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 Das Denkmal des Emahil! 
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Alva spürte wie Linc sich hinter ihr verwandelte und gehen wollte, es aber dann doch nicht tat. Langsam kam er zu ihr, legte sich neben sie mit der Nase an ihrem Bein und dem Blick auf das Grab gerichtet. Sanft streichelte sie seinen Kopf und seine Nackenfell, spürte die Kühle darin und seine Muskeln die angespannt waren und sich unter ihren Fingern langsam entspannten. "Ich gebe dir nicht die Schuld an ihrem Tod, es macht mich nur so traurig sie verloren zu haben. Meine Arme fühlen sich so leer an, ich weiß nicht wie ich das machen soll, weiß nicht wie ich ohne sie weiter machen sollen. Sie war so klein, so warm und friedlich in meinen Armen. Es fühlte sich so richtig an, sie war richtig Linc. Wenn du sie nur einmal gesehen hättest, dann hättest du sie genauso geliebt wie ich und du hättest mir geglaubt. Du hättest gesehen, dass sie deine Tochter ist und sie hätte vielleicht leben können..." flüsterte Alva und schmiegte sich an Linc. Immer noch war ihr der Tiger so vertraut, gab ihr Sicherheit und Geborgenheit. "Sie ist deine Tochter Linc und sie hat dich geliebt! Ich weiß es ganz genau, so wie ich dich liebe!"
Sie schmiegte sich enger an Linc, kuschelte sich in sein Fell und kraulte ihn zärtlich.
In Gedanken war sie in der Nacht, als ihre Tochter geboren wurde und sie sie fest in ihren Armen hielt, sie zärtlich streichelte und küsste. Und nun fuhren ihre Finger zärtlich durch das Fell ihres Vaters und sie schmiegte sich noch enger an ihn.
Sie würde nie ohne ihn glücklich werden können, leben ja irgendwie, aber niemals richtig glücklich. Denn es fehlte schon ein Teil, ihre Tochter, und sie wollte nicht noch einen Teil verlieren. Aron war wundervoll und er würde sich immer um sie kümmern, aber das war nicht das gleiche wie mit Linc. Alva liebte Linc und Aron war mehr wie ein Freund, der immer da ist wenn man ihn braucht.
"Ich liebe dich!" flüsterte sie und kuschelte sich tief in sein Fell.
Ja, sie liebte ihn und so würde es immer sein, nur mit ihm konnte sie ihre Trauer überwinden. Wieder glücklich sein und wer weiß vielleicht bekamen sie irgendwann eine 2. Chance ...

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6. Aug 2012, 20:25
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Sie redete leise mit ihm, erklärte ihm dass sie ihm nicht die Schuld für all das gab und dennoch trug er sie und dass wussten sie beide. Eng kuschelte sie sich an ihn und zärtlich fuhren ihre Finger durch sein Fell. Lincoln genoss ihre Finger die sich langsam durch sein Fell kämmten, sie schmiegte sich noch enger an ihm.
Ja, sie liebte ihn und vielleicht hätte seine Tochter ihn auch lieben können, hätte er ihr nur einmal die Chance dazu gegeben.. Sanft schmiegte sie sich enger an ihn und ihre Finger vergruben sich fast in seinem Fell. Es war eigenartig, wenn er Tiger war, schien zwischen ihnen alles wie früher zu sein, als hätte es diesen Vorfall nie gegeben - doch dass hatte es aber und er hatte nicht vor seine Tochter, wenn er sie auch nur aus den Erzählungen von Alva kannte, zu vergessen - sie war auch seine Tochter, ein Teil von ihm.
Er legte seinen Kopf auf ihren Schoss, genoss ihre Wärme. Schon lange hatte ihm diesen Gefühl gefehlt, es war als wäre er jetzt fast wieder vollkommen, als würde Alva ihn fast vervollständigen und doch fehlte etwas, sie fehlte. Luna. Dass wusste er auch ohne dass er dieses Gefühl in sich versuchte zu erkunden, sie war ein Teil von ihm gewesen und es war der erste Teil den er verloren hatte als er und Alva sich getrennt hatten. Vorsichtig erhob er sich, legte behutsam eine Pfote auf das Grab seiner Tochter und dann schleckte er Alva mit der Zunge quer übers Gesicht, immer wieder. Ja, er hatte seine Tochter verloren ohne sie auch nur einmal kennen gelernt zu haben aber er vielleicht hatte er ja doch eine Zukunft mit Alva, irgendwie! Er liebte Alva, er hatte sie seit dem ersten Tag an dem sie sich gesehen hatten, immer geliebt und doch empfand er so etwas wie Neid, schließlich hatte sie und auch dieser Typ hatte seine Tochter, wenn auch Tod, in seinen Armen gehalten hatte...
