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 Das Gehöft! 
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Lincoln lag allein im Bett. Alva war schon in den frühen Morgenstunden aufgestanden weil Luna immer noch nicht wirklich durch schlief. Auch wenn sie schon aussah als wäre sie 2 Jahre alt, so war sie doch immer eigentlich noch ein kleines Baby, von nicht mal 4 Monaten! Langsam rappelte er sich aus dem Bett auf und stieg dann unter die Dusche. Er stand eine ganze Weile regungslos unter der Dusche. Seit dem Luna so schnell gewachsen war, schien Alva gar nicht mehr so glücklich. Luna verbrachte die meiste Zeit des Tages spielend als Tiger. Natürlich war das Alles für Alva nicht einfach, schließlich hatte sie so kaum einen Draht zu ihrer eigenen Tochter!
Er stieg langsam aus der Dusche, zog sich frische Klamotten an und schlenderte in die Küche. Dort saß Alva zusammen mit Mirabell, Luna schien schon wieder mit Joy über die Felder und Wiesen zuziehen. "Guten Morgen ihr Beiden!", sagte er lächelnd und ging zu Alva, legte seine Arme um ihren Körper und küsste sie, liebevoll und leidenschaftlich. Zärtlich löste er sich von Alva, setzte sich zu ihr und griff nach ihrer Hand. "Ist der kleine Wirbelwind schon wieder die Felder unsicher machen?", fragte er lächelnd doch als er Alvas Gesicht sah, wusste er die Antwort schon genau.
"Ach Liebste...", sagte er und zog sie wieder in seine Arme, leise sprach er weiter. "..ich weiß, dass es für dich schwer sein muss, dein kleines Mädchen so viel Freiheit zugeben aber glaub mir, sie wird es dir später einmal danken und glaub mir, später wird die Zeit kommen, da wird sie ihrer tierische Gestalt verfluchen...", seine Stimme war leise aber liebevoll. Er verstand Alva. Es war etwas vollkommen anderes! Er war genau wie sie in diesem Punkt, er war dieses Tier! Lincoln konnte mit Luna besser umgehen, wenn sie Tiger war! Natürlich, er liebte sein Kind egal ob nun als kleines Mädchen oder als Tiger! Doch als Tiger kannte er ihre Bedürfnisse, ihren Drang nach spielen, Bewegung und Abenteuer .. Als Mensch sah dass alles ein wenig anders aus, schließlich war er auch nie ein Mädchen gewesen.
Ja, Alva sagte er würde seine Rolle als Vater gut ausfüllen.. Er wäre ein toller Vater.. aber er wusste auch, dass sich Alva wahrscheinlich lieber wünschte Luna hätte seine Gabe des Gestaltwandelns nicht bekommen...
"Glaub mir, sie liebt dich! Aber der Tiger stillt ihre ungeheure Lust nach Abenteuer und Bewegung.. allein deswegen ist sie so viel Tiger!", sagte er, lächelnde sie an und küsste sie wieder, leidenschaftlich und innig. Drängend zog er sie an sich und hob sie dann hoch, verließ mit ihr die Küche und trug sie in den Stall auf den Dachboden.
"Genieße doch einfach mal uns! Luna ist bei Joy in guten Händen, sie ist bei ihr sicher und wir können mal 5 Minuten an uns denken!", sagte er und grinste sie an, küsste ihre Stirn und küsste sie, ließ seine Finger über ihren Hals, ihr Schlüsselbein und ihr Brustbein streichen. "Du hast dir auch mal fünf Minuten Ruhe verdient", sagte er sanft und küsste sie leidenschaftlich, innig und zärtlich.

