte er geschlossen und lauschte dem Spiel des Windes! Früher war er oft mit Alva hier gewesen, hier hatten sie sich richtig kennen gelernt und wahrscheinlich auch lieben und doch, war jetzt zwischen ihnen nichts mehr .. Zumindest für sie nicht!
Aber was hatte sie erwartet? Sie konnte unmöglich von ihm schwanger sein .. dies war ein Wunsch, den er schnell - noch ganz am Anfang ihrer Beziehung - Beiseite gelegt hatte, weil er wusste dass es unmöglich war.. Niemals, hätte sie sein Kind empfangen können, niemals hätte ihr zierlicher Elfenkörper all dass ausgehalten! Er hatte es nicht wahr haben wollen, selbst dann nicht als sie es ihm selbst sagte und nun hatte er den Salat, Alva war gegangen und er saß allein hier.
Er hasste sich dafür, dass er sie allein gelassen hatte...dass er ihr nicht geglaubt hatte! Es hatte eine Zeit in ihrer Beziehung gegeben da war er für sie blind in die Gefahr gegangen und dann als sie ihm sagte, sie wäre mit seinem Kind schwanger hat er sie ausgelacht und war gegangen...
Damals konnte er mit dem Schmerz, dass er und sie niemals "normal" sein würden, auch nicht um gehen, es war für sie beide schwer aber er hatte ihre Worte nicht ertragen, ihren freudigen Blick und das Lächeln auf ihren Zügen.
Und genau dass war ihr Ende gewesen!
Das Allein sein machte ihm noch immer zu schaffen und ihre letzte Begegnung war nun 2 Monate her .. sie fehlte ihm! Doch er wusste, dass es keinen Sinn hatte sie zu suchen, er würde sie sowie so nicht finden..!
"Verdammt!", fluchte er leise vor sich hin und ließ sich nach hinten fallen, den Blick in den Himmel gerichtet.. in den blauen Himmel, dem nur die Sonne noch ein bisschen mehr Farbe schenkte, dem die Sonne etwas verlieh, etwas was fast wie eine liebevolle Berührung zwischen Himmel und Sonne war.
Fast so, hatte er dass letzte Mal Alvas Hand auf seiner Wange gespürt.. Er wandte den Blick ab und sah etwas, etwas dass er einfach nicht glauben konnte. Da stand sie direkt vor ihm.. Alva!
Nein... dass musste ein Traum sein.. Sie hatte allein Hass gegen ihn verloren, lächelte ihn liebevoll an und beugte sich zum ihm als würde sie jeden Moment küssen und dann.. Dann riss es Lincoln aus seinem Traum.
Sein ganzer Körper zitterte, sein Atem ging schneller und er war doch allein...

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4. Aug 2012, 18:24
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Beitrag Re: Die Ebene!
Alva lief langsam über die Ebene. Hier war sie lange nicht mehr gewesen, sie hatte diesen Ort gemieden. Der Bach an dem Linc und sie sich das erste Mal richtig nahe gekommen waren. Sie hatte die Augen geschlossen, so wie eigentlich immer. Ihre Augen sahen so wie so nie etwas, nur ihre sinne nahmen die Dinge um sie herum war. Dieser Ort fühlte sich immer noch so an wie vor all der Zeit. Der Bach war noch ein wenig entfernt, sacht plätscherte er dahin. Es war Hochsommer und er führte nicht viel Wasser, die Sonne strahlte auf alles hinab. Sie ging bereits im Westen unter und würde das Land in sanftes Gold tauchen. Alva lächelte leicht. An dem Abend, als sie mit Linc hier gewesen war, war es schon dunkel gewesen und die Sterne standen am Himmel und ließen das Land geheimnisvoll erscheinen. Tief sog sie die Luft ein, die schwer war von dem Geruch der Blumen und Kräuter, welche am Bach wuchsen. Langsam streckte sie ihre Sinne weiter aus, es war viel Leben um sie herum. Tiere, Reisende-in weiter Entfernung- ein paar Zentauren, die auf den Einbruch der Nacht warteten, ein Großes Dämonentier, welches in fliegendem Tempo über die Ebene preschte. Sjöll lachte leise, es erinnerte sie an Joys Wettlauf mit Linc, den er Haushoch verlor. Am Bach saß jemand, aber das störte sie nicht. Die Menschen nahmen schnell reiß aus wenn sie irgendwo auftauchte, sie wollten mit dem komischen Elfenmädchen nichts zu tun haben. Immer näher kam sie der Stelle, an der sie mit Linc die Nacht verbracht hatte und genau dort saß jemand. "Super!" dachte sie und ging