Er schmiegte sich eng an ihren Hals und legte seinen Kopf auf ihre Schulter, lauschte ihrem Puls und schloss für einen glückseligen Moment die Augen.

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6. Aug 2012, 21:04
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Linc erhob sich und legte eine seiner mächtigen Pfoten sanft auf Lunas Grab.
Alva lächelte und dann schleckte er ihr mit der Zunge durchs Gesicht, dass hatte er noch nie getan. "IEEEHHH... Linc.." rief sie und lachte. Er tat es immer wieder und legte dann seinen Kopf auf ihre Schulter lauschte ihrem Puls. Wenn er Tiger war, war fast alles wieder wie vorher, doch nur fast denn eines fehlte. Luna! Ihre kleine, geliebte Tochter.
Sie schmiegte sich eng an ihn, er war ihr Halt und nur gemeinsam konnten sie es schaffen.
Zärtlich fuhren ihre Finger immer wieder durch sein Fell, kämmten es und massierten seine Muskeln, die sich langsam immer mehr entspannten. Sie spürte ihn genauso wie früher, alles was er fühlte, fühlte sie genauso. Wenn ihn jemand verletzen würde würde sie es wieder genauso spüren, dass wusste sie und ihre Auren verschmolzen miteinander, wurden wieder Eins. Doch dann nahm sie eine Störung wahr, etwas näherte sich und zwar schnell. Nuku raste über das Land, angetrieben von ihrem Reiter. Aron trieb sie an und ließ sie an ihre Grenzen gehen, doch da war noch mehr. Sie wurden begleitet von etwas viel schnellerem und massigeren. Joy! Sie war bei ihnen und sie trieb die beiden.
"Joy kommt!" murmelte Alva Linc ins Ohr und löste sich sanft von ihm.
Und dann waren sie auch schon da, Joy wechselte schnell ihre Größe und sprang Alva freudig an. Diese begrüßte ihre Freundin glücklich und kraulte ihr sanft das Fell.
Langsam ließ Joy von ihr ab und baute sich vor ihr auf. Aron stieg gerade langsam vom Pferd und etwas an ihm war eigenartig. Vorsichtig, Schritt um Schritt kam er auf sie zu. Joy knurrte leise und Aron zuckte zusammen. Seit wann hatte er Angst vor ihr? Und seit wann benahm sie sich ihm gegenüber so? Etwas stimmte nicht und dann spürte Alva auch was, aber das war unmöglich.
"Verzeih mir, aber die Priesterin wollte sie sehen und nur so konnte ich sie aus deinen Armen bekommen. Die Priesterin gab mir einen Trank und Chiva hat ihn der Kleinen gleich nach der Geburt eingeflößt, während Mutter sich um dich gekümmert hatte. Der Trank bewirkte das ihr Herz, nach 6 Stunden, für kurze Zeit aussetzte. So konnte ich sie unbemerkt zur Priesterin bringen. Du weißt dass es deine Tochter eigentlich nicht hätte geben dürfen. Die Rassen können sich nicht mischen und doch hast du, eine Lichtelfe, von einer Werkatze ein Kind empfangen. Sie haben ihr nichts getan und sie gut versorgt. Sie sieht noch genauso aus, wie an dem Morgen, als du sie mir in die arme legtest." erklärte er doch Alva schlug ihm hart ins Gesicht.
"Ich habe gedacht du wärst mein Freund... Aber da habe ich mich geirrt! Du bist Widerlich! Wie konntest du mir meine Tochter einfach so wegnehmen? WIE?" schrie Alva und schlug noch einmal zu.
