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 Die Wälder von Evola! 
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Alva war in ihren Alpträumen gefangen, sie wollte aufwachen doch es gelang ihr nicht.
Immer wieder spürte sie Tesos Schläge auf ihren Körper nieder gehen, hörte seine höhnische Stimme. Lincs Schreie und das Gefühl ihn zu verlieren, herrschten vor in ihren Träumen und war all gegenwärtig.
Dann schreckte sie endlich hoch und ein lauter Schrei kam aus ihrer Kehle.
Linc war bei ihr, er hielt sie ganz fest und streichelte sie.
"Es tut mir leid!" nuschelte sie leise und schmiegte sich enger an ihn.
Wie sehr hatte sie sich wohl heute Nacht bewegt? Hatte er alles mitbekommen?
Ja, hatte er! In seiner Aura konnte sie Tesos spüren, konnte spüren wie in Linc der Hass brodelte.
"War es sehr schlimm heute Nacht?" fragte sie leise an seiner Brust.
Hatte er sie angelogen? War doch mehr da als er ihr sagen wollte?
"Linc, was ist in Tesos Haus passiert? Was hast du gesehen?"
Sie musste es wissen, sie hatte ein Recht darauf und sie würde es spüren wenn er lügt.
Dieses mal würde sie darauf achten.

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6. Feb 2012, 11:29
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Sanft ließ er seine Finger über ihren Rücken streichen.
"Alles ist gut Liebste, hab keine Angst!", flüsterte er ihr leise ins Ohr, küsste ihren Hals.
Es würde immer schlimm sein, sie sich so wälzten zusehen und ihr aufstöhnen zu hören, die Schreie aber das würde er Alva so nie erzählen.
Das konnte er sie einfach nicht wissen lassen, niemals!
"Alles ist gut. Nicht schlimmer als in den anderen Nächten auch. langsam wird es besser!", sagte er mit weicher Stimme und küsste wieder ihre Stirn.
Seine Finger wanderten über ihren Körper, strichen achtsam über ihre Wirbelsäule.
"Ich habe dir alles erzählt..", sagte er matt.
Für einen Moment schloss er die Augen und küsste ihre Wange, zog sie noch enger an sich heran. "..Du weißt alles!"
Es klang mehr als würde er sich davon überzeugen wollen, das sie alles wüsste, als Alva. Immer wieder tauchte das Bild in seinem Kopf auf, wie Tesos zwischen ihren Beinen hockte, ihr sie auseinander drückte und langsam, gierig nach ihr, seinen Kopf senkte.
Er presste die Augen zusammen und schüttelte den Kopf, als könne er so den Gedanken los werden.
"Du weißt wirklich alles..", sagte er wieder, seine Stimme leiser und weicher.

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6. Feb 2012, 11:47
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Er log,es wurde nicht besser. Ihre Träume wurden von Nacht zu Nacht nur noch schlimmer.
Sanft küsste er ihre Stirn und streichelte ihren Körper, fuhr an ihrer Wirbelsäule entlang.
"Es ist so schön wie du mich streichelst! Wie sanft du mich berührst, das tut so gut!" flüsterte sie seufzend und kuschelte sich enger an ihn.
Sie spürte dass er auch hier nicht ganz die Wahrheit sagte.
"Linc, erzähl es mir! Alles! Ich verkrafte es schon, solange du nur bei mir bleibst." sagte sie leise.
Alva musste es einfach wissen. Was war geschehen? Hatte Tesos sich genommen was er wollte? Hatte Linc es mit ansehen müssen?
"Du hast es gesehen, richtig? Du hast mir angesehen wie er sich nahm was er wollte!?" murmelte sie leise.
Wenn er es gesehen hatte, würde er sie nie wieder berühren.
Nie wieder würde sie ihn spüren.