schneller. Der Mann der dort saß war allein, seine Aura war erfüllt von schmerz und Kummer, großes Leid spiegelte sich darin. Er war eine Werkatze! "Ganz toll! Können die sich nicht wo anders rumtreiben?! Scheiß Viecher!" fluchte sie leise und schritt energischer aus. Joy würde ihn einfach vertreiben! Doch dann fiel ihr ein, dass Joy schon lange nicht mehr bei ihr war, genau wie Linc. Alva hatte sie bei Linc gelassen, wo sie mit Sicherheit nicht geblieben war. Also war sie jetzt auf sich allein gestellt! Sie tastete den Fremden ab, spürte seine Aura und nahm ihn ganz genau war. Und dann sah sie ihn Ganz genau vor sich. Seine 2. Gestalt war ein weißer Tiger, stark, stolz und wunderschön. Alva wusste genau wie sich sein Fell anfühlte, wusste wie sich die Muskeln darunter abzeichneten, wusste wie sie sich bewegten. Er war es, Lincoln! Abgrubt blieb sie stehen! Was wollte er hier? Langsam ging sie auf ihn zu und merkte wie ihr Zorn verrauchte. Wie er da saß mit gesenktem Kopf und diesem unendlichen Schmerz in seiner Aura, einem Schmerz der nur ihrem Verlust galt. Sie trat von hinten auf ihn zu und als er sich umdrehte lächelte sie. Alva konnte ihn noch genauso spüren wie früher, wusste genau wie sich seine Lippen anfühlten auf ihrer Haut, spürte beinahe die Wärme und Stärke seiner Arme, die ihren Körper umschlangen. Vorsichtig kniete sie sich zu ihm, wollte das wieder alles war wie früher, wollte ihn küssen und hielt dann doch inne. Es war zu lange her und der Schmerz seiner Zurückweisung zu stark. Er hatte sie eine Lügnerin genannt, dabei hatte sie die Wahrheit gesagt, sie hatte sein Kind in sich getragen obwohl es eigentlich unmöglich gewesen war. Schluss endlich hatte sie es dann ja auch verloren. Obwohl, das stimmte nicht ganz... Sie hatte es geboren, nur hatte es nur wenige Stunden leben dürfen. Es war ein kleines Mädchen gewesen, mit Eisblauen Augen wie ihr Vater, doch das würde sie nie jemandem verraten. Linc sah sie an, eine Mischung aus Glück und Verwirrtheit lag in seinem Blick. "Linc..." flüsterte sie, immer noch waren ihre Augen geschlossen, sie machte sie schon lange nicht mehr auf. Alva setzte sich. Was sie jetzt tun sollte wusste sie nicht.... Sie sehnte sich wieder nach seiner Nähe, seiner Liebe und Wärme, doch der Schmerz flammte wieder in ihr auf und drohte sie zu verbrennen.

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4. Aug 2012, 20:18
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Beitrag Re: Die Ebene!
Das war doch alles nur ein schlechter Witz seiner Gedanken! Er konnte es einfach nicht glauben, da saß sie nun als wäre nie etwas gewesen .. flüsterte seinen Namen.
Er biss sich auf die Lippe, versuchte zu verstehen, wie sein Kopf nach all der Zeit noch immer schaffte sie so lebhaft in seinen Träumen erscheinen zu lassen. Lincoln wusste dass sie sich unter keinen Umständen noch einmal in seine Nähe begeben hätte. Langsam rappelte er sich auf und doch sie saß da.
"Du hier ...?", fragte er sie leise, den Blick aber nicht auf sie gerichtet, er wusste dass sie es hasste wenn sie angestarrt wurde und er wusste, dass er genau das tun würde, wenn er den Blick nicht von ihr nahm. "..schon eigenartig, dich an diesem Ort wiederzusehen.."
Seine Stimme war leise und ruhig. Wie gern hätte er sie jetzt einfach in seine Arme gezogen, sie küsst und doch, er tat es nicht...!
Statt dessen legte er die Hände hinter den Kopf und ließ sich wieder ins Gras fallen. "Ich mein, ich hätte nicht mehr damit gerechnet dich je wiederzusehen .. und schon gar nicht an diesem Ort...", murmelte er vor sich hin, in der Hoffnung dass sie es doch nicht verstand. "...wie geht es dir?"
Der Wunsch wurde immer mehr zu einem Drang, einem Drang sie einfach in die Arme zu nehmen, sie küssen und sich bei ihr zu entschuldigen, für all das Leid was er ihr angetan hatte... Doch er tat es nicht, er schloss die Augen und genoss einfach den Augenblick ihrer Anwesenheit. Er konnte nicht lange währen, dass wusste er!
