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 Die Ebene! 
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Beitrag Re: Die Ebene!
Er sprach leise mit ihr, begann zu verstehen. Nein! wenn er verstand würde sie ihm erzählen, erklären müssen. "...es ist meine Schuld, oder?" flüsterte er und sah sie dabei nicht an.
"Nein, es war nicht deine Schuld! Sie war... ich habe es verloren, noch auf der Überfahrt!" antwortete Alva und versuchte ihn zu beruhigen.
Lincoln küsste sie leidenschaftlich, innig und drängte sich sanft an ihren Körper! Sie genoss seine Wärme, wie er sie streichelte und in seinen Armen hielt. Seine Finger strichen liebevoll über ihre Wange, ihren Kiefer und ihren Hals, malten kleine Kreise und Schnörkel darauf. Alva genoss seine Berührungen, schmiegte sich zärtlich an ihn.
"Linc, ich kann nicht hier bleiben... Ich kann nicht einfach weiter machen so als wäre nichts gewesen. Ich liebe dich, aber es gab ein kleines Wesen und das kann ich nicht einfach vergessen. Ich weiß, sie ... das Kind war nie Teil deines Lebens, aber es war Teil meines Lebens. Wenigstens eine kurze Zeit lang..." erklärte sie. Sie wollte ihn nicht schon wieder verlieren aber er würde ihren Schmerz nie verstehen, nie nachvollziehen können.
Doch sie blieb und schmiegte sich eng an seine Brust, ganz wie früher.
Dann löste sie sich von ihm, setzte sich direkt an den Bach. Lincolns Augen waren auf sie gerichtet, dass spürte sie. Seine Augen, die sich genauso anfühlten wie die seiner Tochter. Wieder kamen die Tränen und der Schmerz über ihren Verlust. Alva konnte nicht bei ihm bleiben, dass würde einfach viel zu weh tun...
Doch sie wollte nicht wieder allein sein, wollte die Einsamkeit nicht mehr spüren und auch nicht diese Leere.

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5. Aug 2012, 00:48
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Beitrag Re: Die Ebene!
Lange saß er einfach nur da, betrachtete sie doch sagte kein Wort. Natürlich hatte sie nicht vor gehabt zu bleiben.. Nicht mal jetzt, wo sie sich doch eigentlich so nah wieder waren! Wahrscheinlich sollte er sich damit abfinden, den Schmerz ignorieren so wie er es die letzten Wochen und Monate auch getan hatte.
"Alva...", flüsterte er und kniete hinter ihr nieder, schloss die Augen und legte beide Arme um ihren Körper, schmiegte sich an sie.
Lincoln setzte sich vor sie, strich sanft über ihre Seite und küsste ihren Hals, erkundete ihr Gesicht mit seinen Lippen in dem er sich zärtlich über ihren Kiefer, ihre Wange, ihre Schläfe, ihre Stirn und ihre Nasenrücken küsste bis hin zu ihren Lippen! Er küsste sie.
"...ich kann dich doch nicht einfach wieder gehen lassen...", sagte er und blickte sie an, es war der erste Moment in dem er froh war dass sie ihn nicht sehen konnte, dass sie den Schmerz und die Angst in seinen Augen nicht sehen konnte!
Kaum merklich strich er mit dem Daumen über ihre Wange und konnte sich trotz der Tränen, die sich in seinen Augen spiegelten, ein Lächeln nicht verkneifen - sie war wirklich noch genauso wunderschön wie früher und selbst jetzt, wo sie so traurig war, hatte sie gar nichts von ihrer Schönheit verloren.
"Egal was du sagst .. Ich kann dich nicht einfach wieder aus meinem Leben verschwinden lassen .. dass kann und will ich nicht! Schließlich bist du mein Leben..!", murmelte er leise und küsste ihre Stirn. Trotz der ganzen Zeit, die sie sich nicht gesehen hatten, schien alles zwischen ihnen wie damals zu sein und doch, war alles anders! Zwischen ihnen war alles anders...!
Er beugte sich zu einer kleinen, zarten Blume.. trotz des Lichtes der Sterne konnte er die Farbe nicht erkennen, zumindest nicht deutlich, aber dass zählte für ihn nicht... er strich sanft mit den Fingern über die kleine Blume, die Alva so ähnlich sah, die ihn so sehr an Alva erinnerte.. Sie gehörte zu ihm, sie hatte schon immer zu ihm gehört und wahrscheinlich würde sie genau dass immer tun!
"..ich kann dich nicht einfach verlassen.. ich liebe dich!", wiederholte er seine Worte noch einmal, lächelte schwach und küsste sie, liebevoll.

