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 Das Taruk-Gebirge! 
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Lincoln war nun fast schon 4 Stunden unterwegs, das Gebirge ähnelte nun schon viel mehr einer Hügellandschaft als einem Gebirge.
Der See war noch Tage entfernt, Zeit die weder er noch Alva hatten.
Umso näher er der Ebene kam, umso schneller rannte er.
Mit einem Mal durchzuckte ihn ein heftiger Schmerz, es fühlte sich an als würde jemand ihm den Kiefer brechen und dann spürte er, einen Schmerz im Bauch als würde ihm jemand die Haut abziehen.
Kaum hatte er den Schmerz abgeschüttelt und konzentrierte sich wieder vollkommen auf das Laufen und den Weg der vor ihm lag als ihn wie 2 harte Schläge, der eine in den Unterleib und der andere auf den Rücken, trafen.
Abwechselnd schien es als würde ihn etwas in den Bauch und den Rücken treffen, es fühlte sich an als würden ihm mehrere Riemen gleichzeitig über die Haut gezogen werden.
Umso weiter er sich vom Schloss, des Vampirfürsten, und Alva entfernte, umso mehr erschien es ihm als würde ein Band ihn immer mehr zurückziehen.
"Ist die Verbindung zu Alva stärker als ich gedacht habe? Ist es ihr Schmerz den ich fühle?", fragte er sich.
Wieder spürte er einen stechenden Schmerz in der Kehle und das Brennen breite sich durch seine Adern aus.
Jetzt begriff er, dass er Alvas Schmerzen spürte und er rannte schneller.

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31. Jan 2012, 04:50
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Joy setzte ihn kurz vor dem Schloss ab.
"Joy bleib ruhig hier sitzen, ich komm so schnell ich kann mit Alva zurück!", er legte seine Tasche auf den Boden, griff nach dem Schwert und dem Bündel an dem der Kristall und die Viole von Alva waren, band sie an seine Hose und rannte los.
Leise, er wusste das ihn niemand hören durfte.
Mit diesem Schwert durfte er nur einen einzigen Vampir töten, Tesos! Und er würde sterben!
Dann tauchte vor ihm das Schloss auf.

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1. Feb 2012, 23:56
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
"Pssssst...", flüsterte er ihr immer wieder sanft ins Ohr.
Sanft strichen seine Finger über ihre Stirn.
Er hatte den Hof des Schlosses kaum 3 Meter verlassen, da tauchte Joy vor ihm auf.
Vorsichtig setzte er Alva auf ihren Rücken und setzte sich hinter sie legte seine Arme sanft um ihren Körper.
"Alles wird gut werden, Liebste.", sagte er mit sanfter Stimme, vorsichtig wickelte er ihr das Fell um den verletzen Körper, er wusste das es ihr noch mehr Schmerzen bereiten würde aber er wollte ihren Körper vor dem Wind schützen, ihre Wunden vor Dreck.
Und dann rannte Joy auch schon los.

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2. Feb 2012, 01:55
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Mala

