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 Die Ebene! 
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Beitrag Re: Die Ebene!
Aivere


Aivere stieg von ihrem wundervollen Hengst herunter und strich ihm liebevoll über die Nüstern. Sie hatte sich sofort in ihn verliebt, als er bei dem Händler am Hafen angebunden da stand und mit den Hufen scharrte. Cemal - so hatte sie ihren Wüstenhengst getauft - war ein unglaublich stolzes Tier und schnell, ausdauernd und sanft von Gemüht. Sein strahlendes weiß schien beinahe zu leuchten und seine Mähne flog im Wind.

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Aivere erinnerte es an die Freiheit, die sie selbst im Meer verspürte und darum hatte sie ihn ausgewählt. Ihre Begleiter - der Mann, den sie gestern im Wirtshaus angesprochen hatte, Callistus - und seine Nichte Claire waren schweigsam, was bei ihm daran lag, dass der Herr sich für ein Pferd wohl zu fein war. Die Kleine ritt ebenfalls einen Wüstenhengst, allerdings einen von ganz anderer Art. Er war bunt, erhaben aber weniger anmutig als Cemal. Vielleicht war er in der Herde einer der Rang niederen gewesen und hatte sich nicht so entfalten können.

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Doch auch das Mädchen sagte nicht viel und dass machte Aivere Sorgen. Die Kleine schien nicht viel Gelegenheit gehabt zu haben sich mit der neuen Situation anzufreunden und dass schien ihr jetzt zu schaffen zu machen.
Sie ließ die Zügel ins Gras fallen und Cemal entspannte sich, senkte den Kopf und begann zu grasen.
"Wir rasten hier! Die Pferde brauchen eine Pause und uns allen könnte ein wenig Ruhe nicht schaden.." sagte sie und half der Kleinen sanft von ihrem Pferd. "Hier, trink etwas, das wird dir gut tun!" fügte sie liebevoll hinzu und reichte Claire den Wasserbeutel. Aivere strich auch ihrem Pferd sanft über die Nüstern und ließ die Zügel ins Gras fallen.
Sofort heftete der Kleine sich an Cemal und folgte ihm. Natürlich, Cemal war viel höher gestellt und wahrscheinlich ein Leithengst gewesen, was bedeutete, dass der Kleine sich ihm ohne weiteres sofort unterordnete.
Sie setzte sich zu dem Mädchen ins Gras und strich ihr sanft die Haare zurück. "Wenn du sie zusammen bindest, stören sie dich beim Reiten nicht so!" erklärte Aivere ihr und lächelte sanft. "Wie heißt dein Pferd? Hast du ihm schon einen Namen gegeben?" Es war nur Small-Talk und Aivere wusste es, doch eigentlich wollte sie die Kleine auch nur ein wenig ablenken, sie aus ihren düsteren Gedanken holen.
Sie wusste nur zu gut was geschehen konnte, wenn man sich vergrub und seine Gedanken immer nur in Trauer und Einsamkeit baden ließ.. und das wollte sie der Kleinen ersparen!
Langsam gesellte sich auch der große rot/braune Wolf zu ihnen und Aivere betrachtete ihn. Eigentlich hätte die Kleine Kein Pferd gebraucht, ihr Onkel war groß und stark genug um als Reittier für sie zu dienen..
"Willst du auch was trinken?" fragte sie den Wolf und hielt die Flasche hoch...

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20. Apr 2013, 15:06
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Beitrag Re: Die Ebene!
Callistus.



Langsam trat er, noch immer in seiner Wolfsgestalt, und stupste Claire an. Sie lächelte traurig und er wusste, dass es ihr schwer fiel, Ria allein zu lassen und jetzt hier durch die Pampa zu müssen aber er hatte ihr erklärt, dass es einfach nicht anders ging..
Als die Sirene ihm die Flasche entgegen hielt, schüttelte er seinen großen Wolfskopf und trat dann wieder von ihnen weg. Callistus ernährte sich eigentlich ausschließlich, seit Irinas Tod, als Wolf - es war einfacher und kostete weniger! Er verwandelte sich zurück in den Menschen und streckte sich. Kaum trat er wieder auf die beiden Frauen zu, schlang Claire ihm die Arme um den Körper.
Ihre Tränen brachen wieder hervor und sie drängte ihren zierlichen Körper an seine Brust. Liebevoll küsste er ihre Stirn und zog sie auf seinen Schoss, streichelte sie sanft. "Alles wird wieder gut, Engelchen - wir schaffen das schon zusammen!", erklärte Callistus ihr und sie schmiegte sich eng an ihn.
Sie kuschelte sich auf seinem Schoss zusammen und er ließ seine Finger beruhigend über ihren Rücken streichen.
"Aber erklärst du mir, was eine Frau - die eindeutig eine Sirene ist - die den Glauben an Androx hat, hier in Candra aufhält!?", fragte er sie beiläufig während er sanft Claire streichelte. Er hatte schon die ganze Nacht darüber gerätselt was diese Frau dazu veranlasste..

