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 Die Wälder von Evola! 
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Saf!

Es war gegen Mittag und Sapphire riss sich endlich aus dem Schlaf, doch anstatt aufzustehen zog er Mala enger an seine Arme, ganz liebevoll und küsste ihre Stirn. Sie schlief ganz ruhig, ganz im Gegensatz zur letzten Nacht.. Sie hatte sich in seinen Armen hin und hergewälzt, sich enger an ihn gekuschelt und dann hatte sie wieder begonnen sich hin und herzuwälzen. Er machte sich Sorgen um sie und doch war er froh, das sie noch schlief. So hatte er noch mehr Zeit mit ihr, eigentlich wollte er sie nämlich nicht allein lassen, nicht mal bei der weißen Hexe - auch wenn er wusste, dass sie dort in Sicherheit war. Liebevoll strichen seine Finger über ihren Hals, ihren Kiefer und ihre Wange. Sanft strich er über ihre Haut, küsste ihre Stirn noch einmal und wickelte sie wieder enger in die Decken. "Schlaf kleiner Engel, schlaf! Umso länger du schläfst, umso mehr Zeit bleibt mir mit dir, umso mehr habe ich noch von dir..", flüsterte er ihr leise zu, froh dass sie schlief und er mit seinen Worten nicht hinter den Berg halten musste.
Sanft schmiegte er sie enger an sich.
Er legte seinen Kopf auf ihre Stirn und strich liebevoll über ihre Haut. Die ganze Nacht hatte er so mit ihr hier gesessen und sie fest gehalten, hatte sie gestreichelt und immer wieder ihre Stirn geküsst.

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13. Okt 2012, 13:09
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Mala


Mala hatte eine ruhige Nacht, ihre Träume waren wunderschön gewesen. Langsam wachte sie auf und fast sofort traten Tränen in ihre Augen, doch sie blinzelte sie schnell weg, wollte nicht dass Saf sie sieht. Saf hielt sie fest im Arm und sie lag an seine Brust gekuschelt. Hatte sie die Ganze Nacht so geschlafen? Es schien so. Vorsichtig bewegte sie sich und blinzelte gegen das helle Sonnenlicht. Die Sonne stand sehr hoch, wahrscheinlich hatte sie sehr lange geschlafen. Erschrocken sprang sie auf. "Verzeih mir!" flüsterte sie und wickelte sich aus der Decke aus. "Ich habe viel zu lange geschlafen und du wolltest doch früh aufbrechen..." bei ihren letzten Worten traten wieder Tränen in ihre Augen und liefen über ihre Wangen. Sie wollte nicht dass er ging, aber wie er gestern Abend schon gesagt hatte, in 2 Stunden wären sie am See und dann wäre sie in Sicherheit. Ja in Sicherheit schon aber er war dann nicht mehr da. Saf hatte sie gerettet und sie hatte noch nie in ihrem Leben so viel Gutes erfahren wie von ihm. Er hatte sie vor der Qual gerettet dem Fürsten als Gespielin zu dienen, hatte ihr wunderschöne Dinge gezeigt, sie geheilt und war liebevoll zu ihr gewesen. Wenn sie nicht schon in ihn verliebt gewesen wäre, bevor er dass alles getan hatte, dann spätestens jetzt. Doch natürlich erwiderte er ihre Gefühle nicht und wollte sie endlich zu diesem See bringen, damit er wieder seiner Wege gehen konnte. Schnell wischte sie die Tränen weg und legte die Decken schnell und sorgfältig zusammen. Dann sah sie ihn aus Tränen nassen Augen an, sie wollte es schnell hinter sich bringen. Wenn sie sich schon von ihm trennen musste dann schnell, vielleicht würde es dann nicht so weh tun...

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13. Okt 2012, 14:31
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Saf!