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24. Aug 2012, 08:38
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Früh am Morgen war Alva aufgestanden, um Luna zu beruhigen. Sie sah zwar aus wie 2, war aber erst wenige Monate alt. Liebevoll hatte sie ihre Tochter in ihre Arme geschlossen und hatte ihr in der Küche frische Milche gemacht. Als es dann hell wurde war sie wieder ganz das große Mädchen und mit Joy nach draußen verschwunden. Sie würde den ganzen Tag draußen bleiben, wenn man sie ließ. Alva tat es weh, dass ihre Tochter ihre Nähe so mied, dass sie lieber Tier war als Elfe. Luna war ganz der Vater! Mirabell versuchte sie aufzumuntern, doch es klappte nicht recht. Linc betrat die Küche und setzte sich zu ihr. "Ist der kleine Wirbelwind schon wieder die Felder unsicher machen?", fragte er lächelnd. Doch Alva konnte nicht lachen. Er versuchte sie zu trösten und nahm sie fest in seine Arme. "Sie ist genau wie du, am liebsten würde sie nach Candra gehen und ganz als Tiger leben, in deinem Dorf bei anderen die sind wie sie. Doch niemand ist wie sie und wenn sie das begreift... Ich mach mir einfach Sorgen um sie, sie sollte nicht so viel Tier sein sonst wird sie noch vollends zu einem Tiger und vergisst wer sie ist." sagte sie besorgt, doch Linc beruhigte sie und hob sie hoch. Er brachte sie auf den Dachboden der Scheune. "Genieße doch einfach mal uns! Luna ist bei Joy in guten Händen, sie ist bei ihr sicher und wir können mal 5 Minuten an uns denken!" sagte er grinsend und küsste sie. Auch Alva lächelte jetzt und sie fielen beide ins Heu. Seine Finger strichen zärtlich über ihren Hals, ihr Schlüsselbein und ihre Brust. Ruhe, ja dass könnte sie gebrauchen, aber jetzt hatte sie ganz anderes im sinn. Sanft fuhren ihre Finger unter Lincs Hemd und strichen über seinen Nackten Rücken. Lange war es her dass sie sich Zeit für sich genommen hatten, lange war es her dass sie sich wirklich nur auf sich konzentriert hatten. Lincoln küsste sie leidenschaftlich und innig, ließ auch seine Hände über ihren Körper gleiten, sanft und zärtlich glitten seine Finger über ihre nackte Haut. Sie genoss das Gefühl und spürte mit Freuden das Kribbeln, welches sich ihrem ganzen Körper ausbreitete. Liebevoll vertiefte sie ihren Kuss, drängte ihren Körper an seinen und genoss es ihm wieder so unglaublich nah zu sein. Ganz von selbst streiften ihre Hände ihm sein Hemd ab und ließ ihre Fingerspitzen sacht über seinen Körper gleiten.

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24. Aug 2012, 10:35
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Lincoln war allein, draußen auf dem Hof, auf dem kleinen Stückchen Wiese was direkt hinter dem Haus lag. Er starrte stumm zum Himmel betrachtete die Sterne und den Mond. Es war schön gewesen, einfach ein paar Stunden allein mit Alva genießen zu können auch wenn es nicht all zu viele waren und es wahrscheinlich nicht all zu bald wieder vorkommen würde! Alva war gerade mit Luna nach drinnen gegangen, fütterte sie und brachte sie dann zu Bett. Eigentlich war er heute mit dem zu Bett bringen dran aber er wusste, das Alva die wenige Zeit mit Luna genoss und so hatte er sie ihr gegeben. Ja, das Verhältnis zwischen Luna und Alva schien schwierig zu werden. Alva hatte Angst um die Kleine aber er verstand seine Tochter auch nur zu gut, es gab ihr Freiheit und etws von "Ihrer" Heimat.
Irgendwann würde er ihr, seine Heimat zeigen aber er würde ihr auch erklären müssen, dass sie nicht einfach dort mit allen anderen leben würde können, sie würden sie als Mischwesen nicht akzeptieren. Sie war kein Mischling aus zwei Katzenarten nein, sie war ein Mischling aus zwei ganz verschiedenen Rassen - dass würden sie nicht dulden!
