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 Silberlichts Grabhügel! 
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
"Ja ich möchte dich, dass du mich begleitest!" sagte sie leise.
Er würde mitkommen?!
"Wenn du mit mir kommst, dann dauert es vielleicht noch lange bis du deine Familie und deine Heimat wieder siehst!" erklärte sie ihm traurig.
Er hielt sie fest, hob ihn hoch und küsste sie.
Sie erwiderte den Kuss zärtlich und schmiegte sich an ihn.
Uns führt? Das klang so schön!
Noch enger zog er sie an seine Brust, ihr Rücken schmerzte aber dass war egal, er hielt sie fest und dass war alles was zählte.
Seine Lippen lagen an ihrer Stirn, Alva seufzte und legte drängend ihre Lippen wieder auf die seinen.
Nach einiger Zeit wollte er sich los machen, doch sie gab ihn nicht frei, küsste ihn immer weiter.
Dann löste sich nach einer Ewigkeit keuchend, nur wenige Millimeter, von ihm.
"Komm mit mir!" bat sie eindringlich.

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5. Feb 2012, 08:38
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
Lange dachte er darüber nach was sie gesagt hatte.
Ja, wahrscheinlich würde es nun eine Ewigkeit dauern bis er seine Familie und seine Heimat wiedersah aber zählte das?
Bedeute ihm das wirklich noch so viel, wie früher?
Es schien ihm nicht so.
"Ja, das wird wahrscheinlich dauern bis ich wieder in meiner Heimat bin aber das ist egal. Mach dir darum mal keine Sorgen. Ich glaube nicht dass, meine Familie mich wirklich so sehr vermissen wird, das sie die Zeit nicht auch noch überstehen werden!", sagte er mit sanfter Stimme und lächelte.
"Du bist wichtiger!
Meine Heimat, meine Familie das kann warten. Du nicht!"
Sie entzog ihm ihre Stirn und küsste ihn.
Drängte sich an seine Lippen, küsste ihn leidenschaftlich.
Nach einiger Zeit versuchte er sich von ihren Lippen zu lösen, doch das ließ sie nicht zu. Sie klammerte ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn.
Keuchend löste sie sich nach Ewigkeiten von ihm, er hielt sie fest in seinen Armen aber keuchende genauso wie sie.
Sein Herzschlag ging schneller, seine Finger strichen sanft über ihre Stirn und ihre Wange.
"Alva, ich werde dich begleiten! Egal wohin, es hat keine Bedeutung wo wir hingehen oder wann wir irgendwo ankommen, solange du bei mir bist!", seine Stimme war fest, warm und liebevoll.
"Ich werde dich nicht allein lassen!"
Heute nicht und nie! Er wusste das, es wahrscheinlich gut für Alvas Verletzungen sein würde, von heute auf morgen aufzubrechen aber sie wollte hier weg.
Und das hatte seine Gründe.
Er hatte von Anfang an, das Gefühl gehabt dass sie sich hier nicht wirklich wohl fühlte. Schon als sie das erste Mal, die Augen aufgemacht hatte, hatte ihn das komische Gefühl beschlichen, dass sie sich hier nicht wohl fühlte.
Sie hatte nie nach Eoreth verlangt oder ihren Schwestern, was ihm nur noch deutlicher hätte machen müssen, dass sie nicht wirklich eine Bindung zu diesem Ort und ihrer Familie hatte.
Doch sie hatte eine Verbindung zu ihrer Familie, so wie alle Elfen, aber das änderte nichts daran dass, sie sich in ihrer Nähe nicht wohl zufühlen schien genauso wenig wie an diesem Ort.
"Willst du einfach gehen?
Meinst du nicht, Eoreth und deine Schwestern würden dich gern einmal sehen wollen, lebendig - nicht schlafend?", fragte er sie vorsichtig. "Ich werde dich dazu nicht zwingen, dazu hab ich kein Recht aber sie wüssten das es dir gut geht und Eoreth würde nicht nach dir suchen.."
Er kannte Eoreth zu gut, er wusste das er glauben würde er hätte Alva dazu überredet, und er würde sie suchen und sie sicher nach Hause bringen wollen.
Und im Moment konnte er durchaus auf Eoreths Anwesenheit verzichten.