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20. Apr 2013, 15:41
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Beitrag Re: Die Ebene!
Aivere



Er schüttelte seinen großen Wolfskopf und trat dann wieder von ihnen weg. Aivere schloss die Flasche wieder und schüttelte den Kopf - wer nicht wollte hatte eben schon..
Callistus verwandelte sich zurück in den Menschen und streckte sich. Kaum trat er wieder auf die beiden Frauen zu, schlang Claire ihm die Arme um den Körper.
Ihre Tränen brachen hervor und sie drängte ihren zierlichen Körper an seine Brust. Aivere wandte den Blick ab und schloss die Augen. Die Beiden hatten so viel Schmerz erleiden müssen, genau wie sie selbst, doch sie hatten immer noch sich. Aivere hatte niemanden mehr..
Als die Beerdigung für Logen und Mani vorbei gewesen war und sie Logan jede Ehre erwiesen hatte - sowohl nach Androx Lehren als auch nach Ivas - hatte sie eigentlich ins Meer zurückkehren und bei ihren Schwestern, ihrer Familie leben wollen, doch auch dort hatte sich großes Unglück zugetragen und auch dort hatte sie niemanden mehr gehabt. Also war sie erstmal ins Schloss zurück gekehrt und hatte beim Wiederaufbau geholfen und ihren Schmerz irgendwie versucht zu verarbeiten.
Doch sie hatte es dort einfach nicht mehr ausgehalten, alles erinnerte sie immer wieder an ihren geliebten Drachen und ihren Sohn, die sie Beide nur so kurz hatte haben dürfen.
Callistus´ Stimme riss sie aus ihren Gedanken und sie wandte sich ihm und Claire wieder zu. "Aber erklärst du mir, was eine Frau - die eindeutig eine Sirene ist - die den Glauben an Androx hat, hier in Adrajas aufhält!?", fragte er sie beiläufig während er sanft Claire streichelte.
Aivere lächelte traurig. "Ich will etwas sinnvolles tun und in Candra konnte ich einfach nicht bleiben. Hier kann ich helfen - dass hoffe ich zumindest.." erklärte sie ausweichend. Es war nicht der einzige Grund, doch sie würde diesem Mann bestimmt nicht auf die Nase binden, dass sie nur versuchte ihren Schmerz zu überwinden.
Nein, dass war ihr Ding und wenn sie alle Stätten Emahils und Ivas kennen würde, würde sie bestimmt auch nicht seine Hilfe brauchen..
"Schon immer zogen Adrajas und Candra ihre ganze Stärke und Energie aus ihren Göttern und dem Glauben. Das Land braucht diese Kraft nun mehr als jemals zuvor! Ich möchte Adrajas einfach das wieder geben, was es durch die Vampire verloren hat.." erklärte Aivere weiter und erhob sich dann.
Sie lächelte Claire aufmunternd zu und ging dann wieder auf die Ebene hinaus. Sie hatten sich unter einer kleinen Baumgruppe niedergelassen, doch dort hielt Aivere es gerade nicht mehr aus. Sie fühlte sich als Eindringling in diese Überreste einer einst glücklichen Familie und sie wollte den Beiden einfach ihre Privatsphäre lassen. Ihr neuer Weggefährte kam auf sie zu und Aivere begrüßte ihn sanft.
Früher war sie mit Farr durch die Lande gestreift, doch der hatte sich schon lange von ihr gelöst. Er hatte sie beschützt und ihr die Einsamkeit ein bisschen leichter gemacht, doch nachdem sie Logen gefunden hatte, war er immer seltener gekommen und irgendwann ganz weggeblieben.
Vielleicht hatte sie mit Cemal einen neuen Weggefährten gefunden und er blieb ihr ein bisschen länger. Doch so wie es aussah, war der Hengst nur ein gewöhnliches Pferd und seine Lebensjahre deshalb begrenzter als die eines Geistes.. Sanft glitten ihre Finger durch das weiße Fell, des Hengstes und sie lehnte sich vorsichtig ein wenig an ihn. Sie wollte keine Schwäche zeigen, schließlich war sie irgendwie ja seine Arbeitgeberin und wollte, dass er sie respektierte - zumindest bis sich ihre Wege wieder trennten.
Aivere seufzte leise und wandte sich wieder zu den anderen Beiden um und setzte sich zu ihnen. Ernst sah sie Callistus an. "Hast du dir schon Gedanken darum gemacht, wie viel du haben willst? Pro Woche meine ich.." fragte sie ihn ernst und strich Clair sanft über die Wange. Sie würde dem Mädchen ihren Schmerz so gern nehmen..