Er hörte leise Schritte neben sich als er die Augen öffnete hatte Alva sich bereits neben ihn gesetzt. Zärtlich strich er über ihr Gesicht und richtete sich langsam auf. Irgendetwas schien sie zu bedrücken. "Alva? Ist alles in Ordnung? Ist irgendetwas mit Luna?", fragte er sie besorgt und zog sie in seine Arme hielt sie fest, streichelte sie und küsste sie. Küsste sie leidenschaftlich und innig, drängte sein Lippen auf ihre und genoss ihre Nähe.

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24. Aug 2012, 20:28
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Alva hatte Luna ins Bett gebracht, eigentlich war sie nicht dran gewesen doch sie hatte es dankend angenommen, als Linc es ihr üb erlassen hatte. Sie hatte so wenig zeit mit ihrer Tochter, dass sie jede Sekunde aufsaugte. Luna war erschöpft gewesen und hatte geweint, es war ein Abend gewesen an dem sie fast wieder ein Säugling gewesen war und Alva hatte es sehr genossen. Luna war ihr ein und alles und doch war sie traurig, ihre Tochter wurde zu schnell groß und entfernte sich viel zu sehr von ihr. Vorsichtig hatte Alva sie in Lincs und ihrem Bett liegen lassen und war noch mal nach draußen zu ihm gegangen. Jetzt saß sie hier und wusste nicht was sie ihm antworten sollte.
"Ich glaube nicht das ihr etwas fehlt. Sie war nur müde und erschöpft, deshalb hat sie geweint. Ich habe sie in unserem Bett schlafen gelegt, damit du.., wir bei ihr sind falls sie aufwacht und doch etwas ernstes sein sollte." erklärte sie ihm schließlich, kuschelte sich kurz an ihn, stand dann auf und zog ihn mit sich nach oben. Luna nahm bereits das ganze Bett ein und Alva lächelte sanft. Liebevoll schoben sich ihre Arme unter ihren zierlichen, kleine Körper, schoben sie sanft ein Stück und legte sich dann dazu. Sanft hielt sie ihre Tochter im Arm und spürte wie sich Lincs um sie beide schob und sie fest hielten. So schlief auch Alva ein, glücklich.

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24. Aug 2012, 21:30
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Alva hatte den Tag damit verbracht das Erntefest mit Mirabell vorzubereiten. Linc hatte sie nichts davon gesagt, es sollte eine Überraschung sein. Um 9 sollte es anfangen und alle waren da, das ganze Gehöft, alle Arbeiter und viele aus den Dörfern ringsherum. Nur Lincoln fehlte! Luna war pünktlich um 7 zuhause gewesen mit Joy. Es war kurz vor 9 und Alva machte sich langsam Sorgen. "Luna, Liebes? Weißt du wo dein Vater ist?" fragte sie ihre Tochter, die nervös von einem Bein aufs Andere hüpfte, weil sie wollte dass es endlich losging. "Heute Morgen gingen wir nur ein Stück auf die Wiese und von da aus sind Joy und ich allein weiter." erklärte Luna und wies ihr die Richtung. "Ich geh ihn jetzt suchen, warte hier und bleib bei Mirabell." sagte sie und lief los.

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28. Aug 2012, 19:57
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Langsam lief Lincoln mit Alva und Samuel zurück auf den Hof, zum Erntefest. "Linc, was ist hier los? Hast du ihn gefunden? Wo sind seine Eltern?", immer wieder hallten Alvas Worte durch seinen Kopf und immer wieder versuchte er darauf eine schonende und dennoch, ihr alles erklärende, Antwort zu finden. Gar nicht so leicht, wenn man sich das Selbst nicht so genau erklären konnte. "Alva warte...", sagte er leise, sah sie an und griff nach ihrer Hand. Sie löste sich von ihm, deutete ihm einen Moment zu warten und setzte Samuel an einem Tisch und gab ihm etwas zu Essen und zu Trinken bevor sie wieder zu ihm kam. Lincoln versuchte krampfhaft sich die Worte, für das kommende Gespräch, in seinem Kopf zu recht zu legen aber irgendwie gelang ihm dass nicht. Er wusste einfach nicht, wie er Alva erklären sollte, wer der Kleine war und warum er sich in dieser Sache so sicher war...