Kaum war Mala aufgewacht, war sie aus seinen Armen gesprungen. "Verzeih mir!" flüsterte sie und wickelte sich aus der Decke aus. "Ich habe viel zu lange geschlafen und du wolltest doch früh aufbrechen..."
Langsam rappelte sich auf, trat auf sie zu und nahm ihr die Decken, die sie zusammen gelegt hatte aus der Hand, ließ sie einfach zu Boden fallen. In ihren Augen standen Tränen, auch wenn sie nicht mehr weinte aber sie hatte geweint und allein der Gedanke daran quälte ihn. Vorsichtig legte er beide Hände an ihre Wange und strich sanft über ihre Wange. "Hey .. Mala, sieh mich an!", flüsterte er ihr leise zu und strich über ihre Wange, wartete bis sie ihn endlich ansah. "Mala, es ist gar nicht schlimm! Es ist alles andere als Schlimm - und es ist gut, das du geschlafen hast."
Liebevoll strich er über ihre Wange, küsste ihre Stirn und packte dann dann alles zusammen. Er hätte noch Stundenlang hier bleiben können, mit ihr hier bleiben können doch er wusste, dass sie beide hier nicht sicher waren. Er spürte die Anwesenheit von den Vampiren und er wusste genau wer diese Vampire waren, sie waren Diener seines Vaters und er musste Mala endlich in Sicherheit bringen, seine Nähe war zu gefährlich für sie!
"Mala komm .. Die Vampire sind hier in der Nähe, sie werden uns zwar nicht finden aber ich will dich einfach in Sicherheit wissen!", sagte er liebevoll und küsste ihre Wange, zärtlich. Griff nach ihrer Hand und lief langsam, ganz langsam, mit ihr tiefer in den Wald...

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13. Okt 2012, 15:09
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Mala


Langsam gingen sie durch den Wald. Es war wunderschön hier. Der Erdboden war weich und federnd, am Rand des Weges wuchsen Moos und Farne, Sträucher, Kräuter und Blumen. Die Bäume standen dicht bei einander und ihre Kronen verflochten sich ineinander, sperrten so das meiste Licht aus. Das Licht im Wald war dämmrig und Mala schob ihre Hand in Safs. Sie hatte nicht wirklich Angst, aber sie wollte ihn einfach berühren, die Wärme seiner Haut spüren. Schon bald würde er nicht mehr bei ihr sein und sie würde ihn nie wieder sehen, seine Nähe nie wieder spüren. Langsam schritt er mit ihr unter dem Blätterdach dahin, sein Schritt war federleicht und so stolz wie der der Zentauren. Saf passte genau hier her, ganz anders als sie selbst. Sie sah bestimmt aus wie ein Trampeltier, nie hatte sie eine Anmut besessen wie ihre Artverwandten und sie war oft neidisch gewesen auf die anderen Frauen im Wirtshaus. Wieder traten Tränen in ihre Augen, nicht nur dass sie ihn bald nie wieder sah-nein, sie würde niemals von einem Mann verliebt oder bewundernd angesehen werden. Sie war weder schön, noch besaß sie die natürliche Anmut und Stärke ihrer Rasse, nicht einmal eine besondere Gabe hatte sie. Ihre Mutter hatte Pflanzen schneller wachsen lassen können, jede Blume und jedes Kraut gekannt. Doch Mala konnte nichts der Gleichen und trug zu allem Überfluss auch noch das Mal eines Gottes auf ihrem Körper. Der Glaube war seit der Herrschaft der Vampire verboten, auch wenn er heimlich noch an manchen Orten praktiziert wurde und ihre Mutter mit ihr immer gebetet hatte. Doch Emahil hatte ihre Gebete nie erhört... Nie hatte er sie aus ihrem Elend gerettet und auch vor dem Fürsten hatte er sie nicht beschützt. Der Fürst hatte sie entehrt und ihr jede Chance auf Liebe, Glück, eine Ehe und Familie genommen. Und der Mann den sie liebte, der sie gerettet hatte, würde sie spätestens heute Abend für immer verlassen...

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13. Okt 2012, 16:05
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Saf!