"Du hast die Priesterin selbst gesehen, sie war misstrauisch, wollte alles über dich, ihn und das Kind wissen. Und sie wollte es sehen, wollte sehen ob es wirklich eine Mischung aus euch beiden ist." versuchte er zu erklären, doch Alva hörte ihm nicht mehr zu. "Gib sie mir!" er rührte sich nicht. "GIB MIR MEINE TOCHTER!!!" schrie Alva. Joy knurrte und langsam, ganz langsam und vorsichtig reichte Aron ihr das kleine Bündel in dem sie ihre Tochter spüren konnte. Sie war immer noch winzig, war kaum gewachsen, höchstens 2-3 Zentimeter. Sanft nahm sie Luna in ihre Arme die sich leicht regte und sich dann wie von selbst an sie schmiegte. Sie war kerngesund und ihr kleines Herz schlug. "Die Priesterin hat gesagt sie ist so klein, weil sie zu früh geboren wurde aber sie ist trotzdem ganz normal!" sagte Aron, doch Alva hörte ihn nicht. Langsam kniete sie sich hinunter zu Linc, der immer noch Tiger war, und zeigte ihm seine Tochter.

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6. Aug 2012, 22:09
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Da stand er nun, der große weiße Tiger in den Armen seiner kleinen Lichtelfe, schmiegte sich an sie und genoss ihre Liebe, ihre Wärme und ihre Streicheleinheiten. Doch irgendetwas veränderte sich schnell, irgendwer kam. Joy aber sie war nicht allein, nein, dieser widerliche Typ der Alva in seine Arme genommen hatte, bei ihr gewesen war als sie auch noch das Letzte verloren hatte.
Doch eher er wirklich verstand was da vor sich ging, schrie Alva ihn an und schlug ihm ins Gesicht. Joy knurrte und ging immer mehr auf ihn zu bis er Alva ein kleines Bündel überreichte, was er die ganze Zeit im Arm gehalten hatte. Ihre Tochter? Nein, dass konnte nicht sein.. Sie war doch tot..
Er verstand nicht aber hätte Joy sich nicht zwischen ihn und diesen dämlichen Idioten gestellt dann wäre er wahrscheinlich auf ihn los gegangen, wäre ihm an die Kehle gesprungen und wahrscheinlich hätte er ihn getötet.. Joy blickte ihn einen Augenblick lang an und es war wie ein stummes Abkommen. Sie schien lieber ihn zu ertragen als diesen schrecklichen Typen und er wusste, dass er Joy einiges zu verdanken hatte und dann kam Alva mit dem kleinen Bündel auf dem Arm zu ihm. Vorsichtig kniete sie sich zu ihm und hielt ihm das kleine Wesen unter die Nase.
Jetzt erst verstand er, dieser schmierige Bastard hatte Alva all die Zeit in dem Glauben gelassen dass ihre Tochter tot war.. In ihm stieg eine ungeheure Wut an doch dann sah er dieses kleine Wesen in Alvas Armen. Sie war wunderschön und sie hatte seine Augen, ein kleines und wunderschönes Mädchen, wie ihre Mutter.
Ganz behutsam stupste er die Kleine mit seiner Nase an und blickte dann Alva an und er wusste, dass sie das selbe tiefe Glück und die selbe bedingungslose Liebe wie er empfand! Doch er wusste, dass er es seiner Tochter schuldig war, für sie und seine Mutter da zu sein als Mensch und diesem Typen zu geben was er brauchte. Lincoln deutete auf das Gebüsch und deutete Alva stumm dass er gleich wieder da sein würde, dass er sie beide nicht ganz allein lassen würde. Schnell verschwand er in dem Gebüsch und dann kam er langsam wieder auf sie zu. Im ersten Augenblick lief er an ihm vorbei, ging zu Alva die zärtlich mit den Fingern über Lunas Gesicht strich und betrachtete seine kleine Tochter. "Sie ist so wunderschön..", murmelte er und berührte vorsichtig ihre rosige und weiche Haut. "..so wunderschön wie ihre Mutter!"
Beendete er seinen Satz und küsste Alvas Stirn. In diesem Moment hatte er alles was er brauchte um sich, die Frau die er liebte und seine Tochter! Und doch war er nicht vollkommen in diesem Glück versunken, nein, in ihm kochte noch immer die Wut. Langsam trat er auf Aron zu und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. "Wag es dir nie wieder Alva oder meiner Tochter zu nahe zukommen ..!", sagte er mit fester, drohender Stimme und wandte sich dann von ihm ab.