Er wusste, dass es weh tun würde, sie anzusehen und doch drehte er den Kopf zu ihr, sah sie an. Sie war noch immer genauso schön wie damals!
Die langen weißen Haare fielen ihr sanft auf den Rücken, ihre Augen waren geschlossen , ihre Züge waren ganz weich, vorsichtig streckte er eine Hand nach ihr aus und hielt doch mitten in der Bewegung inne!

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4. Aug 2012, 20:52
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Beitrag Re: Die Ebene!
Linc sprach mit ihr, leise. Was sollte sie ihm sagen? Warum war sie eigentlich hier her gekommen? Sie wusste es nicht mehr... "Manchmal ist es gut, wieder dort hinzugehen wo alles angefangen hat...." murmelte sie und hob den Kopf. Ihre Sinne richteten sich in die Ferne, die Nähe war zu schmerzhaft... Wieder nahm sie das Dämonentier war, es war ein Wölfin, groß und stolz. War es vielleicht Joy?
"Wo ist Joy? Wollte sie nicht bei dir bleiben?!" fragte sie ihn unvermittelt.
Er hatte sich ihr zugewandt, wollte sie berühren und hielt in der Bewegung doch inne, schüttelte den Kopf. Natürlich hatte sie nicht bei ihm bleiben wollen.
Sein ausgestreckter Arm hing immer noch in der Luft.
"Linc, ich bin nicht hier, weil ich dich treffen wollte. Es war ein Zufall! Ich wollte her kommen um nachzudenken, Abschied zu nehmen. Meine To... Das Kind wäre heute einen Monat alt...." flüsterte sie und drängte die Tränen zurück. Sie wollte nicht weinen, nicht vor ihm. Dafür musste sie allein sein, denn nur sie allein kannte ihre Tochter, nur sie allein konnte um sie trauern.
Doch die Trauer verbrannte sie und kämpfte mit dem Schmerz um Linc, keiner würde gewinnen, aber beides würde sie verbrennen und irgendwann umbringen.
"Vielleicht ist es besser ich gehe und suche mir einen anderen Ort..." murmelte Alva und stand auf. Ihr Kopf legte sich wie selbst in den Nacken und ihre Sinne richteten sich zu den Stern. Würden sie endlich wieder mit ihr sprechen? Nein, sie blieben stumm! Seit sie Lincs Kind empfangen hatte schwiegen sie, die Götter bestraften sie dafür dass sie sich ihren geboten wiedersetzt hatte. Aber sie hatte es doch gar nicht gewollt, es war einfach passiert... "Es ist alles so still um mich herum... Meine Welt ist nicht nur schwarz, nein jetzt ist sie auch lautlos..." flüsterte sie und senkte ihren Kopf wieder. Linc würde es eh nicht verstehen. Und dann beugte sie sich zu ihm hinab küsste ihn und richtete ihre Sinne genau auf seine Eisblauen Augen. Sie fühlten sich genauso an wie die ihrer Tochter, kalt und doch so voller Wärme. Zärtlich schmiegten sich ihre Lippen an die Seinen und ihre Arme schlangen sich von selbst um ihn. Beide fielen sie ins Gras, sodass Alva auf seiner Brust lag. Ganz deutlich konnte sie seine Verwirrung spüren. Dann schmiegte sie sich an seine Brust und die Tränen, die sie eben noch zurück gedrängt hatte, brachen aus ihr heraus ohne dass sie sie aufhalten konnte.

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4. Aug 2012, 21:41
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Beitrag Re: Die Ebene!
Sie murmelte leise vor sich hin.
Natürlich hatte er gewusst, dass sie nicht wegen ihm hier war .. dass sie nicht gekommen war um ihn zu sehen! Und doch biss er sich einen Moment lang fest auf die Lippe um jedes Gefühl in sich zu verdrängen, vor allem den Schmerz.
Lincoln wollte ihr gerade antworten, wollte ihr sagen, dass er dass auch nicht erwartet hatte und dass sie ruhig bleiben könnte.. dass er eh bald gehen musste.., doch da beugte sie sich zum ihm und küsste ihn, liebevoll und so vertraut schmiegten sich ihre Lippen an die seinen. Es war genau wie immer, es fühlte sich genauso an wie damals nur dass ihn jetzt die Verwirrung darin hinter es vollkommen zu genießen!
Sie drängte sich an ihn und irgendwann kippten sie beide um, sie lag auf seiner Brust und schmiegte sich an ihn, weinte.