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6. Feb 2012, 12:02
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Lincoln lächelte.
Er schloss die Augen und schmiegte sich enger an Alva, drängte seinen Körper an ihren.
Sie wusste es. Verdammt!
Er schüttelte den Kopf, als würde sie dann sagen das alles gut wäre, als würde sie es dann nicht mehr wissen wollen aber er wusst das dies nicht der Fall sein würde.
Dafür war sie zu Stur.
Würde sie ihm glauben wenn er, hier und da, ein paar Fakten unter den Tisch schieben würde? Wenn er ihr nicht alles erzählen würde? Nicht das erzählen würde, was ihn noch immer so im Bann hielt, ihn nachts nicht schlafen lässt?
"Alva...", sagte er leise, mühsam.
Er wollte nicht das sie alles wusste, schließlich war es seine Schuld das es so lange gedauert hatte. Das er ihr überhaupt soweit weh tun konnte.
Eoreth trug an all dem keine Schuld, es war nur damit er die Bestimmung erfüllt.
Er hatte die Augen noch immer nicht geöffnet, fing aber trotz seines Widerwillens an zusprechen, den er wusste das Alva nicht nachgeben würde.
"Er hockte über die, drückte deine Beine auseinander. Er beugte sich über dich und hob deinen schlaffen und blutverschmierten Körper zu sich hoch.
Seine Lippen berührten dein Brustbein.
Noch ehe er irgendetwas weiter tun konnte lag dein Körper wieder auf dem Boden, seine Arme neben dir... er ist danach gestorben", seine Stimme war leise, er sah es noch immer ganz deutlich in seinem Kopf, in seinen Träumen.
"Tesos hat sich nichts nehmen können, nicht bevor ich bei dir war und nicht nach dem ich den Saal betreten hatte.
Aber eines verwundert mich trotz allem, dass er mich nicht gehört hat.. die Tür schlug gegen die Mauer, ich war nicht gerade leise und trotzdem er schien mich erst zu bemerken als ich mein.. das Schwert durch seinen Körper, seine Arme trieb..", erklärte er ihr leise, zögernd.
Sein Körper zitterte, in ihm kochte die Wut, die Wut darüber das er zugelassen hatte dass Tesos ihr so weh tun konnte.
Zitternd zog er ihren zierlichen Körper enger an den seinen.
"Ich liebe dich!", sagte er mit fester, liebevoller Stimme.
Seine Finger strichen über ihren Körper, ihren Rücken und ihre Schultern.
"Egal was passiert ist, du wirst immer die Meine sein - das heißt, solange du das willst..", flüsterte er ihr ins Ohr und küsste sie.
Küsste sie innig, leidenschaftlich und drängend. Drängte auch seinen Körper enger an ihren.
Er löste sich erst wieder von ihr, als er fast keine Luft mehr bekam.
Keuchend lächelte er und küsste sie wieder, immer wieder.

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6. Feb 2012, 12:27
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Lange redete er leis und schnell, als würde es die Tatsache ändern, wenn er sie schnell aussprach.
Er streichelte ihren Körper, ihren Rücken und ihre Schultern.
Tesos hatte sie nicht bekommen! Und doch war es knapp gewesen.
"Ich kann es dir nicht sagen, aber vielleicht war er einfach zu versessen darauf, was er gleich bekommen würde. Vielleicht verließ er sich aber auch einfach darauf, dass seine Wachen alles regelten. Ich weiß es nicht. ICh war vollkommen blind in seinem Schloss. Die Atmosphäre und das Gift der Dämonenschlange betäubten mein Gespür vollkommen." erklärte sie ihm leise.
Es musste schrecklich für Linc gewesen sein zu sehen wie ein anderer Mann, ihren nackten Körper ansah und berührte.
Sie nahm seine Hand in ihre und legte sie auf ihren Unterleib.
"Das hier gehört alles dir! Genau wie meine Seele und mein Herz. Es wird alles auf Ewig Dein sein! Ich liebe dich!" sie sprach ganz leise aber mit Fester Stimme.
Er küsste sie, lange und leidenschaftlich. Alva bekam fast keine Luft mehr, da erst löste er sich von ihr und keuchte genau wie sie.
Sie lächelte! Es war so wundervoll mit ihm"
"Ich will nie wieder ohne dich sein! Ich will immer deine Nähe, deine Wärme und deine Zärtlichkeit spüren. Nie wieder will ich ohne das alles leben!" sagte sie und kuschelte sich eng an seine Brust.
Er schwor ihr wieder seine Liebe und küsste sie, immer wieder.
Ihre Schmerzen flammten wieder auf und sie stöhnte.
Verdammt!
Langsam schob sie ihre rechte Hand in den Rücken, hoffte er würde es nicht bemerken.
Feucht waren die Verbände noch nicht. Gut!
Dann fuhr sie über ihren Bauch, es hatte wieder stark gezogen.
Sie musste sich noch schonen, aber zurück wollte sie nicht.
Dann fiel es ihr ein! "Elinas Haus!"
"Hier in der Nähe gibt es ein kleines Haus, der Bach fließt daran vorbei. Es gehört meiner Schwester Elina, nach mir ist sie die Jüngste. Seit sie den Bund eingegangen ist, ist sie nicht mehr oft dort. Aber wir könnten dort eine Weile bleiben. Zumindest so lange, bis meine Wunden nicht ständig wieder aufplatzen." erklärte sie Linc.
Das war eine Lösung! Sie mussten nicht zurück zum See, hatten aber fließend Wasser, genug ordentliches Feuerholz und auch Kräuter und Verbandzeug würden sie dort finden.
Elina hatte es immer alles dort.