Da stand er nun vor Alva, die seine Tochter im Arm hielt und strahlte, so glücklich war sie. Sie schmiegte sich in seine Arme, zärtlich legte er beide Arme um ihren Körper und zog die beiden schützend in seine Arme. "Ich liebe euch..."; flüsterte er ihnen zu, küsste die Stirn seiner Tochter und Alva, liebevoll und zärtlich.
In diesem Moment war er einfach froh dass er eine zweite Chance bekommen hatte und Lincoln wusste, dass er diese Chance nicht einfach so vergeuden würde, wie seine erste!

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6. Aug 2012, 22:48
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Die ganze Nacht hatten sie zusammen unter Emahils Baum gesessen. Linc hatte Alva in seinen Armen gehalten und Luna hatte in ihren Armen geschlafen. Immer wieder hatte sie sanft das Gesicht ihrer Tochter geküsst und Gestreichelt, auch Linc hatte sie gestreichelt. Liebevoll hatte er immer wieder ihre zarte Haut berührt und das Glück in seiner Aura sprudelte. Aber das war nichts gegen Alvas Glück, sie konnte es immer noch nicht glauben ihre Tochter, lebendig und gesund, in ihren Armen zu halten.
Langsam regte Luna sich, bewegte die kleinen Händchen und öffnete ihre strahlend eisblauen Augen. Alva lächelte sie konnte ihre kühle spüren, die der ihres Vaters so sehr glich und wieder traten Tränen in ihre Augen, aber diesmal waren es Freudentränen.
Sie war so glücklich! "Hallo mein kleiner Engel!" flüsterte sie ihrer Tochter zu und küsste liebevoll ihre Stirn. "Wir sollten zu Mirabell gehen! Ich glaube nicht dass sie weiß was ihre Kinder getan haben, denn das hätte sie nicht zu gelassen. Und Luna braucht was zu essen, ich habe keine Milch mehr für sie..." erklärte sie leise, mit großem Bedauern.
Langsam standen sie auf, Joy verwandelte sich und bestand darauf die 3 zu tragen. Vorsichtig hob Linc, Alva und Luna auf Joys Rücken und stieg hinter ihnen selbst auf.
Sacht setzte Joy sich in Bewegung, ganz behutsam, um jede Erschütterung zu vermeiden, setzte sie ihre Pfoten auf.

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7. Aug 2012, 11:01
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Lincoln lag als weißer Tiger auf der Wiese. Mit geschlossenen Augen lag er mit dem Kopf auf Alvas Schoss und genoss die wenige Zweisamkeit die sie hatten. Zärtlich strichen ihre Finger durch sein Fell. Er schmiegte den Kopf auf ihren Schoss.
Vorsichtig legte er seine Pfote auf ihre Hand, drehte sich auf den Rücken und schnurrte zufrieden als Alva ihn zärtlich mit ihren Fingern über seine Brust strichen. Luna war noch immer mit Joy unterwegs. Seit dem sie sich in einen Tiger verwandeln konnte, rannten die beiden ständig durch die Gegend, Luna um die Welt kennen zu lernen und Joy als ihr Aufpasser. Lunas erste Verwandlung hatte ihn mit Stolz erfüllt, selbst Alva war überrascht gewesen, dass die kleine sich schon so früh verwandelt hatte.

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20. Aug 2012, 15:41
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Alva und Linc saßen auf der Wiese, ganz nah an Emahils Baum. Linc hatte seinen Tigerkopf in ihren Schoss gelegt und sie ließ liebevoll ihre Finger durch sein Fell wandern. Vorsichtig legte er seine riesige Pfote auf ihre kleine, zierliche Hand. Sie musste lächeln als er sich auf den Rücken drehte und anfing zu schnurren. Zärtlich streichelte sie seine Brust und ließ ihre Finger weiter runter über seinen Bauch streichen. Seit Luna sich das erste Mal verwandelt hatte, es war jetzt 4 Tage her, war Linc die meiste Zeit Tiger und auch Luna nahm nur selten menschliche Gestalt an. Die meiste Zeit war sie mit Joy, die auf sie aufpasste, unterwegs um die Welt zu erkunden. Alvas Welt war seit Lunas Verwandlung wieder sehr still geworden. Mit Tigern konnte man nun mal nicht sprechen. Doch sie war stolz auf ihre Tochter, sie war nun doch schnell gewachsen, hatte viel gelernt und war ein wundervolles kleines Mädchen geworden.