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5. Aug 2012, 01:19
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Beitrag Re: Die Ebene!
Nach einer Weile kam Linc zu ihr nahm sie in seine Arme und küsste sie. Küsste sich über ihren Hals, ihren Kiefer, ihr ganzes Gesicht bis zu ihren Lippen.
Er wollte sie nicht gehen lassen, konnte es nicht. Alva verstand ihn nur zu gut aber würde sie es können? Würde sie bei ihm bleiben können? Vielleicht, vielleicht konnte sie bei ihm ihre Trauer, ihren Verlust lindern. Am Anfang hatte er ihr ihren ganzen Schmerz genommen, konnte er das jetzt auch ein 2. Mal?
Ja, er konnte er! Linc hatte ihr auch die Schmerzen genommen als, sie bei den Vampiren gefangen war, allein die Gedanken an ihn hatten ihr damals Kraft gegeben durch zu halten.
Alva kuschelte sich in Lincs Arme, schmiegte sich eng an ihn. Hier würde sie bleiben, noch eine ganze Weile. Sanft schob sie ihre Arme um seinen Körper, auch wenn sie nicht frieren konnte spürte sie den kalten Wind der aufkam. Bald würde es anfangen zu regnen, vielleicht sogar mit Sturm. Langsam gleitet sie in den Schlaf über, seit Monaten wieder ohne Träume.

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5. Aug 2012, 01:50
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Beitrag Re: Die Ebene!
Lincoln hatte sich mit Alva zusammen ganz nah an den Bach gesetzt, immer wieder strich er ihr sanft mit den Fingern die Haare aus dem Gesicht und küsste ihre Wange. Vorsichtig bettete er ihre Kopf auf seinem Hemd und löste sich für einen Moment von ihr,zog sich aus und verwandelte sich in den großen stolzen Tiger. Vorsichtig legte er sich ganz eng an sie heran, schmiegte den Kopf an ihre Brust und schloss selbst für einen Augenblick die Augen. Lincoln erinnerte sich noch zu gut an die erste Nacht, gemeinsam .. hier, es war wunderschön gewesen! Er hatte sie die ganze Nacht geküsst, sie gestreichelt.. Doch er wusste, dass es einfacherer war den Schmerz als Tiger zu erdrängen, wenn sie wieder ging und dass würde sie, bald.
Zärtlich schmiegte er sich noch enger an sie, wollte mehr von ihrer Nähe und ihrer Wärmer spüren! Vorsichtig legte er seinen Kopf auf ihren Bauch, auf ihren Bauch in dem sein Kind geruht hatte... gelebt hatte! Wieder schloss er die Augen, sie sollte den Schmerz nicht sehen wenn sie aufwachte, sollte nicht sehen wie sehr er sich dafür hasste dass er ihr nicht geglaubt hatte!
Langsam hellte sich der dunkle Nachthimmel auf, doch die grauen Wolken verschwanden nicht auch wenn der Regen schon lange aufgehört hatte. Sanft stupste er sie mit der Nase an und legte deinen Kopf unter ihre Hand. Immer wieder blinzelte sie, strich zärtlich über seinen Kopf.
Er zog sich von ihr zurück, verwandelte sich wieder in den Menschen, in dem sie sich ganz am Anfang verliebt hatte und zog sich seine Sachen wieder über. "Guten Morgen, kleiner Engel..", sagte er und küsste sie, zärtlich und leidenschaftlich, zog sie vorsichtig in seine Arme. "Na, gut geschlafen?"
Auf seinem Gesicht lag ein breites Grinsen bis er ihre Stirn küsste. "Ich hoffe.. Ich habe dich nicht erschreckt!", sagte er mit sanfter, ruhiger Stimme und küsste sie wieder, liebevoll.
Er genoss es sie zu küssen, ihren Geruch in seiner Nase zu haben und vor allem ihre Haut unter seiner zu spüren, ihre Nähe zu haben! Sanft legte er seine Stirn an ihren Kopf, schloss die Augen und versuchte einfach nur die letzten Momente mit ihr auszukosten. Doch er wusste, das es bald vorbei sein würde.. dass es bald nur noch Erinnerungen sein würden, die sie bei ihm hielten....