Als sie wieder vor ihm stand, griff er nach ihren Händen und zog sie mit sich - ein Stück vom Fest weg, in eine ruhige Ecke des Hofes. "Puh... Wie erklär ich dir, dass jetzt nur..", murmelte er leise vor sich hin und blickte auf seine Hände. Er atmete noch einmal tief durch, schloss dabei die Augen und dachte daran, wie er Gabriela damals hinter hergetrauert hatte und wie er ihr versprochen hatte, immer da zu sein, wenn sie ihn brauchen sollte .. Jetzt brauchte ihr gemeinsamer Sohn ihn!
"..Samuel, der Junge.. Er seine Mutter ist tot.. Er stand vorhin, mit einen Mal vor mir... Sein Vater .. Ich bin sein Vater!", flüsterte Lincoln leise, immer noch unsicher wie er Alva dass Alles erklären sollte... "Er ist fast 12 Jahre alt.. seine Mutter, Gabriela, ist damals eine Freundin gewesen .. wir sind einmal im Bett gelandet und keine 6 Wochen danach ist sie abgehauen ohne ein Wort, ohne mir irgendetwas zu sagen.. Seit dem hab ich sie nicht wieder gesehen ..und heute stand Samuel vor mir .. Ich weiß selber nicht.. es verwirrt mich selber .. Es tut mir leid!"
Lincoln senkte den Kopf und blickte zu Boden. Er würde sie vollkommen verstehen, wenn sie sauer abziehen würde.. Er wusste selbst, dass dies nicht die feine Englische Art war aber es musste raus, er hatte keine Zeit ihr das alles schonend zu erklären und genau dass, würde sie auch wissen. Der Junge war hier und er brauchte ihn... zumindest im Augenblick. "..Ich kann verstehen, wenn du mir jetzt sauer bist oder gar verletzt .. hätte ich es eher gewusst, ich hätte es dir gesagt!", flüsterte er ihr leise zu und schloss die Augen.

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28. Aug 2012, 20:48
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Alvas stand wie erstarrt vor ihm. Der Kleine, Samuel, war sein Sohn?! Sie wusste nicht was sie jetzt machen sollte. Vorsichtig tastete sie sich zu der Aura des Jungen vor und zuckte zurück als sie endlich erkannte was ihr da so vertraut vorgekommen war. Es war das Liebevolle, die Herzenswärme in all der Kälte seiner Aura, die ihr so vertraut vorgekommen war, es war das selbe wie bei Linc.
Plötzlich stand Luna vor ihr, sie hatte sie gar nicht bemerkt. "Mama, ich bin so müde..." flüsterte sie ihr gähnend zu und schlang ihre Arme um sie. Alva hob sie hoch. "Ich bring dich gleich ins Bett! Geh dich von allen verabschieden du kleine Tanzmaus." sagte sie liebevoll und ließ sich ihren Schock nicht anmerken. Luna sprang von ihrem Arm und hüpfte davon. Alva wandte sich wieder Linc zu. "Der arme Kleine!" sagte sie schließlich. "Wir können ihn nicht wegschicken, wahrscheinlich hat er niemanden mehr außer dir." Es war ein Schock, ja, aber der Kleine konnte nichts dafür und es war lange vor ihr gewesen. er war noch zu jung um allein klar zu kommen und das seine Mutter so früh gestorben war, war schon schlimm genug. "Ich werde ihn mit Luna ins Bett bringen, er scheint mir furchtbar erschöpft und unterernährt zu sein." erklärte sie, weil sie Luna wieder näher kommen spürte. Liebevoll strich sie Linc über die Wange. "Es muss dir nicht leid tun, wir kriegen das hin!" flüsterte sie und küsste ihn leidenschaftlich und innig, dann wandte sie sich ab und ging mit Luna an der hand zu Samuel. Er hatte gegessen und getrunken und schlief schon beinahe im sitzen ein. "Samuel?" fragte Alva vorsichtig und legte