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20. Aug 2012, 16:14
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Linc genoss die Zeit mit Alva, verwandelte sich zu einem Menschen, zog sich wieder an und zog sie in seine Arme und küsste sie, leidenschaftlich. "Hängst du schon wieder deinen Gedanken nach, Liebling?", fragte er sie leise und strich zärtlich über ihren Hals, ihr Schlüsselbein. Liebevoll malte er mit seinen Fingern kleine Muster auf ihre Haut. Er lächelte und küsste sie wieder, leidenschaftlich und zärtlich. Lincoln drängte sich an sie, so dass sie zusammen ins Gras fielen. Er ließ seine Finger zärtlich über ihren Bauch streichen, küsste sie weiter liebevoll.

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20. Aug 2012, 16:52
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Lincoln war schon früh am Morgen mit Luna und Joy aus dem Haus verschwunden, Alva und Mirabell hatten sich zum Großputz entschlossen. Doch sie waren kaum auf der Wiese angekommen, da hatte Luna ihn entschuldigend angesehen und hatte sich gemeinsam mit Joy auf den Weg gemacht um neue Orte zu entdecken. Lincoln hatte die ganze Zeit auf der Wiese gelegen, hatte die Sonne genossen und über den Moment nach gedacht, an dem er gemeinsam mit Luna und Alva zurück nach Hause gehen würde und seine Mutter mit der Wahrheit konfrontieren würde.. Gedankenverloren hatte er irgendwann die Augen geschlossen und genossen wie die Sonne, ganz von selbst, seine Haut wärmte. Es war ewig her dass er einfach so auf einer Wiese gelegen hatte und die Sonne genossen hatte, das letzte Mal war er das erste Mal mit Alva auf der Ebene gewesen und hatte die Zeit mit ihr genossen, bevor sie ihren Bruder gerettet hatte, bevor er sie aus den Fängen des Vampirfürsten geholt und zurück zu ihrem Volk gebracht hatte, bevor er mit ihr nach Candra gegangen war - sie war damals genauso neugierig auf seine Heimat gewesen, wie Luna heute - und sie ihn schwanger verlassen hatte... weil er die Wahrheit hatte nicht hören wollen! Weil er ein Narr gewesen war, weil er all den Worten anderer mehr geglaubt hatte als Alva. Heute wusste er, dass es sein größter Fehler gewesen war ... den er wahrscheinlich nie wieder gut machen würde können aber Lincoln wusste, dass er es jeden Tag versuchen würde!
Es musste schon bald 9 sein, die Sonne ging langsam am Horizont unter und ein kühler, frischer Wind wehte auf.
Lincoln wollte gerade sich gerade wieder sein Hemd überziehen und zurück zu Alva gehen als er leise Schritte, direkt auf sich zukommen, hörte. Er wollte gerade aufspringen und Luna in ihre Schranken weisen, sie wusste genau dass sie sich so spät nicht mal mit Joy noch rum zu treiben hatte, doch vor ihm stand nicht Luna oder Joy.. Nicht mal Alva. Vor ihm stand ein, ihm fremder, Junge der ihm zum verwechseln ähnlich sah, dass einzige durch was sie sich unterschieden war die Augenfarbe des Jungen. Im Gegensatz zu Lincoln, dessen Eisblaue Augen ihm schon immer zum Frauenmagneten gemacht hatten, hatte der Junge, der ihm gegenüber stand Grün-gebliche Augen. Verwirrt starrte Lincoln den Jungen an.