Mala konnte es nicht fassen, als sie den Mann sah hatte sie sofort gedacht, sie würde halluzinieren. Doch jetzt in der kleinen Höhle begann sie langsam zu begreifen, dass sie gerade wirklich von einem Fremden gerettet worden war. "Wer bist du? Warum hast du mich gerettet?" fragte sie ihn mit brüchiger Stimme und zog die Jacke-die er um sie gewickelt hatte-fester um sich. Ihr tat alles weh, und zwischen ihren Schenkeln brannte alles wie Feuer. Der Mann ihr gegenüber rührte sich nicht, er gab ihr keine Antwort auf ihre Fragen und erklärte auch sonst nichts. Mala machte sich ganz klein, schlang die Arme um die Knie und weinte. Sie hatte Schmerzen und sie wollte sterben, weil sie nun sowieso nichts mehr wert war. Sie war entweiht worden und würde nun niemals einen Mann finden, der sie liebte. Vielleicht hätte sie schreien sollen, dann hätte der Fürst sie umgebracht und ihr Leid hätte ein Ende gehabt. Doch jetzt saß sie hier in dieser Höhle, mit einem Fremden, dem sie eigentlich hätte dankbar sein müssen. Sie konnte es selbst nicht glauben aber sie wünschte sich zurück in das Wirtshaus ihres Stiefvaters, wünschte sich sie könnte wieder arbeiten und im Geheimen von dem jungen Mann träumen. Doch jetzt blieb ihr nur die Dunkelheit dieser Höhle, dass Schweigen ihres Retters und die Schmerzen, die ihr ihr Peiniger verursacht hatte. Stumm liefen die Tränen über Malas Gesicht und ihr Körper zitterte wie verrückt. Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen und richtete sich etwas auf,jede Bewegung ließ sie vor Schmerz zusammen zucken. Ihre Stimme war leise und erstiegt von ihren Tränen, als sie sprach. "Danke, dass ihr mich gerettet habt!" murmelte sie und verbarg ihr Gesicht dann wieder. Sie schloss die Augen und sah den jungen Mann vor sich, wie er da an seinem Tisch sitzt, lächelnd die Menschen um sich herum beobachtet und ihr mit sanfter Stimme seine Bestellungen zu hauchte. Er war immer freundlich zu ihr gewesen, hatte ihr ein lächelnd geschenkt immer wenn sie ihm was brachte oder einfach nur an ihm vorbei lief, um irgendeinem schmierigen Typen sein Bier zu bringen. Wie sehr sie sich gewünscht hatte ihm sagen zu können, was sie für ihn empfand, wie oft sie davon geträumt hatte er würde ihre Gefühle erwidern und sie in seine Arme nehmen.. Doch sie hatte schon da gewusst, dass dies niemals wahr werden würde und jetzt schon gar nicht mehr. Sie war eine Entehrte Frau und würde niemals einen Mann finden, der sie liebte...

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13. Okt 2012, 10:27
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Saf

Schwiegend saß er da, beobachtete sie nur aus den Augenwinkeln und rappelte sich dann langsam auf, ihr ganzer Körper zitterte und das sicherlich nicht nur weil ihr kalt war, er hatte doch gewusste, dass sein Vater nicht gerade zimperlich mit ihr umgehen würde.. Er trat vor die Höhle und fluchte, natürlich wusste er dass sich hier im Gebirge nur selten Bäume finden ließen und doch hatter er gehofft.. Lange würde ihr Körper die kalten Nächte nicht aushalten und wenn es nicht die Kälte war, die ihr den Gar ausmachte, dann würden das ihre Verletzungen tun.. Er brauchte es nicht sehen um zu wissen, wie sein Vater mit ihr umgegangen sein musste.. viel zu oft hatte er die Heiler im Schlafgemach seines Vaters verschwinden sehen, nach dem er sich den jungen Mädchen vergangen hatte.
"Verdammt!", fluchte er leise und wusste, dass er nur eine Chance hatte, wenn er wollte, dass er sie nicht umsonst aus den Händen seines Vaters befreit hätte.. Bann, er musste ihm Wasser bringen, warme Kleider für sie und Holz aus der Küche.. er musste ein Feuer entfachen, sie wärmen und ihre Wunden versorgen.
"Bann.. Ich brauch dich.. Bring mir Holz aus der Küche, Wasser und warme Kleider für sie..!", dachte er und schloss die Augen, er hoffte Bann würde so einfach aus dem Schloss kommen, hoffte er würde überhaupt kommen. Bann hatte nie verstanden, was er an diesem Mädchen gefunden hatte.
Langsam ließ er sich wieder in der Höhle nieder, diesmal auf ihrer Seite und räusperte sich. "Zieh dass an.. Die Nächte sind kalt, gerade hier. Ich werde sobald mein Freund hier ist, Feuer machen, dir warme Kleider geben und deine Wunden heilen..", sagte er leise, reichte ihr das Hemd, dass er gerade aus seiner Tasche gekramt hatte. "Und bitte.. bleib in der Höhle! Hier bist du Sicher.. da draußen nicht mehr..", sagte er noch leise, doch seine Stimme hatte alle Härte verloren als er aufstand und wieder nach draußen trat. Er stapfte eine ganze Weile vor der Höhle hin und her bis er endlich Bann kommen hörte, er würde ihn immer aus tausenden Kilometer entfernen hören, kein anderer Vampir der Welt machte so einen Krach wie Bann.
"Ich bringe dir, wonach du verlangtest mein Freund.. Holz, Wasser und die Kleider.. Hier sind noch 2 Decken und etwas zu Essen, für sie..", sagte Bann leise und deutete mit den Kopf auf die Höhle. "Ich werde deine Hilfe brauchen, Bann ... du weißt.. wie er ist.. und wie lange die Heiler bei ihm normalerweise brauchen..", sagte Saf leise, seine Stimme war nicht mehr als ein Murmeln, er wollte nicht dass sie Angst bekam.. nicht noch mehr.. Er deutete auf die Höhle, nahm ihm die Decken, das Holz und das Wasser ab und ging vor ihm in die Höhle. Er kniete sich mit dem Holz nieder, schichtete ein paar Scheide auf, zog sich selbst sein Hemd aus und steckte es zwischen die Holzscheide, entfachte ein Feuer. Langsam, wenn auch nur sehr langsam, breitete sich das die Wärme in der Höhle aus und er sah wie Bann die Kleine leise dazu ermutigte etwas zu Essen und einen Schluck vom Wasser zu trinken.
Saf breitete eine der Decken aus und flüsterte Bann leise zu, dass er sie festhalten würde müssen, ihr vielleicht ein paar Geschichten erzählen sollte um sie davon abzulenken, was er tat.. Bann nickte nur. "Er wird versuchen deine Wunden zu heilen.. Leg dich auf die Decke, sobald du aufgegessen hast.. Keine Angst, er wird dich nicht ausziehen oder sich es ansehen müssen.. aber es wird dir zumindest die Schmerzen etwas lindern..", erklärte Bann ihr leise, lächelte sie aufmunternd an und setzte sich zu ihr..