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5. Aug 2012, 10:18
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Beitrag Re: Die Ebene!
Alva erwachte, der Morgen war schon lange angebrochen. Linc lag als Tiger neben ihr, eng an sie gekuschelt mit dem Kopf unter ihrer Hand. Sie blinzelte ein paar Mal, hielt die Augen dann aber geschlossen und streichelte liebevoll durch Lincs Fell. Doch er löste sich viel zu schnell von ihr und entfernte sich ein Stück. Sie spürte wie er seine Gestalt wechselte und sich wieder anzog, sie errötete leicht. Alva hatte ganz vergessen dass sich seine Kleidung nicht mit verwandelte und er sich deshalb ausziehen musste.
Als er wieder zu ihr kam, nahm er sie schnell in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich und innig. Ja, es war genau wie früher! Sanft klang seine Stimme ganz nah an ihrem Ohr.
Gut geschlafen? Sie schlief schon lange nicht mehr wirklich gut, aber diese Nacht war tatsächlich besser gewesen und auch die Träume hatten sie heute Nacht verschont.
"Ja ganz gut.." murmelte sie leise und schmiegte sich wieder an ihn. Wann würden sich ihre Wege wieder trennen? Alva wusste es nicht, aber es würde wahrscheinlich nicht mehr lange dauern. Spätestens wenn sie das Grab ihrer Tochter wieder besuchen gehen würde, denn dort konnte er nicht mit hin. Sie würde die Zentauren um ein Reittier bitten und dann zu den Gehöften zurückkehren, wo ihr kleiner Liebling begraben lag.
Linc genoss ganz offensichtlich ihre Nähe, genoss den Augenblick den er mit ihr verbrachte, sie konnte es ganz deutlich in seiner Aura spüren, die wieder mit ihrer verschmolzen war. Ganz genau wie früher... Doch es konnte nicht mehr sein wie früher, denn es gab etwas was zwischen ihnen lag, etwas was nicht einfach zu überwinden war, geschweige denn zu vergessen war. Alva löste sich vorsichtig von Linc, ging zum Bach und wusch sich Arme und Gesicht. Sie musste klar denken, sich nicht mehr von ihren alten Gefühlen leiten lassen.
"Linc, ich habe etwas zu erledigen! Ich habe es schon viel zu lange aufgeschoben..." murmelte sie und wandte sich ihm wieder zu. Deutlich war der Schmerz in seiner Aura zu spüren, er wusste das es ein Abschied werden würde. Sie hatte das Grab ihrer Tochter seit ihrem Weggang von dort nicht mehr besucht und sehnte sich nach diesem ruhigen und friedlichen Ort zurück.
"Wenn du magst kannst du mich ein Stück begleiten..." flüsterte sie. Alva wusste sie durfte ihn nicht ganz mitnehmen, denn dann würde er es wissen und dass durfte er auf keinen Fall, aber ein Stück konnte er noch mit kommen. So hätten sie bis zum erneuten Abschied noch ein wenig Zeit.
"Ich besorg mir nur ein Reittier, bevor ich aufbreche. Da ich Joy nicht mehr habe ..." erklärte sie und spürte einen Stich. Auch ihre älteste und beste Freundin war nicht mehr bei ihr, sie selbst hatte sie verstoßen.
"Warte hier auf mich! Ich bin bald wieder da!" versprach sie un schritt auf die Ebene hinaus. Die Zentauren, die letzte Nacht die Sterne betrachtet hatten waren noch da und ihre Chance ein Reittier zu bekommen.
Respektvoll trat sie auf die Sternenkundler zu. Sie begrüßten sie, kannten sie noch aus Zeiten in denen sie mit ihnen die Nächte mit den Sternen verbracht hatte.
"Wir wissen um dein Begehr und auch um den Grund dafür!" sagte einer, mit einem strahlend weißen Pferdeleib.
"Werdet ihr mir eines der Pferde leihen, damit ich mein Ziel erreichen kann?" fragte Alva ehrfürchtig.
Der Weiße nickte und pfiff. Sein Pfiff gellte über die Ebene und würde eines der wundervollen Mearas zu sich rufen. Noch immer hatte Alva Angst vor Pferden doch auf Odrianas Gehöft hatte sie die größte Scheu vor ihnen verloren und gelernt sie zu reiten. Nicht lange dauerte es bis ein prachtvoller, schwarzer Hengst auf sie zu galoppiert kam. Er hielt vor ihnen und sein stolzes Haupt erhob sich weit über Alva, doch sie zeigte keine Angst mehr.
"Das ist Aras! Er wird dich sicher ans Ziel bringen und keine Angst vor deinem Begleiter haben, wenn dieser seine 2. Gestalt annimmt. Wenn du seiner Hilfe nicht mehr benötigst lass ihn einfach wieder frei, er findet allein nach hause." erklärte der Zentauer ihr und Aras knickte seine Vorderläufe ein damit Alva auf steigen konnte.
Vorsichtig schwang sie ein Bein über den Rücken des schwarzen Hengstes, bedankte sich bei den Zentauren und ritt in sanftem trab zurück zu Linc.