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20. Apr 2013, 16:19
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Beitrag Re: Die Ebene!
Callistus.



Er sah sie einen Moment lang an. War das ihr ernst? Wollte sie ihm jetzt tatsächlich mehrere Wochen auf den Sack gehen? Er hatte ja geahnt... das hier, war nicht gut für Claire. Oder vielleicht ja doch, dort in dem Dorf zu sitzen, immer nur aus dem Fenster zu starren und zu weinen, würde es auch nicht besser machen! Vielleicht konnte er seiner Kleinen so ein bisschen Hoffnung schenken, ein bisschen Glück und ihr ab und an mal ein Lächeln abringen.
"Claire, Schätzchen, geh ein bisschen spielen! Beschwör dir ein paar Geister aber um Himmelswillen hör auf zu weinen, alles wird irgendwann wieder gut!", flüsterte er ihr liebevoll ins Ohr und küsste ihre Wange. Er würde ihr gern den Schmerz nehmen und die Erinnerungen an all das Leid, doch das konnte er nun einmal nicht! Sie würde immer damit leben müssen, dass man ihr ihre Mutter und den Vater genommen hatte und sie niemals zurückkamen. So war das nun einmal, wenn der Tod einmal seine eiskalten Finger nach dem Menschen ausgestreckt hatte, hinterließ er bekanntlich viel Schmerz und Leid..
Claire rappelte sich auf und wischte, mit seinem Hemd, sich die Tränen vom Gesicht bevor sie auf die Ebene trat und ihr zierlicher, kleiner Körper von grauem Nebel eingehüllt wurde. Sie beschwor sich einen jungen Otter - all ihre Beschwörungen waren junge Tiere, weil sie selbst noch so jung war - und er brachte sie auf andere Gedanken, spielte mit ihr und lenkte sie ab! Seit Wochen - nein, Monaten - erklang zum ersten Mal wieder ihr glockenhelles Lachen und Callistus musste lächeln. Es war gut gewesen, das Kind dort rausgeholt zu haben! Dort im Dorf wäre sie noch verrückt geworden - wäre nie über den Schmerz hinweggekommen. Vielleicht schaffte sie es ja wenigstens über die Reise ein bisschen neuen Lebensmut zu fassen!
"Ich dachte eher, du bezahlst mich, pro Stätte zu der ich dich bringe - was jede einzelne sein wird, aus zu der, der Ifriten..", sagte er ruhig und wandte seine Blick der jungen, rothaarigen Frau wieder zu. Überall aber nicht dorthin - wenn er sich das Leben nehmen wollte, fielen ihm durchaus schöne Wege ein als sich vom eigenen Erzeuger enthauptet zu lassen!
Er war seit fast 2 Jahrtausenden nicht mehr dort gewesen, seiner Mutter hatte er auch nur einen kurzen Brief zu kommen lassen, dass ihre Tochter und die Kinder es bis auf Claire nicht überlebt hatten, bevor er das Dorf verlassen hatte so das seine Spur sich für seine Eltern im Sand verlor. Er wusste, dass sein Vater im Sterben lag und er früher oder später seine Nachfolge antreten sollte, doch darauf konnte er verzichten!
Und dann würde er Claire bestimmt nicht, dorthin bringen zu ihrem Großvater der sie hassen würde, weil sie in seinen Augen nicht mehr als ein Mischling war, und zu einer Rasse die sie noch weniger Verstand als sich selbst!
Claire hatte immer versucht den Ifriten in sich zu ergründen, weil sie immer so sein hatte wollen wie ihre Mutter, doch Theodin war eine mächtige Werkatze gewesen, mächtiger als Helena, er hatte viel von dem Ifrit einfach verschluckt.. Nein, er würde die Kleine nicht der Qual aussetzen, die es für sie bedeuten würde, zusehen, dass viele Frauen so waren wie ihre Mutter und sie, die Gaben ihrer Mutter, einfach noch nicht beherrschen konnte..
Callistus schüttelte den Kopf und riss sich aus diesem Gedanken. "Ich bringe euch hin, wohin ihr auch immer wollt, aber das Land der Ifriten werde ich nicht betreten..", erklärte ruhig und erhob sich dann. "Zahlt mir 100 pro Stätte.. aber wir sollten jetzt aufbrechen, wenn ihr heute Abend nicht hier draußen übernachten wollt...", sagte er weiter und streckte sich...