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13. Okt 2012, 10:29
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Mala

Ihr Retter war mit einem anderen Mann zurück in die Höhle gekommen und Mala kauerte sich noch weiter zusammen. Wenn ihre Rettung nun doch keine war? Wenn dieser Mann und der andere ihr nur noch mehr antun wollten? Doch der Andere kniete sich zu ihr und sprach mit ruhiger Stimme. Sie sollte etwas essen und trinken, doch sie würde nichts anrühren, die Aura des Mannes war die eines Vampirs und sie würde sich der Gefahr nicht aussetzen. Im Essen konnte man einiges an Giften verstecken und sie war nicht so dumm, wie sie vielleicht glaubten. "Er wird versuchen deine Wunden zu heilen.. Leg dich auf die Decke, sobald du aufgegessen hast.. Keine Angst, er wird dich nicht ausziehen oder sich es ansehen müssen.. aber es wird dir zumindest die Schmerzen etwas lindern..", erklärte ihr der Vampir und sie zuckte zusammen. Mala schüttelte ängstlich den Kopf, sie würde sich diesen Männern nicht ausliefern, lieber starb sie. Außerdem hatte ihr Retter gerade Feuer entfacht ohne irgendetwas dafür zu verwenden außer Holz und seiner Hände. Dass hieß dass auch er ein Vampir war, auch wenn sie dies nicht richtig spüren konnte. Sie würde sich diesen Männern nicht einfach darbieten und rückte von den beiden weiter ab. Bei der erst besten Gelegenheit würde sie fliehen und versuchen sich zum See des Lichts durch zuschlagen. Ihre Mutter hatte ihr einmal erzählt dass die weiße Hexe dort allen Schutz bot und die Vampire dort keine Macht hatten. Wahrscheinlich war das aussichtslos aber sie würde nicht auch noch diesen Männern als Gespielen dienen.