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5. Aug 2012, 11:09
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Beitrag Re: Die Ebene!
Langsam lief er neben ihr her, den Blick stets nach vorn gerichtet ohne sie auch nur aus den Augenwinkel anzusehen! Lincoln wusste, dass ihr Abschied nicht mehr weit war auch wenn er nicht genau wusste, wohin er zusammen mit Alva lief...
Den ganzen Tag war er neben hier her gelaufen, ohne sie anzusehen, ohne zu denken und ohne auch nur einen Augenblick lang stehen zu bleiben! Stetig hatte er sie angetrieben weiter zu laufen, in dem er einfach keine Pause gemacht hatte. Ja, es hätte ihre gemeinsame Zeit länger gemacht aber umso eher er wieder allein war, umso eher konnte er sich dem Schmerz der schon unter seiner Oberfläche pochte hingeben...
Doch für den Moment verdrängte er jeden Gedanken und vor allem jedes Gefühl daran, er wollte ihr nicht zeigen wie viel Schmerz ihm die Trennung, von ihr, bereitete und schon gar nicht seine Tränen. Sie würde ihm sowieso nicht glauben, wenn er ihr erzählte dass er nicht mehr der selbe war. Schon lange hatte es für ihn keinen Reitz mehr Frauen einfach zu verführen und dann die Nacht mit ihnen zu verbringen, jede Frau hatte ihren Reitz verloren!
Irgendwann blieb sie stehen und stieg von dem Pferd ab.
Lincoln wusste was dass hieß, Abschied.
Gleich würde sie für ihn nichts weiter als eine weitere Erinnerung sein.. Sie legte seine Sachen vor ihn ab und drehte sich dann um, gab ihm Zeit sich zu verwandeln und sich anzuziehen... Um richtig Abschied nehmen zu können!
Er verwandelte sich, kleidet sich an und trat dann vorsichtig auf sie zu, legte eine Hand sanft auf ihren Arm.
"Dass ist er dann wohl .. den Abschied den ich versuchte habe, zu verdrängen...", sagte er und lächelte sie aufmunternd an. Es hatte keinen Sinn ihr ein schlechtes Gewissen zu machen, er wollte dass sie glücklich war und wahrscheinlich war sie dass einfach nur ohne ihn, damit hatte er sich genau jetzt abzufinden!
".. na dann sollte ich jetzt wohl sagen, Lebewohl .. werde glücklich... doch ich kann es nicht.. vielleicht will ich es auch nicht .. Ich liebe dich!", murmelte er und lächelte wieder. Es war eigenartig,, eigentlich hatte er doch von Anfang an gewusst, dass sie ihn irgendwann verlassen würde und er hatte doch auch gewusst, dass es bald - schneller als es ihm lieb sein würde - passieren würde.. und doch, riss ihm dieser Moment irgendwie den Boden weg.
Doch er trat noch weiter auf sie zu, legte beide Arme um ihren Leib und küsste sie, leidenschaftlich und innig. Zärtlich berührten seine Lippen ihre, schmiegten sich an sie und verschmolzen ein letztes Mal mit ihnen.

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5. Aug 2012, 21:44
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Beitrag Re: Die Ebene!
Alva ritt den ganzen Tag, denn Linc ließ keine Pause zu dabei hätte sie so gern noch mehr Zeit mit ihm gehabt.
Es war schon dunkel als sie Aras anhielt und von seinem Rücken kletterte. Sie legte Linc seine Sachen vor die Pfoten und drehte sich dann um, spürte wie er sich verwandelte und dann zu ihr kam. Vorsichtig berührte er sie am Arm und sprach leise. Abschied, ja vielleicht sollte das ihr Abschied sein, aber Alva konnte es einfach nicht. Und dann küsste er sie, schmiegte seine Lippen an ihre und zog sie noch enger an sich. Glücklich kuschelte Alva sich in seine Arme und löste nur ihre Lippen von seinen, damit sie sprechen konnte.
"Komm mit mir! Wir sind nicht weit von Odrianas Gehöft, dort muss ich hin. Du kannst bei Mirabell auf mich warten..." flüsterte sie, sie konnte sich einfach noch nicht von ihm trennen. Langsam zog sie ihn mit sich. Den Rest konnten sie zu Fuß gehen!