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20. Apr 2013, 16:58
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Beitrag Re: Die Ebene!
Aivere


Er schickte die Kleine spielen und vielleicht war das nicht unbedingt die schlechteste Idee. Das Mädchen musste solche geschäftlichen Gespräche einfach nicht mit anhören..
"Ich dachte eher, du bezahlst mich, pro Stätte zu der ich dich bringe - was jede einzelne sein wird, aus zu der, der Ifriten..", sagte er ruhig und wandte seine Blick ihr wieder zu.
Aivere sah ihn mit hochgezogen Augenbrauen an. Aber er war doch ein Ifrit?! Gut, aber da hatte sie sowieso nicht hin gewollt. Die Ifriten kamen auch allein ganz gut klar und sie konnten die Sirenen auch nicht besonders gut leiden.
Callistus schüttelte den Kopf. "Ich bringe euch hin, wohin ihr auch immer wollt, aber das Land der Ifriten werde ich nicht betreten..", erklärte ruhig und erhob sich dann. "Zahlt mir 100 pro Stätte.. aber wir sollten jetzt aufbrechen, wenn ihr heute Abend nicht hier draußen übernachten wollt...", sagte er weiter und streckte sich.
"Ist gut, wenn das Euer Preis ist! Ich hätte auf dieses Land so oder so keinen Fuß gesetzt. Und wir können so oder so in keinem Gasthaus übernachten. Es ist für mich nicht gut, mich zu viel in solche einer Menschen Menge zu zeigen - wenn ihr versteht was ich meine.." entgegnete Aivere und erhob sich ebenfalls.
"Vielleicht finden wir eine der Schutzhütten oder schaffen es heute noch zu Emahils Baum, der sich auf unserem Weg zu den Drachen befindet. Dort werde ich Euch dann Euren ersten Lohn geben.." erklärte sie ihm und schritt auf ihren Hengst zu, legte die Zügel wieder über seinen Hals.
Claire kam mit ihrem Pferd herüber. Aivere half ihr beim Aufsteigen und strich ihr sanft über die Wange, schenkte ihr ein sanftes lächeln und stieg dann selbst auf Cemals Rücken. Die Kleine ritt ihren Hengst gut, doch sie würde es nicht so lange aushalten wie Aivere. Sie war eben doch eine Behinderung auf dieser Reise, doch Aivere wollte sich nicht beschweren, schließlich war genau das ihr Ziel gewesen - zu helfen - und die Kleine konnte ein wenig Trost ihres Gottes gut gebrauchen.
Wahrscheinlich wusste Claire nicht mal unter welchem Gott sie geboren wurde, geschweige denn hatte sie einen Segen erhalten.
Das würden sie nachholen sobald sie konnten, schließlich war gerade dies ein wichtiger Teil des Lebens eines Kindes. Unter Androx gab es kein Kind, das nicht in den ersten Lebenstagen seinen Segen erhielt und einen Paten oder Bürgen. Doch hier war das seit der Herrschaft, der Vampire verboten gewesen.
Langsam ließen sie ihre Pferde antraben und ritten weiter über die Ebene.
Auch hier brachte der Frühling neues Leben mit sich und ließ das Land wieder erblühen, vertrieb die Schatten des Winters und des Krieges. Doch Aivere brachte der Frühling auch hier keinen Trost und Claire und ihrem Onkel, der wieder als Wolf neben ihnen lief, auch nicht.
Der Krieg hatte vielen ihre Liebsten genommen und die Vampire waren dank Mala jetzt endlich Führer los. Saf würde den Thron seines Vaters nicht besteigen und das war auch gut so! Adrajas hatte nie einen Herrscher in dem Sinne gehabt und auch nie gebraucht! Klar, gab es unter den verschiedenen Rassen Oberhäupter aber ihr aller Herr war ihr Gott oder ihre Göttin gewesen und das war auch gut so gewesen! So sollte es auch wieder werden. Die Rassen mussten ihrem jeweiligen Gott wieder Ehre erweisen und ihm Treue schwören, nur so konnte Adrajas wieder zu altem Glanz verholfen werden.
Aivere beobachtete Claire aufmerksam, wie sie da auf ihrem bunten Hengst neben ihr her ritt und machte sich Sorgen. Die Kleine war so schweigsam und niemand schien ihr wirklich helfen zu können - selbst ihr Onkel nicht, der sich rührend um sie zu kümmern schien.
"Hast du je den Segen eines Gottes erfahren Claire?" fragte Aivere sie vorsichtig und sah sie an. Claire wandte ihren Blick zu ihr und schüttelte den Kopf. Aivere lächelte sanft. "Möchtest du von den 3 Göttern hören, die Adrajas erschufen und es leiteten?" fragte sie die Kleine lächelnd Sie wollte das Mädchen von ihrem Kummer ablenken und ihr Trost spenden. Claire sah unsicher zu ihrem Onkel und biss sich auf die Unterlippe. Die Kleine war verunsichert und wahrscheinlich noch immer in den Gesetzen, der Vampire gefangen.
"Ich mach dir einen Vorschlag! Wenn wir für die Nacht rasten und du etwas hören möchtest, sagst du es mir einfach, in Ordnung?!" sagte Aivere sanft und lächelte. Claire nickte und richtete ihren Blick dann wieder auf die Ebene vor ihr..