Langsam schritt er hinter Alras her, er hielt Malas Hand fest und zog sie vorsichtig mit sich. Ganz im Gegensatz zur Hexe vertraute er niemanden, zumindest ihr nicht und Alras auch nicht. Es wäre dumm, genau ihnen zu vertrauen, Alras stand schließlich im Dienst der Hexe und war ihr mehr als nur hörig, wahrscheinlich brannte er nur darauf mit seiner Hexe im Bett zu landen..
Viele behaupteten von ihr, auch seine Mutter, das sie eine wahre Schönheit war aber er hatte sich noch nie für ihre langen weißen Haare, die spitzen Ohren oder ihre übertriebenen Körper - sie war mehr als nur schlank und der große Busen schien für ihn nicht zu passen. Saf schüttelte angewidert den Kopf, allein die Vorstellung jagte ihm eine Gänsehaut über den Rücken aber die war auch nicht besonders angenehm. Er schloss die Augen und folgte Alras weiter. Er wusste, das fast der ganze Wald unter den Fingern der Hexe lag. Ja, seine Mutter hatte jede freie Minute mit ihm verbracht, ihm versucht zu erklären dass er niemals so werden durfte wie sein Vater, dass er zwar ihm gehorsam zu folgen hatte aber niemals so werden durfte wie er! Niemals sollte er Frauen weh tun oder Menschen quälen, nur dann trinken wenn es wirklich sein musste und er hatte den Menschen zu helfen, denen es bei weitem nicht so gut ging wie ihm... Ob seine Mutter gewusst hatte, dass es ihm nach ihrem Tod alles andere als gut gegangen war? Ob sie geahnt hatte, wie kalt sein Leben werden würde - hätte er Bann und Gwen nicht gehabt?
"Sie hat ja keine Ahnung...", murmelte er leise zog Mala noch ein Stück enger an sich, küsste ihre Stirn. Irgendwann blieb Alras vor einer kleinen Hütte stehen.
"Das ist euer Zuhause.. Ihr werdet morgen zu eurer Ersten Wache erwartet, Prinz! Und Euch Schönheit erwartet meine Herrin im Morgengrauen!", sagte Alras, verbeugte sich leicht und verschwand durch die Bäume zurück zu seinem Volk, seiner Herrin. Saf verdrehte genervt die Augen.
"Sie werden es wohl nie verstehen, ich bin kein Prinz mehr! Irgendwann werde ich es ihm noch reinprügeln!", murrte Saf vor sich hin und zog Mala vorsichtig in das kleine Häuschen, er kannte es von seiner Seite die er mit seiner Mutter am See verbracht hatte, sie hatten damals in diesem Haus gewohnt. Seine Mutter hatte die Ruhe hier geliebt und die Nächte! Hier hatte sie ihm das erste Mal gezeigt, wie er mit seinen Fähigkeiten umzugehen hatte, hier hatte sie ihm gelehrt wie er Wasser zum Heilen benutzt und Feuer, hatte ihm gezeigt wie er Erde benutzen musste wenn er tiefe Schnitt- und Stichwunden heilen wollte und wie er mitten in der Luft kleine Wassertropfen bildetet - natürlich hatte er damals so gut wie nichts davon beherrscht, doch im Laufe der vielen Jahre hatte er es gelernt, hatte er gelernt seine Fähigkeiten zu benutzen, Menschen zu heilen und sich selbst sollte sein Vater mal wieder seine Diener mit Silberwaffen auf ihn losgegangen lassen sein. Dies hatte er oft getan, wenn er seinen Sohn bestrafen wollte, wenn er sich gegen die Regeln aus dem Schloss geschlichen hatte oder wieder die ganze Nacht in den Verließen verbracht hatte, um dort den Heilern zu helfen..
Liebevoll zog er Mala mit sich ins Haus, legte seine Arme zärtlich um sie und küsste sie, innig und leidenschaftlich. Seine Finger öffneten wie von selbst die Bänder ihres Kleides, streiften es ihr ab. Doch er wollte eigentlich gar nicht mit ihr schlafen, wollte einfach nur ihre weiche Haut spüren, ihr näher sein. Saf genoss ihre Nähe voll und ganz, genoss sie und die viele Zeit mit ihr! Er wusste dass sobald er in der Wache angefangen hatte, ihre gemeinsame Zeit weniger werden würde..
"Ich liebe dich!", flüsterte er ihr liebevoll ins Ohr, küsste ihren Hals, ihre Kehle und ihre Wangen und küsste sie wieder, leidenschaftlich und zärtlich.

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20. Okt 2012, 18:40
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Mala