"Lincoln?", fragte der Junge und lächelte als würde er ihn wieder erkennen. "Mein Name ist Samuel... Ich bin dein Sohn.." Lincoln starrte den Jungen ungläubig an. "Wer bist du? Dass kann nicht sein.. Ich habe nur eine Tochter und sie sitzt gerade, hoffe ich zumindest für Sie, bei ihrer Mutter!", sagte Lincoln mit fester Stimme, stand auf und trat auf den Jungen zu. "Gabriela.. sie war damals gerade 14 und du auch.. ihr habt euch auf einem Dorffest, in Candra, kennen gelernt... wart ein paar Wochen ein Paar bis sie dann einfach abgehauen ist ohne sich dir zu erklären... Ich war der Grund..", gestand der kleine Junge leise und senkte den Kopf, er zitterte leicht und blickte Lincoln kaum an. Ja, Gabriela war damals einfach verschwunden, nach dem sie ein paar Wochen zusammen gewesen waren.. Ohne jede Erklärung, wie es der Junge gesagt hatte aber woher wusste er das? Hatte er etwa Recht? Konnte das wirklich sein? Konnte er wirklich sein Sohn sein? Konnte das sein, dass Gabriela gegangen war um ihn von seinen Pflichten zu entbinden? "Was willst du dann aber hier, Samuel? Wo ist deine Mutter?", fragte er ihn eindringlich und kniete sich vor den Jungen. "Sag es mir! Wo ist deine Mutter?!"
"Sie .. Sie ist Tod!", stammelte der Kleine und brach ihn Tränen aus, sie flossen wie ein Wasserfall aus seinen Augen und er wischte sie sich hastig aus dem Gesicht. "Du bist die Einzige .. Familie .. die ich noch.. noch habe.."
Er spürte, dass der kleine Junge die Wahrheit sagte, er sah die Echtheit seiner Tränen und konnte seinen Schmerz in seinen Augen sehen, vorsichtig zog er den Kleinen in seine Arme. Auch wenn er nicht sein Vater war, er hatte Mitleid mit dem Jungen, Samuel. Und aus einem ihm unbestimmten Grund wusste er, dass der Kleine wirklich sein Sohn war, sein eigen Fleisch und Blut, genau wie Luna...
"Samuel?", fragte er vorsichtig. "Wie lange bist du schon unterwegs? Wann hast du das letzte Mal etwas gegessen?" Er fragte den Jungen, weil er Samuels Magen knurren hören konnte, doch er zuckte nur mit den Schultern und sah ihn entschuldigend an. "Na komm mal mit ... Wir werden dir jetzt erstmal etwas zu Essen besorgen .. und dann sehen wir weiter!", sagte Lincoln, legte dem Jungen einen Arm um die Schultern und zog ihn mit sich voran, dann er blickte er Alva. "..Alva..", stammelte er und blickte sie geschockt an.

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28. Aug 2012, 19:34
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Beitrag Re: Das Denkmal des Emahil!
Alva spürte ihn schon, er war auf der Wiese vor Emahils Baum. Dich er wart nicht allein, sie spürte eine weitere Aura bei ihm, die eines kleinen Jungen. Dann stand sie nicht weit entfernt von ihm und spürte seinen Blick. In seiner Aura spürte er Schuld und die Aura des Jungen war von tiefer Trauer getränkt, sofort meldeten sich Alvas Mutterinstinkte. Vorsichtig trat sie näher und erkannte an dem Kleinen etwas sehr vertrautes, doch sie konnte es nicht ganz zuordnen. Sie beugte sich zu dem Kleinen hinunter, er konnte nicht älter als 11 oder 12 sein. "Was ist mit dir?" fragte sie liebevoll und strich ihm sanft die Tränen von den Wangen. Alva wandte sich Linc zu als der Kleine einfach nur weiter schluchzte und schniefte. "Linc, was ist hier los? Hast du ihn gefunden? Wo sind seine Eltern?" fragte sie ihn besorgt und legte dem Jungen, den es bei ihren Worten heftig zu schütteln begonnen hatte, einen Arm um die Schultern und zog ihn tröstend an ihre Seite. Seine Schultern fühlten sich knochig und mager an. "Weißt du was? Du kommst jetzt erstmal mit uns mit. Wir feiern auf dem Gehöft gerade das Erntefest und da bekommst du ganz sicher was zu essen. Und dann finden wir eine Lösung für deine Probleme!" sagte sie sanft, lächelte und zog ihn sacht mit sich. "Wie heißt du eigentlich?" fragte sie während sie zurück über die Wiese liefen.

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28. Aug 2012, 20:07
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