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20. Apr 2013, 17:41
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Beitrag Re: Die Ebene!
Callistus.


Er lief langsam neben ihnen her, den Blick stur auf die Wiese vor ihm gerichtet. Großentechnisch war er groß genug um neben dem Pferd der Sirene wie ein Riese auszusehen. Nein, Claire hatte keinen Gott bekommen, ganz einfach weil Helena nie die Gelegenheit bekommen hatte zurück in ihre Heimat zu kehren und sie dort, in ihrem Tempel Iva zu unterstellen. Eigentlich war ihr großes Problem immer nur gewesen, dass er ihre Heimat nicht mehr betreten durfte, sonst wäre Claire schon lange getauft und von Iva geschützt wurden! Helena war es schrecklich wichtig gewesen, doch er hatte ihr erklärt, was passieren würde, wenn er mit ihr zurückging - Claire hätte keinen guten Start ins Leben gehabt!
Sein Vater hätte ihren Paten sofort umbringen lassen und Claire wahrscheinlich auch. Immer wieder hatte er sie zu einem anderen Tempel - der Göttin - überreden doch sie hatte unbedingt in den Tempel gewollt, denn dem auch er und sie ihrer Göttin versprochen wurden! Aber er hatte geschworen, dass Claire sobald er in die Nähe eines Tempels der Iva geweiht war kommen würde, ihr den Segen der Iva schenken zu lassen!
Doch er schob den Gedanken daran, erst einmal beiseite! Er hatte jetzt keine Zeit darüber nachzudenken, ob und wann Claire endlich ihrem Gott zu gesprochen wurde, nein, er musste sie jetzt und hier beschützen und auf sie aufpassen! Als er sah, wie Claire unsicher zu ihm blickte, fragend und verzweifelt - viel zu sehr war ihr junges Leben von dem der Vampire geprägt worden.
Er lief lange schweigenden neben den Beiden her, bis in einiger Entfernung eine kleine Hütte auftauchte. Es würde zwar noch eine Weile dauern bis es Dunkel war aber bis zu Emahils Baum würden sie es heute auf keinen Fall mehr schaffen und er würde nicht zu lassen, dass Claire die ganze Nacht durch die Dunkelheit ritt. Schon jetzt zehrte der Weg an ihren Kräften!
Er schob sich ein Stück vor die beiden Damen und lief direkt auf die Hütte zu, Gott sei Dank verstand Claire sofort und auch die Sirene folgte ihm...

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20. Apr 2013, 18:32
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Beitrag Re: Die Ebene!
Callistus.