Mala streifte mit Mirabell durch den Wald, die Hexe wollte ihr die Sterne zeigen, was sie bewirken und wie sie auf Mala wirkten. Darum ging sie mit ihr spazieren, Mala sollte die Nacht genießen und sich von dem Mond und den Sternen leiten lassen. Es fiel ihr erstaunlich leicht. Sie spürte den Mond in ihren Adern pulsieren und das Flüstern war viel deutlicher als je zuvor, sie verstand sogar einzelne Worte.
Doch dann sah sie etwas, Jemanden, der ebenfalls durch die Bäume streifte.
"Keine Angst Mala, dass ist nur meine Wache. Vielleicht sind es sogar Alras und Saf.." sagte Mirabell besänftigend. Langsam schritten sie auf die Männer zu und tatsächlich war Saf dabei. Mirabell begrüßte Alras und er verneigte sich würdevoll vor ihr. Saf sah müde aus oder genervt? Mit Alras Wache zu stehen schien ihm nicht sonderlich gut zu tun. Mala lächelte und ging zu Saf, während Mirabell mit Alras sprach. Zärtlich strich sie ihm mit den Fingern über die Wange und küsste ihn flüchtig. Sie vermisste ihn jedes Mal schrecklich, wenn sie nicht zusammen waren. Doch plötzlich stockte ihr der Atem. Als sie sich wieder von ihm löste, brachen gewaltige, schwarze Flügel aus seinem Rücken hervor. Mala hörte wie Mirabell und Alras hinter ihr laut nach Luft schnappten. Langsam fiel Mala vor ihm auf die Knie, faltete die Hände und auch Alras hinter ihr kniete nieder, selbst Mirabell neigte ehr erbietend ihr schönes Haupt.
Mala dankte Emahil für dieses Geschenk, was er Saf gemacht hatte. Dankte ihm dafür dass er Saf zu ihr geführt hatte. Sie kniete vor ihm, mit geschlossenen Augen und gesenktem Kopf...

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23. Okt 2012, 05:01
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Saf!


Saf hatte die Augen geschlossen, er musste nichts sehen, nahm dennoch mehr war als lieb war - vor allem in Alras Nähe. Oh Gott, wie er sich wünschte, Alras einfach mal ordentlich das Maul zu verprügel damit er endlich den Mund hielt. Doch er wusste, das es Alras auch nicht lange den Mund stopfen würde - leider. Langsam schritt er neben Alras her, versuchte seine große Rede zu ignorieren als er andere Schritte hörte und die Hand nach Alras - der so in seine Rede vertieft war, das er all das gar nicht mitbekam - um ihn zu stehen bleiben zu bewegen und deute auf den Weg vor ihnen. Er sah wie Alras die Ohren spitzte und dann lächelte. "Mirabell", formte er stumm mit den Lippen und ging noch ein paar Schritte bis er ihr gegenüberstand.
Endlich plapperte dieser Typ jemanden Anderen voll. Mala kam langsam auf ihn zu, strich mit ihren Fingerspitzen über seine Wange und küsste ihn flüchtig. Wie er sie vermisst hatte.. Den ganzen Abend hatte ihn schon ein merkwürdiges Ziehen, genau an den Stellen an denen Mala ihm "seine" Flügel hatte einreden wollen, begleitet - ohne das er sich wirklich erklären konnte, woher es kam.. Hatte Mala vielleicht doch Recht? Auch wenn er versuchte hatte, die ganze Nacht schon, nicht weiter darüber nachzudenken, ihre Worte aus seinem Kopf zu verdrängen.. Doch gerade jetzt wo sie vor ihm stand, fiel ihm das ganze wesentlich schwerer.
Doch jetzt wo Mala vor ihm stand, ihre Finger seine Wange streiften und sie ihn küsste, wurde das Ziehen schlimmer.. reißender. Saf schloss für einen Moment die Augen, er wollte einfach nicht das Mala irgendetwas davon spitz bekam... Es war als würde etwas versuchen durch seine Schulter zu brechen, sich Platz zu schaffen. Saf stemmte den Rücken durch, versuchte den Schmerz zu kompensieren doch der Schmerz verklang erst als Mala - mit gestocktem Atem - vor ihm auf die Knie fiel, genau wie Alras, auch Mirabell verneigte vor ihm, ihr Haupt. Er starrte sie verwirrt an, verstand nicht was jetzt in ihren Köpfe kaputt war.. erst da, spürte er etwas, was einfach nicht sein konnte! Schwingen! Er kannte das Gefühl, seine Mutter hatte es ihm als Kind oft beschrieben und für einen Moment stand er selbst - völlig perplex - neben sich. Konnte es einfach nicht glauben!
Saf schloss einen Moment die Augen, versuchte das Gefühl über seine Schwingen zu bekommen.. doch so einfach, wie es bei seiner Mutter ausgesehen hatte war es gar nicht! Seine Mutter hatte es ihm immer wieder beschrieben, es wäre als würde er seine Arme bewegen .. aber so war es nicht, vielleicht war es für ihn nur nicht so, weil er ganz im Gegensatz zu seiner Mutter, dieses Gefühl neben nicht kannte!
Doch irgendwann gelang es ihm, sie langsam zu bewegen.. Er spürte neben der Bewegung, auch den Wind. Die ersten Bewegungen waren recht zögerlich gewesen, unbeholfen, ganz im Gegensatz dazu sie verschwinden zu lassen. Er wollte einfach das Mala und Alras aufstanden, das sie aufhörten ihn wie einen Heiligen zu behandeln.. es waren doch nur Flügel!