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6. Feb 2012, 12:56
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
"Hab keine Angst... Es ist vorbei! Er kann dir nicht mehr weh tun!", sagte er mit sanfter Stimme und legte seine Lippen wieder an ihre Stirn.
Es musste grausam für Alva gewesen sein, sich nur auf ihre Ohren verlassen zu können. Wie musste sie sich wohl gefühlt haben als sie spürte das sie vollkommen blind wurde?
"Nun, ist es eh nicht mehr zu ändern...", dachte er.
Nun würden Vorwürfe sich selbst und diesem Bastard gegenüber auch nichts mehr bringen. Tesos war tot.
Alva in Sicherheit wenn ihr Körper auch vollkommen verletzt war.
Sie nahm seine Hand und legte sie auf ihren Unterleib, zärtlich ließ er seine Finger sanft über ihren Unterleib streichen, malte kleine Kreise auf ihr.
"Nie wieder wird dir irgendwer weh tun...", sagte er leise, fast tonlos.
Wahrscheinlich würde Eoreth nie verstehen, das er sie wirklich so liebte wie sie ihn! Und das sie, die Seine, sein wollte.
Er verstand es ja selbst nicht ganz.
Sanft fuhren seine Finger über ihre Lippen, ihr Lächeln.
"Erzählst du mir, warum du lächelst?", fragte er leise und legte seine Lippen immer wieder an ihre, küsste sie.
Mit einem Mal stöhnte sie au.
"Alva? Was ist? Hast du wieder Schmerzen? Sie die Wunden wieder offen?", fragte er sie, panisch.
Vorsichtig tastete er ihren Körper ab, ihren Rücken und ihren Bauch, selbst ihre Beine.
"Der Schmerz kommt wieder richtig?"
Er packte ihre Sachen zusammen - vernichtete die Spuren ihres Hier sein - und hob sie, wieder enger in das Fell gewickelt, hoch und lief langsam mit ihr im Arm los.
Joy stand mit einem Mal neben ihm und er setzte Alva, vorsichtig, auf ihren Rücken.
Langsam setzte er sich hinter Alva und zog sie wieder in seine Arme.
"Wenn du dich dann endlich ausruhst, lass uns hier weg. Ich hab das dumpfe Gefühl das deinem Bruder nicht reichen wird was ich geschrieben habe und er uns trotz allem Suchen wird...", murmelte er vor sich hin und küsste ihren Hals.

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6. Feb 2012, 13:31
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Ja, niemand würde sie je wieder anfassen.
Sie würde nie wieder jemanden an sich ran lassen, außer Linc.
Warum sie lächelte? Sie konnte nicht antworten den er küsste sie. Als er sich von ihr löste sagte sie leise lächelnd.
"Es ist so schön mit dir! So wunderschön wie du mich küsst! Darum lächel ich, es macht mich glücklich!"
Dann wurde er panisch. Verdammt hätte sie nicht einfach ihren Mund halten können, dachte sie sich.
Dann hob er sie hoch, wickelte sie fester in das Fell und lief los.
Joy stand nicht weit entfernt aber er schien sie in seiner Panik nicht gesehen zu haben.
Sie stellte sich vor ihn und er setzte Alva auf ihren Rücken und sich selbst dahinter.
Er zog Alva eng an sich und sie ließ sich an seine Brust sinken, schloss die Augen.
"Ja es könnte sein das Eoreth hinterher kommt! Ich ruh mich aus versprochen!" sagte sie und kuschelte sich enger an ihn.
Sanft küsste er ihren Hals.
Joy lief schnell aber vorsichtig, sie kannte den Weg.

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6. Feb 2012, 13:54
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Linc reagierte nicht mehr und Alva verließ das Haus.
Draußen verwandelte Joy sich und sie kletterte auf ihren Rücken.
Langsam ließ sie Lincs Aura einletztes mal ihre berühren.
Es war ein komisches Gefühl seine Wärme zu spüren, wie sie sich in ihre eigene Aura mischte.
Die Tränen liefen ihr über das Gesicht!
Nie wieder würde sie jemandem so nah kommen, wie sie Linc gewesen war.
Sie nahm den Kristall in ihre Hand, strich sanft darüber.
"Dich behalte ich, so habe ich wenigstens immer eine Erinnerung an ihn!" flüsterte sie, dann gab sie Joy einen stups und sie rannte los.