Schon seit gut zwei Stunden trieb er die beiden Frauen weiter, er hatte schon früh am Morgen die Nacht für beendet erklärt und hatte Claire auf ihren Hengst gesetzt. Jetzt waren sie seit zwei Stunden unterwegs, keiner Sprach ein Wort. Gestern Abend war er nach dem Gespräch mit der Sirene einfach wieder in die Hütte gegangen und hatte sich um Claire gekümmert, die wieder die ganze Nacht von ihren Alpträumen gequält wurden waren. Behutsam hatte er sie an seine Brust gezogen, sie in seine Wärme gehüllt. Langsam aber sicher machte sich Cale ernsthafte Sorgen um seinen kleinen Liebling! Das die Träume und die Tränen sie so gar nicht losließ war einfach nicht gut. Das musste sich schleunigst ändern, Claire brauchte einfach feste Strukturen, die er ihr so einfach nicht bieten konnte.
Er wusste, dass die Entscheidung die er für Claire getroffen hatte, der Kleinen absolut nicht gefallen würde - ihm gefiel sie ja genauso wenig - doch es war einfach das Beste für das Kind!
Wie sollte gerade er denn auch, einem Kind in ihrem Alter, dass so viel Halt und Liebe brauchte, geben was sie brauchte? Er war dazu einfach nicht mehr im Stande, vor dem Krieg hätte er das vielleicht auf die Reihe bekommen, mit Irina.. aber ohne sie? Mit diesem Schmerz und dem ständigen Wutausbrüchen?
Keine gute Idee, das Kind lange in seiner Nähe zu lassen. Callistus merkte doch schon jetzt, wie es an seinem Nervenkostüm zerrte, immer wieder über ihren Tod reden zu müssen, weil Claire einfach genau das brauchte, wobei er doch einfach nur noch vergessen wollte, verdrängen dass er je Familie gehabt hatte, Glück und Liebe Teil seines Lebens gewesen waren..
Er warf den Gedanken ab, es hatte ja doch keinen Sinn. Er hatte schließlich nicht vor Claire einfach irgendwo abzuladen und sich dann gänzlich aus dem Staub zu machen, er konnte einfach nur nicht mehr die Verantwortung für sie tragen, nicht allein - nicht so!
Cale schloss für einen Moment die Augen als die Sirene sich schickte vom Pferd zu steigen und unter den Bäumen eine Rast zu machen - wenn sie so weiter machte, würde sie nie ankommen.. Er ließ sich auf dem Boden nieder, Claire und er hatte ihre ganze eigene Art der Kommunikation, wenn sie mit ihm reden wollen würde, könnten sie das auch in dieser Gestalt.
Aber sich noch einmal mit dieser Frau auseinander zusetzen, dafür fehlte ihm einfach der Nerv und er wusste, dass wenn er sich jetzt wieder zurück verwandeln würde, würden seine Gefühle wieder mit ihm durchgehen, er hatte sich einfach in menschlicher Gestalt nicht mehr im Griff. Auch das Gestern Abend war einer seiner vielen Ausbrüche gewesen, auch wenn dieser noch durchaus Harmlos gewesen war. Aber gerade jetzt wo sie sich so liebevoll um Claire kümmerte, weckte das einfach Gefühle in ihm, die er ständig versuchte zu verdrängen, seit dem Tod seiner Frau.
So war es ihm auch immer ergangen, wenn er gesehen hatte wie Ria liebevoll mit Claire umgangen war, oder ihrem eigenen kleinen Sohn. Er rollte sich zusammen, so dass selbst, wenn er die Augen offen hatte, die Beiden nicht mal ansatzweise in sein Blickfeld kamen. Es war ewig her, dass er seiner Heimat so nah gekommen war, sie waren gar nicht mehr all zu weit weg von Ivas Reich und das, setzte ihm zusätzlich zu. Solange hatte er seine Heimat nicht mehr gesehen, seine Mutter - die Königin..
"Was wird das denn jetzt, Alter? Drehen die Worte der Frau dir jetzt schon den Verstand um und du fängst an zu trauern? Alter - die haben dich eh nie gewollt, komm klar!", fuhr er sich selbst in Gedanken an.
Und doch wandte Callistus irgendwann den Beiden zu, wenn er sie auch nur aus dem Augenwinkel beobachtete. In ihm, zog sich innerlich alles zusammen und doch, war der Anblick nur halb so schlimm wie er es erwartet hatte, was wohl aber eher daran lag, das Claire es schwer fiel sich irgendwem anzuvertrauen oder irgendwem zu vertrauen..