ihm sanfte eine Hand auf die Schulter. Samuel zuckte zusammen. "Schhhhh.... Ist gut, ich bin es nur. Komm ich zeige dir wo du schlafen kannst. Das hier ist Luna, meine Tochter." erklärte sie leise und schnell nahm dann auch ihn bei der Hand und führte die beiden Kinder nach oben ins Haus, Lincoln folgte ihnen langsam. Sie brachte Luna in ihr Zimmer und legte sie zu Bett. "Schlaf gut mein kleiner Engel." flüsterte sie ihr zu, küsste ihre Stirn und ihre Wangen und deckte sie dann sanft zu. Luna kuschelte sich in ihre Kissen, sie murmelte noch etwas Unverständliches und war schon eingeschlafen. Es war ein langer Tag für sie gewesen. Dan wandte sie sich Samuel zu, er war sehr traurig und als Alva ihn in die Arme nahm spürte sie wieder Tränen auf seinem Gesicht. "Komm Samuel!" murmelte Alva leise und führte ihn zu dem 2. Bett im Zimmer, gut dass Lunas Zimmer ein altes Gästezimmer war. "Du kannst hier schlafen!" erklärte sie ihm leise, schlug die Bettdecke zurück damit er hinein klettern konnte und deckte ihn dann ebenfalls sanft zu. Liebevoll strich sie ihm über die Wange und wischte die Tränen fort. "Schlaf gut Samuel! Ruh dich aus und morgen sehen wir weiter."Danke!" flüsterte der Kleine und alva spürte wie sein Blick kurz an ihr vorbei auf Linc fiel. Ja, wahrscheinlich wollte er lieber Lincs Aufmerksamkeit, aber für den war es anscheinend gerade sehr schwierig. Alva lächelte. "Dein Vater kriegt sich bis morgen wieder ein, ich glaube er muss das erstmal begreifen. Schlaf jetzt und morgen können wir in Ruhe reden. Du kannst uns erzählen was passiert ist und Linc kann dier Fragen beantworten, wenn du welche hast." erklärte sie ihm leise, strich ihm liebevoll durchs Haar und gab auch ihm einen flüchtigen Kuss auf die Stirn. Dann verließ sie gemeinsam mit Linc das Zimmer und zog sich mit ihm in ihr eigenes zurück.

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28. Aug 2012, 21:23
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Beitrag Re: Das Gehöft!
Lincoln saß allein mit Samuel auf der Wiese hinter dem Gehöft. Der Kleine war früh bei Zeiten aufgestanden und hatte sich aus dem Haus geschlichen. Lincoln hatte zu der Zeit schon unten im Hof gesessen und versuchte einen klaren Kopf zu bekommen.
Er hatte den Kleinen aus der Tür gehen sehen und war ihm hinter her auf diese Wiese. Lange hatten sie beide einfach nur schweigend dagesessen und sich weder angesehen noch irgendeinen Mucks von sich gegeben. Bis Lincoln Alva zum Frühstück rufen hörte und er gemeinsam mit Samuel hingelaufen war. Der Kleine hatte zum Frühstück ordentlich zugeschlagen und Lincoln hatte ihn dann mit sich mit wieder nach draußen genommen. Lange hatte Lincoln gebraucht, bis der kleine ihm etwas erzählte. Er fing zögerlich an über Gabriela zu reden, in seinen Augen lag dabei ein tiefer Schmerz und doch gleichzeitig unendliches Glück. Sie war ihm jahrelang eine gute Mutter gewesen, er hatte sogar den Luxus gehabt, einige Jahre zur Schule gehen zu können bis seine Mutter vor ein paar Wochen getötet worden war. Jeder Arzt der Welt wäre zu spät gekommen, doch Samuel erzählte ihm auch, dass sie es geahnt haben muss, den am selben Morgen noch bevor sie los gegangen war um Wasser aus den Brunnen holen zu gehen .. hatte sie ihm gebeichtet dass sie doch wusste, wer sein Vater war und wo er sich befinden musste.