"Schtscht....", machte er und nahm sie vorsichtig in seine Arme, strich sanft über ihre Wange und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht. "..ich bin hier.. ist ja gut!", murmelte er und küsste sanft ihre Stirn, nur ganz flüchtig und leicht und doch lag in dieser Berührung so viel Liebe und Sehnsucht..
Am liebsten hätte er ihr all ihren Schmerz genommen, ihr alles Leid genommen aber dass konnte er nicht, dass hatte er noch nie gekonnt! Verdrängen und sie für einen Moment vergessen lassen ja, aber mehr nicht und selbst dass, konnte er jetzt nicht mehr!
"...Scht...", murmelte er ihr leise ins Ohr, malte zärtlich ihre Gesichtszüge nach und küsste dann wieder ihre Stirn, zog sie enger an sich.. versuchte ihr dennoch den Schmerz zunehmen.. auch wenn er wusste, dass er dies nicht konnte! "..ist ja gut, kleiner Engel.. ist ja gut.. scht..."
Langsam hörte sie auf zu weinen und schmiegte sich noch enger an ihn, es war fast wie der Moment als sie aufwachte als er sie, aus den Fingern des Vampirfürsten befreit hatte... es war so vertraut, so voller Liebe und doch murmelte ein leise Stimme in seinem Kopf ihm immer wieder zu dass es nur ein Moment sein würde.. ein winzig kleiner Augenblick und dann wäre er wieder allein..
"Alva... ich weiß, dass keine Entschuldigung der Welt dass was ich dir angetan habe, ändern und gar vergessen machen kann .. aber ich will dass du weißt, dass... ach vergiss es ...", sagte Lincoln und küsste ihre Stirn, löste sich vorsichtig von ihr und stand auf. "...es ist genau wie damals und doch ist eigentlich nichts mehr so wie es wahr... Es ist besser wenn ich jetzt geh .. ich bin ... du..."
Doch die Gedanken in ihm überschlugen sich. und stand sich endlich abzuwenden und zu gehen, sich den Schmerz leichter zu machen .. ging er vor ihr auf die Knie, zog sie an sich und küsste sie, leidenschaftlich und voller Liebe. Zärtlich drängen sich seine Lippen an ihre, verschmolzen mit ihnen in ihrem ganz eigenen Spiel. Vereinzelt flossen Tränen über seine Wange, Tränen des Glücks, der Liebe und doch lag ganz tief in ihnen auch sein Schmerz..
"Ich liebe dich..", flüsterte er ihr zu als er sich für einen Moment von ihr gelöst hatte, doch er wollte nicht hören, dass sie gar nicht mehr für ihn emfpand.. Er wollte lieber noch eine Weile in der Zärtlichkeit ihrer Küsse ruhen .. Und wieder küsste er sie, liebevoll und leidenschaftlich. Seine Finger strichen kaum merklich über ihre Wange, zitternd. Keuchend löste er ich von ihr, deutlich spürte er ihren warmen Atem auf seinen Lippen, schmeckte noch immer ihren süßlichen Duft und genoss den Augenblick in dem sie sich an ihn schmiegte, den letzten Moment den er mit ihr haben würde!

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4. Aug 2012, 22:14
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Beitrag Re: Die Ebene!
Sanft hatte er seine Arme um sie gelegt und versuchte sie zu beruhigen, doch der Schmerz war so groß, so allumfassend, dass es noch eine ganze Weile dauerte bis sie sich endlich beruhigte.
Er küsste immer wieder liebevoll ihre Stirn, streichelte ihr Gesicht. Es war beinahe wie früher, doch es war nur ein flüchtiger Moment, denn es würde nichts mehr so sein wie früher. Er begann zu sprechen, brach dann aber doch ab und löste sich von ihr. Jetzt würde er wieder gehen und alles würde wieder still werden um sie herum. vorsichtig setzte sie sich auf und nahm die Einsamkeit wieder in Empfang. Doch er ging nicht, im gegenteil, er drehte sich um, ging vor ihr auf die Knie und küsste sie. Linc zog sie eng an sich und seine Lippen drängten sich an ihre, schmiegten sich in ihrem eigenen Spiel an ihre. Zärtlich und ganz liebevoll.
"Ich liebe dich!" flüsterte er als er sich einen Moment von ihr löste und küsste sie dann ganz schnell wieder, als hätte er Angst vor ihrer Antwort.
Und dann löste er sich keuchend von ihr, sie spürte seinen Atem sanft über ihr Gesicht streichen. Sie spürte seine Aura, warm und liebevoll genauso wie früher. Und sanft verschmolzen ihre Ränder wieder mit ihrer eigenen. Es fühlte sich so gut, so vertraut an.