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5. Feb 2012, 09:04
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
"Ich möchte den Fluss entlang, zumindest eine Weile und ich würde gerne Emrahils Baum besuchen. Danach können wir zum Meer und nach Candra!" sagte sie und streichelte zärtlich sein Gesicht.
Sie würden sich nicht wieder trennen, nie wieder.
"Ich liebe dich!" flüsterte sie zärtlich.
"Nein, ich geh nicht einfach so. Dann lassen sie bloß nach mir suchen und darauf habe ich keine Lust. Aber ich will sie nicht sehen." sie würde ihm jetzt nicht erklären warum, vielleicht später.
"Linc kannst du schreiben? Ich kann es leider nicht, das lässt meine Blindheit nicht zu und auch mit meinem Gespür kann ich dass nicht. Ich habs versucht aber ich kann die Worte nicht erfühlen!" erklärte sie ihm leise.
"Joy könnte schnell in die Siedlung laufen, und eine Nachricht überbringen und dann zurück kommen und wir könnten eine Weile durch den Wald reiten.
Wir haben es doch nicht eilig oder? Joy bracht nicht mehr zu rennen wie eine Verrückte, wir haben doch jetzt Zeit?!" fragte sie ihn vorsichtig.
Wollte er ihre Reise schnell abhandeln, um nach hause zu kommen?
Hoffentlich nicht, sie wollte sich nicht mehr gejagt vorkommen.
Sie wollte diese Wanderung und die Zeit mit Linc genießen.

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5. Feb 2012, 09:16
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
"Alles was du willst Liebste", sagte er mit sanfter Stimme, küsste ihre Stirn.
Schreiben? Ja, aber warum?
Er verstand nicht ganz worauf Alva hinaus wollte, erst als sie Joy in die Siedlung schicken wollte, begriff er was sie vorhatte.
"Alva wir müssen nochmal zurück.
Zum einen steht unser ganzes Zeug noch dort und zum anderen haben wir weder Papier noch eine Feder und Tinte hier!", sagte er vorsichtig.
Zeit? Natürlich hatten sie Zeit, jede Menge sogar!
Wahrscheinlich mehr Zeit als sie es jemals zuvor hatten.
Einen Moment lang blickte er sie stumm an und strich mit den Fingern über ihre Stirn.
"Warum sollten wir den keine Zeit haben, Alva? Es gibt keinen Grund der uns hetzt.", erklärte er leise und küsste sie wieder.
Innig, liebevoll und drängend.
Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, dass er sie wirklich geküsst hatte.
Er drängte seinen Körper, fest aber dennoch vorsichtig, an ihren und drängte seine Lippen weiterhin auf ihre.
"Hab keine Angst! Joy und wir haben alle Zeit der Welt!", sagte er keuchend, nach dem er sich, nur widerwillig, von ihren Lippen gelöst hatte.

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5. Feb 2012, 10:07
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
Dass hatte sie gar nicht bedacht. Natürlich er brauchte Papier und Tinte und natürlich hatten sie nichts hier mit her genommen, alles lag noch im Haus ihrer weißen Herrin.
"Stimmt du hast recht!" sagte sie peinlich berührt.
"Wenn wir dort sind, kannst du Eoreth und meinen Schwestern eine Nachricht schreiben?" fragte sie ihn.
"Ich dachte ja nur, dass du vielleicht schnell voran kommen willst, damit wir schneller in deine Heimat kommen." flüsterte sie leise vor sich hin.
Er küsste sie, lange und leidenschaftlich, drängte seinen Körper Behutsam an ihren.
Dann, viel zu früh, löste er sich von ihren Lippen und sprach wieder.
"Verdammt laber nicht so viel und küss mich!" dachte sie genervt und drängte ihre Lippen wieder an seine.
Lange standen sie so da, küssten sich.
Dann löste sich von ihm, nur ein kleines Stück damit sie sprechen konnte.
"Joy, bring uns zurück, bitte." sagte sie freundlich und Joy kam zu ihnen, stupste sie leicht.
Linc setzte sie auf ihren Rücken und schwang sich hinter sie, dann lief Joy los.
Vorsichtig aber schnell bewegte sie sich in Richtung See.