Weiter erzählte Samuel dass er nach Candra gereist war, um Lincoln zu finden, dort aber nur von seiner Mutter wieder nach Adrajas geschickt worden war, weil er sich eben schon zu dem Zeitpunkt seit Monaten nicht mehr dort aufgehalten hatte. Und genau da war er jetzt stehen geblieben und blickte Lincoln unglücklich an. "Erzähl weiter, Kleiner!", sagte er und lächelte Samuel liebevoll und aufmunternd zu. "Ich lief lange Zeit einfach den Lauf des Fluss entlang, bis ich dich gesehen hab.. du warst der selbe Tiger den Mutter mir so oft beschrieben hatte.. und dann sah ich aber das Tiger-Baby bei dir .. Luna..",sagte Samuel und senkte traurig wieder den Blick. "..Ich traute mich nicht und bin euch leise nach geschlichen.. lange hab ich mich hier in der Nähe des Hauses herumgetrieben bis ich mich endlich zu dir getraut hab..." Lincoln lächelte ihm zu und rückte ein Stück näher zu ihm, griff nach seiner Hand. "Ich war dir vielleicht nicht immer ein guter Vater.. Nein, eigentlich war ich dir nie ein guter Vater aber ich will es versuchen, versuchen dir ein Vater zu sein! Es ist wahrscheinlich ziemlich spät damit jetzt zu kommen, schließlich bist du selbst bald ein Mann... aber", doch weiter kam Lincoln nicht in seiner Erklärung, Samuel hatte seine schmächtigen, dünnen Ärmchen um seinen Hals geschlungen und weinte. "Pssssssst", murmelte Lincoln dem Kleinen ins Ohr und legte auch seine Arme um den Körper des Kleinen, versuchte ihn zu tröstend.
Lange saß er einfach da, hielt Samuel im Arm und versuchte ihn zu trösten. Irgendwann ließ Samuel dann die Arme sinken und lächelte. "Danke..", flüsterte er Linc leise zu und verwandelte sich dann in einen Tiger, doch er war nicht wie Linc erwartet hatte Schwarz/weiß .. nein er war Braun/Schwarz gestreift wie ein ganz normaler Tiger und dann erinnerte er sich. Gabriela war zwar eine Werkatze gewesen aber sie war nicht auf Candra geboren, sie war erst später mit ihrem Vater und ihren beiden Geschwistern nach Candra gekommen. Ein liebevolles Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus als er Luna, sie war auch wie eigentlich immer in ihrer Tiger-Gestalt, auf sie zu gerannt kam und mit Samuel spielte. Sie waren zu gleichen, wenn auch unterschiedlichen Teilen er! Luna, war außer ihrer Augenfarbe nur er wenn sie ein Tiger war und bei Samuel war es genau anders rum, bis auf seine Augenfarbe war er Lincoln nur wirklich ähnlich wenn er Mensch war.
Langsam erhob Lincoln sich, betrachtete noch für einen Moment seine Kinder bevor er ins Haus, zu Alva, verschwand und sich neben ihr erschöpft auf einen Stuhl sinken ließ. Er wusste nicht, wie Alva die ganze Sache wirklich sah aber er machte sich Sorgen um sie und um Luna, aber auch um Samuel... Er wusste, dass es nicht richtig war, Samuel hier so nah bei Alva und Luna zu haben aber er konnte, den Jungen doch nicht einfach wegschicken... Gedankenverloren saß er eine ganze Weile, mit den Kopf in den Händen, da und versuchte eine Lösung zu finden. "Alva?", fragte er leise, blickte sie hoffnungsvoll an und zog sie zu sich, in seine Arme und an seine Brust.

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29. Aug 2012, 14:34
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