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21. Apr 2013, 09:05
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Beitrag Re: Die Ebene!
Aivere



Aivere saß ab und ließ die Zügel ihres Hengstes zu Boden fallen, bevor sie sich zu Claire wandte und auch ihr von ihrem Pferd half. Sie hatte einfach Rast machen müssen, die Kleine konnte einfach nicht so lange am Stück reiten - ob dem Köter das jetzt gefiel oder nicht.
Behutsam zog sie das Mädchen auf ihren Schoss, das so erschöpft war. "Trink etwas Claire, das wird dir gut tun!" sagte Aivere sanft und reichte ihr den Wasserbeutel. Sanft strich sie der Kleinen durch die langen, braunen Locken. Claire brauchte Ruhe und Fürsorge, die ihr ein Mann einfach nicht geben konnte - auch Callistus nicht, selbst wenn er sich so rührend um seine Nichte kümmerte.
"Wir werden bald an den Gehöften sein, dort kannst du ein paar Tage richtig ausruhen und zur Ruhe kommen. Eine Freundin von mir ist dort, sie kann ganz wundervollen Pudding kochen und kennt die schönsten Geschichten." erklärte sie der Kleinen und streichelte beruhigend ihren Rücken. Sie wollte dem Mädchen wieder Hoffnung geben, wollte dass Claire sah, dass es einfach immer weiter ging, egal wie schwer es auch sein würde.
"Es gibt immer etwas schönes in der Welt, auch wenn wir es manchmal nicht sehen können ist es oft direkt vor unserer Nase. Schau.." sagte sie leise und sanft und deutete nach vorn in die Ebene. Dort in einiger Entfernung stand eine Stute der Zentauren mit ihrem Jungen. Der Kleine war erst wenige Tage alt und noch vollkommen auf seine Mutter angewiesen, wenn gleich er doch schon locker mit ihr und der Herde mithalten konnte.
"Überall atmen die Lebewesen auf, ordnen ihr Leben neu und genießen ihre neu gewonnene Freiheit. Das Leben blüht wieder auf - überall - und wir sind mitten unter all diesem Leben, auch wenn es sich vielleicht noch nicht so anfühlt.." sprach sie leise weiter und strich Claire wieder liebevoll über die Wange.
Die Kleine lauschte aufmerksam und auf ihrem so niedlichen Gesicht breitete sich langsam ein Lächeln aus.
"Und hier.." sagte Aivere und strich ein wenig Erde von ein paar frischen Blättern, die aus der Erde sprossen. "..hier entsteht ein neuer Baum! Es wird noch viele Jahre dauern, bis er so groß und stark ist wie seine Brüder und Schwestern unter denen wir jetzt rasten, aber auch er zeigt uns neues Leben." schloss sie und ließ etwas Wasser auf die frischen Blätter regnen.
"Wir müssen uns um unsere Umwelt kümmern und sie unterstützen wo wir können.." erklärte Aivere sanft und strich Claire wieder liebevoll durch die Haare..

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21. Apr 2013, 09:40
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Beitrag Re: Die Ebene!
Aivere


Langsam ritt sie neben Claire her. Aivere hatte Claire ihren kleinen Hengst wieder gebracht. Cemal hatte ihn zu ihr gebracht und der Kleinen damit eine große Freude als sie endlich aus der Schutzhütte gekommen war und sie weiter geritten waren.
Callistus lief als Wolf hinter ihnen her wie er es schon zu Beginn ihrer Reise getan hatte. Was heute morgen zwischen ihnen gewesen war, war wundervoll gewesen, aber eben nur ein flüchtiger Augenblick.
Wie hatte sie sich auch nur Hoffnungen machen können, dass es mehr gewesen wäre? Weil sie eine verzweifelte, naive, kleine Nixe war!
Aivere schloss die Augen und ließ Cemal antraben. Ganz gleich ob er gerade Wolf war und einige Meter hinter ihr lief, sie konnte seine Nähe gerade einfach nicht ertragen. Wenn sie nur daran dachte, wie seine warmen Arme um ihren Körper lagen und seine Finger zärtlich über ihren Rücken gefahren waren oder seine Lippen auf ihren, bekam sie eine Gänsehaut und die Sehnsucht in ihrer Brust wurde wieder unerträglich.
Sie grub ihre Finger fest in das Fell ihres geliebten Hengstes und versuchte so etwas Halt zu finden - vergeblich!
Langsam ließ sie die Beiden hinter sich und ließ Cemal über die Ebene fliegen. Die Sirene in ihr schrie vor Schmerz und sie wollte diesen Schmerz wieder hinausschreien, wie sie es vor wenigen Tagen schon einmal getan hatte - eine ganze Nacht lang!
Nur widerwillig ließ Aivere die Verwandlung zu und ihre Trauer brachte selbst den Himmel zum weinen.
Der Regen prasselte schon bald in strömen auf sie herab und der anrollende Donner vermischte sich mit ihrem Wehklagen..

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26. Apr 2013, 17:25
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Beitrag Re: Die Ebene!
Callistus.