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5. Feb 2012, 10:27
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
Mala


Mala hatte es nicht mehr ertragen. Auch Mirabell hatte ihr diesen Unsinn-von wegen der Gott Emahil wäre ihr Vater-erzählt und dann waren die Beiden, Saf und Mirabell, vor ihr auf die Knie gefallen. So etwas absurdes! Wenn es wirklich so wäre, hätte ihre Mutter ihr dass doch gesagt, oder?! An einem kleinen Hügel ließ Mala sich schließlich nieder. Es musste ein Grabhügel sein, denn sie spürte den Frieden und die Stille, die über diesem Ort hing. Sie ließ den Kopf in die Hände sinken, sie war müde und verzweifelt. Weder wusste sie wo sie war, noch wie sie wieder zurück kam. Aber wollte sie überhaupt wieder zurück? Wollte sie sich diesem Unsinn weiter aussetzen? Doch dann tauchte Safs Bild vor ihr auf, der Mann den sie liebte. Ja, sie liebte ihn, aber sie war seiner nicht mehr würdig, war es nie gewesen...
Plötzlich war es gleißend hell um sie herum und Mala blickte auf. Vor ihr stand eine große Gestalt, vollkommen von Licht umgeben. "Warum weinst du, mein wunderschönes Kind?" fragte eine ruhige und tiefe Stimme aus dem Licht. Es war ein Mann und er beugte sich zu ihr herunter, strich ihr sanft durch ihre langen, dunklen Haare. Mala wischte sich rasch die Tränen fort.
"Lange habe ich auf diesen Tag gewartet mein Kind! Und nun finde ich dich, in tiefer Trauer und unglücklich. Ich hatte so gehofft, es würde dir besser ergehen, als deinen Geschwistern aber leider wurde meine Hoffnung wieder einmal enttäuscht. Auch dir wurde schreckliches angetan und du hattest kein schönes Leben. Doch ich werde nicht wieder zulassen, dass auch dein Leben viel zu früh endet. Du sollst, ab dem heutigen Tag das Glück erfahren. Ich dachte es reicht aus wenn ich dir deinen sehnlichsten Wunsch erfülle, dir einen Mann schenke, der dich liebt und den du liebst aber dann ging doch alles schief. Du siehst also, auch ein Gott ist nicht unfehlbar. Deine Mutter hat dich zu Demut und Respekt erzogen, doch damit ist jetzt Schluss. Du kannst nicht Alle über dich stellen. Mala, du bist MEINE Tochter, die Tochter Emahils und die deiner Mutter Saira, einer wundervollen Schwarzen Elfe und Wiedergeburt von meiner geliebten Silberlicht. Alle 456 Jahre geschieht es, dass ich auf die Erde komme und sie wieder finde und uns ein Kind geboren wird. Doch nie nimmt es ein gutes Ende. Immer ist meinen Kindern ein schreckliches Schicksal bestimmt und meiner Geliebten ein frühes Ende. Auch du wirst eines Tages noch deiner Bestimmung gegenüber treten müssen, dass kann ich leider nicht verhindern. Aber ich gab dir jemanden an deine Seite, der dir hilft, dir Glück und Liebe schenkt und dich rettet." erklärte der Mann und Mala verstand, wer er war, wer sie selbst war. Vor ihr stand ihr Vater, Emahil, und er hatte ihr Saf geschickt um ihr ein besseres Leben zu schenken. Aber, dass würde bedeuten... "Heißt dass Saf liebt mich nur.. nur weil ihr ihn dazu zwingt?" fragte sie ängstlich und entsetzt. "Nein, meine Tochter! Ich habe ihn nur zu dir geführt, alles Andere kommt ganz von ihm selbst und von dir. Denn auch dich habe ich nicht "gezwungen" ihn zu lieben. Ihr habt euch selbst für einander entschieden, ich habe euch nur einander "vorgestellt"!" sagte Emahil sanft. "Und jetzt weine nicht mehr, Kleines. Wenn du dich jetzt umdrehst, wirst du sehen, dass dein Glück gleich hinter dir steht und du ihm mehr als ebenbürtig bist. Aber etwas habe ich noch für dich-für euch." fügte er hinzu und berührte mit der linken Hand Malas Stirn, mit der Anderen ihren Bauch. Seine Berührungen fühlten sich warm an und die Wärme schien in ihren Bauch hineinzufließen und aus ihrem Kopf etwas herauszuziehen. Dann war es vorbei! "Jetzt wird es dir besser gehen und du wirst dich nicht mehr so schrecklich fühlen, wenn dein Geliebter dich berührt. Ich habe dir einen Teil deiner Vergangenheit genommen und dir einen teil wieder gegeben, meine Tochter. wenn du mich brauchen solltest werde ich da sein, in deinen Träumen und deinen Gebeten werde ich mit dir sprechen. Und ich habe noch etwas für dich: Deine Mutter bat mich, dir zu sagen, dass sie dich liebt und über dich wachen wirt." und mit diesen Worten verschwand Emahil, nahm sein Licht wieder mit sich.
Mala fuhr sich mit der Hand über den Bauch, er fühlte sich ganz normal an, genau wie immer. Was hatte ihr Vater da gemacht? Sie wusste es nicht und vielleicht war es auch besser so! Langsam drehte sie sich um, tat was ihr Vater ihr gesagt hatte und dort im Schatten der Bäume stand Saf. Ehrfürchtig hatte er den Kopf geneigt und hob ihn jetzt erst langsam. Er hatte sich vor ihrem Vater verneigt, dass wusste sie und sie wusste auch, dass sie viel zu lange von Saf getrennt gewesen war. Glücklich, strahlend, rannte sie auf ihn zu und warf sich in seine Arme...