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23. Okt 2012, 05:43
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Mala


Mala kniete immer noch vor Saf, sie spürte den sanften Wind, den Saf mit seinem leichten Flügelschlag verursachte. Noch nie hatte sie so eine Reinheit gespürt, so eine rein Kraft. Saf war nicht wie sein Vater, wenn sie es nicht schon gewusst hätte, dann spätestens jetzt. Er kam ganz nach seiner Mutter, er war ein Engel-wenn auch kein ganzer, aber dennoch ein heiliges Wesen.
Und dann waren seine Schwingen wieder verschwunden. Saf hatte sie wieder eingezogen. Mala spürte die Bewegungen neben sich, Alras stand wieder auf und auch Mirabell hob ihr Haupt wieder. Doch Mala blieb am Boden, sie konnte es nicht glauben, dass dieser Mann sie noch immer wollen konnte, jetzt wo er wusste was für ein göttliches Wesen er war. Sie blieb Ehr erbietend vor ihm knien, hoffte dass er sie nur noch einmal berührte...

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23. Okt 2012, 05:54
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Beitrag Re: Die Wälder von Evola!
Saf!


Alras wollte gerade irgendetwas sagen aber Mirabell zog ihn kopfschüttelnd mit sich. Saf kniete sich neben Mala nieder, strich sanft über ihre Wange. "Mala, komm steh auf.. Es ist doch nichts passiert!", sagte er liebevoll und zog sie - mit sich - wieder auf ihre eigenen Beine. Sanft strich er mit seinen Fingern über ihre Wange, ihren Hals entlang. "Mala .. ist alles gut?", fragte er sie vorsichtig, zögernd. Er verstand nicht ganz, warum Mala in ihn noch immer so anstarrte. Es war doch nichts passiert, er hatte mit einmal Flügel!? Ja und? Zärtlich hob er sie hoch, küsste ihre Wange und küsste sie leidenschaftlich, innig. Langsam lief er mit ihr durch den Wald, zurück zumHaus - ihrem Zuhause!

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23. Okt 2012, 06:06
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Aivere



Langsam löste Aivere sich von ihm und küsste ihn noch einmal sacht und erhob sich dann. Die Nacht mit ihm war wunderschön gewesen und sie hatte sich eng an ihn gekuschelt, nachdem er von ihr abgelassen hatte und seine Wärme genossen. Doch jetzt war es Morgen und wenn er aufwachte würde er sie nicht mehr haben wollen und diesen Schmerz wollte Aivere sich einfach ersparen.
Sie zog sich an und schritt langsam durch die Bäume, setzte sich am Waldrand auf das vom Tau noch feuchte Gras und sah über die nebelige Ebene hinweg. Dieser Anblick erfüllte sie mit unglaublicher Ruhe und dennoch spürte sie den Schmerz in ihrer Brust. Leise Huftritte näherten sich aus dem Wald und blieben neben ihr stehen. Aivere schloss die Augen, sie wusste genau wer da neben ihr stand.
Vor 2 Tagen waren sie zu den Zentauren gekommen und ihre Freundin - die Frau des Leithengstes -, Darona, hatte sich tierisch gefreut. Die Zentaurenstute war endlich tragend, nach so vielen Jahren des Hoffens und das erfüllte sie mit so viel Stolz. Aivere lächelte sanft und sah zu ihrer Freundin auf.
"Wann ist es denn soweit?" fragte sie und strich sacht über den runden Bauch der Stute. Diese lächelt. "In ein paar Wochen!" antwortete Darona stolz und sah dann zum Himmel auf.
"Endlich kann ich Bain Nachwuchs schenken, den wir uns so sehr gewünscht haben." fügte sie stolz hinzu und sah dann wieder zu Aivere. "Aber dir ist das Schicksal auch nicht gut gesinnt gewesen. Ich habe dein Leid gesehen und das was du jetzt wieder durch leiden musst. Doch vielleicht gibt es Hoffnung für dich, denn die letzte Nacht trägt bereits Früchte in deinem Leib.."
Erschrocken fuhr Aivere hoch und starrte sie erschrocken an. Was sagte sie da?

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2. Mai 2013, 08:44
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