Genervt knurrte er! Er hasste Wasser, jeglich Art! Super und begehrte er auch noch eine Sirene - super Idee! Gerade könnte er echt kotzen, er hasste Wasser und er war sich ziemlich sicher das Ai daran Schuld war!
"Schmeißt sie in einen Sack und haut mit dem Knüppel drauf.. Solange es nur aufhörte zu regnen..", fluchte er in Gedanken und schloss für einen Moment die Augen. Seine Augen hatten glänzten gold/braun und er schüttelt angewidert seinen Körper, versuchte die Nässe aus seinem Fell zu bekommen! Das war so widerlich wenn man bis auf die Haut durchnässt war - er hasste es ja schon als Mensch, aber als Tier war es noch schlimmer, zumindest als Wolf.
Wieder knurrte er und ringelte sich fester zusammen, weiter unter den Baum. Er würde sich gleich in einen Käfer verwandeln und sich in die Erde zurückziehen, dann ging ihm wenigstens der Regen nicht auf die Nerven und er konnte Ai ihre Stimmungsschwankungen ausbaden lassen - im wahrsten Sinne des Wortes! Für einen Moment schloss er die dunklen Augen und sah dann zu Claire, die traurig Ai hinter her sah. Das war doch nicht fair!
Jetzt tanzte er wirklich noch nach den Wünschen dieses Kindes! Das hatte er doch früher nie getan, weder bei seiner Frau noch bei seinen eigenen Töchtern! Doch die Beiden hatten auch immer alles gehabt, ihre Eltern und ein glückliches Heim. Jetzt, war er alles was sie noch hatte und er war einfach dafür verantwortlich das die Kleine glücklich war! Und ja, Ai schien seiner Nichte einfach wichtig zu sein und er ertrug es einfach nicht, die beiden Frauen leidend und traurig zu sehen - denn auch Ai war ihr Kummer deutlich anzusehen.
Also erhob er sich und streckte sich - wie er Wasser hasste, denn schon die paar Tropfen die er so abbekam, nervten ihn - und verwandelte sich. War ja alles nicht schlimm genug, jetzt spielte er auch noch Kummerkasten! Liebevoll strich er Claire durch die Haare und beugte sich zu ihr.
"Du bleibst hier sitzen, Schätzchen! Ich geh nach Ai gucken, okay!?", fragte Callistus sie und Claire nickte, schon wesentlich beruhigter. Gott, Claire wusste gar nicht, wie ähnlich sie ihrer Mutter war! Helena hatte auch nie irgendwem leiden sehen können, immer hatte sie allen helfen wollen - jedem von seinem Elend befreien wollen.. und genau wie jetzt, hatte auch sie ihn damit immer in die Scheiße geritten!
Callistus erhob sich wieder, griff nach seinem Mantel und zog ihn sich über - Regen war der einzige Grund warum er sich dieses Ding überhaupt zu gelegt hatte - und ging dann zu Ai.
Er kam sich wie ein Idiot vor und im Grunde, wusste er auch, dass seine nächste Geste sinnlos - gerade zu lächerlich - war. Er schälte sich aus seinem Mantel und legte ihn Ai um, zog sie einen Augenblick lang an seine warme Brust, um den Mantel vor ihrer Brust zu schließen. Gott, wie gern hätte er sie einfach festgehalten... Doch er löste sich wieder ein Stück von ihr, und ließ seine Finger dennoch - so dass Claire es nicht sehen konnte - über ihre Wirbelsäule streichen.
"Magst du mir vielleicht nicht lieber sagen,, was los ist, als dich hier hinzustellen - dieses widerliche Zeug vom Himmel kommen zu lassen und na ja, für verdammt viele Menschen - mal wieder - ein offenes Ziel zu bieten?", fragte Callistus sie vorsichtig und strich ihr eine Haarsträhne zurück unter die Kapuze, seine Finger glitten dabei sanft über ihre Wange.
Gott, er hasste es sie so leiden zu sehen.. "Sollte ich was für dich tun können..", fing Cale an und ließ den Satz doch wieder fallen, es hatte ja doch keinen Sinn, ihr zu sagen, dass er für Sie da war, wenn sie ihn brauchen sollte. Eine Frau wie sie würde niemals zu geben, dass sie irgendwem brauchte und wahrscheinlich würde er gleich dafür sowieso wieder mitten in die Fresse kriegen!
"Claire macht sich Sorgen um dich.. und ich vielleicht auch..", sagte er leise und küsste liebevoll ihre Stirn, bevor er sich wieder von ihr abwandte und langsam wieder zu Claire ging..

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26. Apr 2013, 20:30
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