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24. Okt 2012, 13:14
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
Saf!


Saf hielt den Kopf gesenkt, die Augen geschlossen und lauschte Emahils Worten. Mala saß bei Silberlichts Grabhügel, weinte und er wünschte sich im Augenblick nichts mehr als sie einfach in seine Arme zu schließen, ihr den Schmerz zu nehmen doch er blieb reglos stehen, lauschte weiter Emahils Worten. Ja, sie war wirklich seine Tochter. Er wusste, was Emahil getan hatte als er seine Hände auf Malas Bauch und ihre Stirn gelegt hatte, er hatte ihr die Erinnerungen an den Abend ihrer Rettung genommen, den Schmerz den ihr dieser Abend brachte und das schlechte Gefühl.
Er war sich nicht sicher, ob er ihr auch ihre Reinheit wiedergegeben hatte aber das zählte auch nicht, er liebte sie - egal ob sie nun von seinem Vater berührt worden war oder auch nicht. Mit einem Mal war das helle Licht Emahils verschwunden und er hob den Kopf wieder, öffnete die Augen. Noch bevor er sich wieder nach Mala umsehen konnte, schlang sie ihre Arme um seinen Körper, strahlte ihn freudig an. Zärtlich schlang er seine Arme um ihren Körper, küsste ihre Stirn und hob sie dann hoch, küsste sie leidenschaftlich. Sanft strichen seine Finger über ihre Wange.
"Ich liebe dich!", flüsterte er ihr leise zu, küsste sie wieder - immer wieder - zärtlich und liebevoll, innig.

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24. Okt 2012, 13:51
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
Mala


Mala lag in Safs Armen. Er hatte sie hochgehoben und küsste sie immer wieder. Sie konnte es immer noch nicht richtig begreifen, aber dass war im Moment auch egal. Die Hauptsache war, dass Saf bei ihr war, sie liebte und wollte.
"Es tut mir leid, was ich gestern Nacht gesagt habe. Es war dumm von mir mich so kindisch aufzuführen und dir nicht zu glauben. Aber ich will nicht, dass du mich jetzt anders behandelst. Ich will einfach mit dir zusammen sein, ganz normal, will mit dir ein wenig von der Welt sehen. Du hast mich gerettet und ich will endlich sehen was die Welt zu bieten hat!" erklärte sie ihm, küsste ihn, sanft, zögerlich.
Immer noch war es ungewohnt für sie, die Initiative zu ergreifen aber langsam, ganz langsam wurde sie sicherer..

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24. Okt 2012, 15:56
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
Saf!