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11. Feb 2012, 12:17
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Es kam ihm vor als hätte er stundenlang steif auf dem bett gesessen als die Tür hinter Alva ins Schloss fiel.
Langsam rutschte er vom Bett.
Ihre Worte hallten in seinem Kopf immer und immer wieder.
"VERDAMMT!", stieß er aus als im langsam aber sicher klar wurde das Alva weg war. "DU DÄMLICHER IDIOT!"
Joy rannte am Fenster vorbei.
Seine Finger strichen über die Viole, er legte sie ganz vorsichtig ab und verwandelte sich.
Er rannte ihr hinter her.

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11. Feb 2012, 12:20
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Sie spürte Lincs Aura noch eine ganze Weil, auch aus einer viel größeren Entfernung als sie es sonst konnte.
Seine Aura war immer noch so fest mit ihrer verschmolzen.
Doch seine Aura war verändert, er hatte sich also verwandelt.
Wahrscheinlich rannte er nun durch den Wald und so schnell er konnte weit fort.
Vielleicht ging er auf dem direkten Weg zum Meer.
Alva würde nicht in diese Richtung gehen.
Joy brachte sie in die entgegengesetzte Richtung davon.
Sie würde heute und Morgen in der Ebene verbringen, denn morgen Nacht würde sie bei den Zentauren sitzen und mit ihnen zusammen in den Sternenwandeln.
Nun da Linc nicht mehr Teil ihres Lebens war konnte sie sich wieder ganz den Sternen und den Ritualen widmen.
Sie breitete ihre Sinne gen Himmel aus und schirmte alles andere ab.
Joy würde sie sicher dort hin bringen, wo sie hin wollte.
Die Sterne waren nicht sehr auskunftsfreudig.
Eigentlich hatte sie wissen wollen was als nächstes mit Linc passiert, aber darüber schwiegen die Sterne eisern.
"Na super jetzt reden nicht mal mehr die Sterne mit mir. Was habe ich denn nur getan?" fluchte sie laut und streckte sich auf Joys Rücken aus.
Sie vergrub das Gesicht in ihrem Fell und dachte an die schönen Momente mit Linc.
Ihre Finger strichen durch Joys Fell, dass Lincs so ähnlich war.
Beide hatten den Hauch von kälte und Schnee im Fell, beide waren ähnlich dick und seidig.
Alva dachte an den Abend zurück, als Linc in seiner tierischen Gestalt bei ihr lag.
Es war das erste Mal gewesen, dass sie ihn wirklich berührt hatte.
Sie spürte sein Fell unter ihren Fingern, spürte die dicken Muskelstränge und hörte sein Kraftvolles Herz und seine Lungen.
Wie sich seine Brust bei jedem Atemzug hob und senkte, wie er unter ihren Berührungen zu schnurren begonnen hatte.
Die Tränen stiegen wieder in ihre Augen und liefen ihr übers Gesicht.
Dann hörte sie Wasser plätschern, sie liefen am Bach entlang.
Natürlich, es war der schnellste Weg zu den Zentauren.
Doch der Bach brachte weitere Erinnerungen mit sich.
Ein Spiel im Wasser, ein Lied, die alte Geschichte und das Spiel ihrer Körper.
Sie hatte ihn geneckt und er hatte sie dafür ins eiskalte Wasser getaucht.
Er hatte sie nach ihrem Lied gefragt und sie hatte ihm die Geschichte von Emahil und Silberlicht erzählt. Ja es stimmte! Wahre Liebesgeschichten in ihrem Volk gingen nie gut aus.
Lange hatten sie danach zusammen gelegen, er hatte sie geküsst und beide hatten sie gebrannt.
"SCHLUSS! AUFHÖREN BITTE!" rief sie laut.
Es tat so weh an ihn zu denken.
Joy winselte und rannte schneller."Vielleicht hoffte sie, dass es mir besser ginge wenn ich an einer heiligen Stätte wäre, mit vielen Sternwandlern zusammen?!" nichts würde diesen Schmerz einfach so wegräumen, dafür war er zu Groß
"Wie ich es gesagt habe, der einzige, der mir noch weh tun kann ist Linc. Nur sein Verlust ist schmerzvoller als Tesos Quälen!" sagte sie und verbarg sich tief in Joys Fell, so würde sie nicht zu sehen sein.
Sie schottete alles vor sich ab und nahm nur Joys Lauf unter ihrem Körper war.
Doch ihre Gedanken verschonten sie nicht, sie blieben in Erinnerungen bei Linc.

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11. Feb 2012, 12:22
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