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5. Aug 2012, 22:23
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Beitrag Re: Die Ebene!
Logan!


Er hatte sich von Aivere dazu überreden lassen, die Nacht noch in dem Gasthaus zu bleiben. Er hatte sich mit ihr ins Bett gekuschelt, hatte sie ganz fest in seine Arme genommen und war irgendwann, mit dem Kopf auf ihrer Brust, eingeschlafen. Mittlerweile zog er Aivere aber hinter sich her, über die Ebene.
Irgendwann blieb er stehen, drehte sich zu ihr herum und küsste sie zärtlich, liebevoll. Liebevoll schlang er seine Arme um ihren Körper und zog sie enger an sich, zärtlich ließ er seine Finger über ihre Wange streichen.
"Ich werde mich jetzt verwandeln.. Hab keine Angst! Dir wird nichts passieren, du kletterst auf meinen Rücken und um den Rest brauchst du dir keine Sorgen machen..", sagte er leise und küsste ihre Wange, küsste sie zärtlich, leidenschaftlich. Langsam löste er sich von ihr, trat ein paar Schritte weit von ihr weg und verwandelte sich.
Er genoss die Verwandlung mittlerweile jedes Mal aufs neue, genoss die Wärme die seinen Körper durchströmte und das Licht, was in diesem Moment, von ihm ausging.
Die ersten Male, in seiner Kindheit, war die Verwandlung schmerzhaft gewesen doch mittlerweile war es einfach normal geworden, dass es ein bisschen zog und schmerzte. Und dann war es auch schon so weit und er stand als wahrhaftige Drache vor ihr.
Er wandte sich zu ihr um und schmiegte seinen Kopf an ihre Hand...

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11. Nov 2012, 10:05
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Beitrag Re: Die Ebene!
Aivere


Die Nacht waren sie noch in diesem Gasthaus geblieben, Aivere hatte einfach noch ein bisschen Zeit schinden wollen. Sie wollte sich nicht von ihm trennen, wollte so lange bei ihm sein wie nur möglich.
Doch jetzt standen sie auf der Ebene und Logen zog sie ganz eng an sich. "Ich werde mich jetzt verwandeln.. Hab keine Angst! Dir wird nichts passieren, du kletterst auf meinen Rücken und um den Rest brauchst du dir keine Sorgen machen..", sagte er leise und küsste ihre Wange, küsste sie zärtlich, leidenschaftlich. Langsam löste er sich von ihr, trat ein paar Schritte weit von ihr weg und verwandelte sich.
Aivere sah ehrfürchtig zu ihm auf. Logan war ein Sonnenfinsternis-Drache. Diese waren selten und unglaublich mächtig. Seine dunkelblauen Schuppen glänzten sacht und waren von gelben Zeichen durchzogen. Riesige Hörner und Stacheln zierten seinen Kopf und seinen Rücken. Seine Flügel waren gigantisch und ganz untypisch, stand er auf den Hinterbeinen, fast so wie ein Mensch. Er wandte sich zu ihr um und schmiegte seinen Kopf an ihre Hand...
Sacht streichelte Aivere ihm den riesigen Drachenkopf. Seine Schuppen waren ganz glatt und seidig und gleichzeitig rau. Sie konnte sein inneres Feuer in jeder einzelnen Schuppe spüren und in sich wiederhallen.
"Du bist wunderschön!" flüsterte sie ehrfürchtig. Vorsichtig griff sie nach den Stacheln an seinem Hals und kletterte auf seinen Rücken. Behutsam setzte sie sich zwischen seine Stacheln und schlang die Arme um seinen mächtigen Hals.

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11. Nov 2012, 10:31
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Beitrag Re: Die Ebene!
Logan!


Sacht streichelte Aivere ihm den riesigen Drachenkopf.
"Du bist wunderschön!" flüsterte sie ehrfürchtig. Vorsichtig griff sie nach den Stacheln an seinem Hals und kletterte auf seinen Rücken. Behutsam setzte sie sich zwischen seine Stacheln und schlang die Arme um seinen mächtigen Hals. Vorsichtig baute er sich in voller Größe auf und erhob sich in die Luft, sie krallte sich bei ihm fest als würde er sie jeden Moment fallen lassen.
Er genoss das Gefühl der Freiheit, dass ihm das Fliegen schenkte. Auch wenn er jetzt nicht mehr wirklich frei war, schließlich hatte der Drache sich fest gebunden und dass würde sich bis an sein Lebensende nicht ändern..

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11. Nov 2012, 11:06
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