Zärtlich strich Saf über ihre Wange, lächelte sanft. Die Welt sehen? Mehr wollte sie nicht? Ihn und die Welt .. nun gut, dass sollte sich ja nicht als sonderlich schwer herausstellen. Sanft küsste er sie wieder, genoss ihre Nähe und ihre Liebe. Saf ließ sich mit Mala im Gras nieder, setzte sich mit ihr auf dem Schoss unter die Bäume. Es war schön hier und die Ruhe hier war herrlich, heute Abend würde er erst wieder zur Wache müssen.. Mirabell hatte ihm bis heute Abend frei gegeben, hatte ihm gesagt, er soll sich um Mala kümmern, auf sie aufpassen.
Zärtlich küsste er Mala, schloss die Augen und genoss ihre liebevollen Fingern auf seiner Haut, seiner Kehle und seiner Brust. Die Zeit mit ihr war unglaublich, wunderschön. Saf genoss es, genoss die Zeit mit ihr und ihre liebevollen Berührungen, Küsse. Sanft strich er ihr ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht, strich über ihre Wange und küsste sie, zärtlich und leidenschaftlich. Seine Lippen drängten sich wie von selbst auf ihre Lippen, schmiegten sich an die ihre seidigen Lippen und drängte sich enger an sie, schlang seine Arme enger um ihren Körper. Keuchend löste sich Sapphire von Mala und lächelte.
"Ich kann dir ein bisschen von der Welt zeigen ohne das du dich bewegen musst..", flüsterte er ihr sanft ins Ohr und küsste ihren Hals. "Sieh..", sagte Saf leise und deutete auf eine, ihnen gegenüberliegende, Stelle und murmelte leise eine Beschwörungsformel, er beschwor die Welt, seine Erinnerungen. Er wollte ihr das von der Welt zeigen, was er selbst schon gesehen hatte, wollte ihr zeigen was er schon von der Welt kannte.. Schließlich hatte er an vielen "Festen" teilnehmen müssen und mit seinem Vater die Welt bereisen müssen, er kannte ein paar Orte dieser Welt, manche waren voller Wärme und Leben und anderer überzogen von Schnee und Kälte.. und dennoch waren sie alle wunderschön.
Dort, an der Stelle die er Mala gedeutet hatte, tauchten eine schneeweiße Landschaft auf, eine Landschaft aus Schnee und Eis, aus Kälte und Forst.. Einmal war er dort mit seiner Mutter gewesen, sie hatte dort die heiligen Eisfeyden besucht, hatte ihnen eine Botschaft überbringen wollen, eine Botschaft ihres Gottes an ihren Gott.. Saf hatte es damals unheimlich toll gefunden als kleiner Junge durch den Schnee zu toben, über Eisflächen zu rutschen und die weiße Welt kennen zulernen. Er zeigte ihr das Meer, den Hafen, die Wasserfälle und den Fluss, das Gebirge und die Ebene.. und sogar die Wüste konnte er ihr, durch seine Bilder zeigen, genau wie das Land der Drachen...

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24. Okt 2012, 16:29
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Beitrag Re: Silberlichts Grabhügel!
Mala


Mala hätte stundenlang hier mit ihm sitzen und seinen Bildern zusehen können. Vor allem die von dem Eisland hatten es ihr angetan, es war einfach wunderschön! Zärtlich schmiegte sie sich enger an seine Brust und sog seinen Geruch ein. "Dieses Eisland ist wunderschön! Können wir dort hinfahren, bitte?" fragte sie leise, zögerlich. Sie wollte ihn nicht bedrängen, wollte nicht dass er glaubte er müsste mit ihr dorthin gehn, nur weil sie es unbedingt wollte.
Sanft glitten ihre Finger über seine Brust und schmiegte sich noch enger an ihn. Sie liebte ihn so sehr, wie gern würde sie einfach mit ihm irgendwo hingehen und dort bleiben, einfach alles andere vergessen. Doch dass ging nicht! Laut ihrem Vater hatte sie eine Aufgabe zu erfüllen und sie wusste nicht wann sie diese antreten musste oder worin sie überhaupt bestand...

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24. Okt 2012, 22:08
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