"Ich liebe dich auch!" flüsterte sie leise und schmiegte sich eng an ihn.
Ja, sie liebte ihn immer noch, aber dass würde wahrscheinlich nichts ändern. Ihre Geschichte war zu ende und daran würde sie nichts ändern können, egal wie eng sie sich an seine Brust kuschelte. "Weißt du, ich habe oft darüber nach gedacht was gewesen wäre, wenn ich nicht gegangen wäre. Wenn ich dir einfach gefolgt wäre und wir..." sie brach ab, es war besser er wusste es nicht. Linc würde es nicht erfahren und das war auch gut so. Es war ihre Sache und sie allein musste damit fertig werden.
Sanft fuhr Alva mit ihren Fingerspitzen über Lincs Brust, malten zärtlich seine Muskeln nach. Sie hatte ihn vermisst! Aber sie würden wahrscheinlich nicht mal diese Nacht haben, nur ein paar Stunden... Liebevoll küsste sie sich über seinen Hals, bis hoch zu seinen Lippen, zärtlich verschmolzen sie mit seinen und passten sich perfekt seinen Bewegungen an. Sie liebte ihn immer noch, trotz all des Schmerzes.

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4. Aug 2012, 23:06
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Beitrag Re: Die Ebene!
Da saß er nun, küsste sie und dann sah er sie einfach nur noch an.
"Ich liebe dich auch!", sagte sie leise, liebevoll. "Weißt du, ich habe oft darüber nach gedacht was gewesen wäre, wenn ich nicht gegangen wäre. Wenn ich dir einfach gefolgt wäre und wir..."
Für einen Moment starrte er sie verwirrt an! Die Gedanken rasten in seinem Kopf, er versuchte zu verstehen was sie da gerade eben gesagt hatte aber dass tat er nicht, egal wie sehr er es versuchte! Zärtlich fuhren ihre Finger über seine Brust, malten seine Muskeln nach.. sie küsste seinen Hals hinauf bis zu seinen Lippen. Küsste ihn, liebevoll. Es war genau wie immer, es schien einfach alles wieder perfekt zu sein - für den Augenblick. Sanft griff er nach ihrer Hand, strich über ihre Finger und küsste sie.
"..und wir?", fragte er leise. Er verstand nicht worauf sie hinaus wollte! "..willst du damit sagen.. du meinst .. du bist..", stammelte er vor sich hin und langsam setzten sich die Puzzleteile in seinem Kopf zusammen. Was er in der ganzen Zeit nicht hatte wahr haben wollen, war wirklich wahr gewesen! Sie war schwanger gewesen... von ihm!
"..du warst wirklich schwanger, richtig? Es war wirklich so gewesen ... obwohl es unmöglich ist... wo..?", doch als er sie ansah verstumme er, sofort, über ihr Gesicht flossen stumme Tränen. Dieses Kind lebte nicht mehr ... Ihr Kind .. nein, es war auch sein gewesen auch wenn .. wenn er es nicht wahr haben gewollt hatte!
Vorsichtig zog er sie in seine Arme, strich mit den Fingern über ihren Hals und ihr Schlüsselbein. Zärtlich küsste er ihre Schläfe. Eine einzelne Träne ran über sein Gesicht. Er hatte in dieser Nacht mehr verloren als er geglaubt hatte.. Nicht nur die Frau die er liebte, nein .. auch sein Kind!
"...es ist meine Schuld, oder?", fragte er sie leise, doch blickte sie nicht an.. "..Alva.."
Langsam verstand er das Alles!
Sie war nicht gegangen weil er ihr kein Wort gelaubt hatte sondern weil er nicht an sein Kind geglaubt hatte.. Glaubt hatte, dass es dieses kleine Wunder wirklich gegeben haben soll und hatte er sich selbst die Chance genommen.. "...ich kann mich nicht mal bei dir entschuldigen, weil keine Entschuldigung es ändern würde... ich weiß es ... aber ich kann dich nicht einfach wieder gehen lassen ... dass wäre falsch!", sagte er leise, mit sanfter Stimme und küsste sie leidenschaftlich, innig und drängte sich sanft an ihren Körper! Genoss ihre Wärme, streichelte sie und genoss das Gefühl sie ihn seinen Armen halten zu können. Seine Finger strichen liebevoll über ihre Wange, ihren Kiefer und ihren Hals, malten kleine Kreise und Schnörkel darauf.

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4. Aug 2012, 23:43
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