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13. Okt 2012, 10:30
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Saf

Fast hätte er gelacht, natürlich würde sie nicht tun, was Bann von ihr verlangte - schließlich waren sie beide immer noch Vampire, wenn sie auch vielleicht gegen die Vorstellungen des Fürsten handelten. "Bann lass Sie.. Du solltest aufhören so naiv zu sein, schließlich bist du - mehr oder doch eher weniger - ein Vampir, wie ich .. und er.. glaubst du wirklich, dir vertraut irgendwer?", sagte Saf und setzte sich einfach auf den Boden. "Willst du sie jetzt etwa sterben lassen? Warum dann die ganze Scheiße? Wofür bist du dann erst abgehauen und wieder zurück gekommen, wenn du sie jetzt doch sterben lassen willst!?", fragte Bann ihn, schroff - er verstand ihn schon wieder einmal nicht, natürlich nicht - wie sollte er auch?
"Glaubst du wirklich, dass es etwas ändert, wenn du anfängst laut zu werden, mein Lieber? Glaubst du nicht selbst, dass ich weiß wie schlimm es um Sie steht? Ich kenne den Fürsten nur zu gut, falls du das vergessen haben solltest.. Aber vielleicht ist es besser, wenn du gehst.. Vielleicht muss ich einfach ihr ein Stück Wahrheit bieten..", die letzten Worte sagte er leise, sie waren nicht mehr als ein Murmeln und Bann sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an. "Du willst ihr sagen wer du bist?", sagte er laut, stockend.. "Geh einfach, mein Freund.. Ich werde dich rufen, es mir nach Hilfe verlangt!", sagte Saf, mit ruhiger Stimme und Bann verließ sie Kopf schüttelnd.
Sapphire legte die Decke neben sie, setzte sich auf die andere Seite und sah sie einfach an, im Schein des Feuers sah sie genauso wunderschön aus, wie sonst und doch war die Situation anders. Er wusste, dass es falsch sein würde, ihr zu zeigen, wer er war aber er würde es tun müssen, wenn er ihr wirklich helfen wollte und das Letzte was er wollte ist, dass sie starb. Er schob sich die Kapuze vom Kopf und wickelte die Bänder von seinem Gesicht ab, das um seinen Hals - was die Zeichnung seines Vaters verdeckte - ließ er jedoch dran. Er wusste nur zu deutlich, was sie dann denken würde und er wollte ihr keine Angst machen.. Sie sollte vor ihm keine Angst haben!
"Sieh mich an.. bitte..", sagte er leise, mit sanfter Stimme. "..hab keine Angst vor mir. Ich arbeite nicht für den Fürsten.. nein, man könnte sagen eher gegen.. aber das zählt jetzt nicht .. Aber du musst dich behandeln lassen, lass mich dich heilen, bitte..", flüsterte er leise, sanft..

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13. Okt 2012, 10:33
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Mala


Mala hörte seine sanfte Stimme und sie kam ihr bekannt vor. Langsam hob sie den Kopf von ihren Knien und blickte ihn schüchtern an. Im Schein des Feuers erkannte sie den jungen Mann aus dem Wirtshaus ihres Stiefvaters. Seine Augen waren sanft und er sah genau so aus, wie sie ihn dass letzte Mal gesehen hatte. Deshalb hatte sie ihn nicht als Vampir erkannt, seine Aura war noch von etwas anderem durchdrungen-etwas Gutem. "Ihr?!" flüsterte sie zögerlich und richtete sich etwas auf. Wie konnte dass sein? Wie konnte er ihr Retter sein? Wie hatte er sie überhaupt gefunden? "Wie ist das möglich?" fragte sie und wäre am liebsten davon gelaufen. Dann erinnerte sie sich an seine Worte. Sie heilen? Aber wie? "Ihr könnt mich nicht heilen. Nicht von dem was der Fürst mit mir gemacht hat." murmelte sie beinahe tonlos. Mala nahm die Decke, die er ihr hingelegt hatte und wickelte sich darin ein. Dieser Mann kannte sie als reine Frau, sie wollte nicht dass er sie so entweiht sehen musste. Sie würde schon wieder heilen und wenn nicht war es ihr auch egal. "Der andere Mann, er geht wieder zurück. Woher weißt du das er dem Fürsten nicht verrät wo ich bin und wer mich gerettet hat?" fragte sie ihn und schlug sich dann die Hand vor den Mund. Sie sollte einfach den Mund halten, sonst brachte sie das nur wieder in Schwierigkeiten.
"Verzeiht mir!" flüsterte sie und machte sich ganz klein, gefasst auf neue Schläge, so wie früher bei ihrem Stiefvater. Immer noch hatte sie überall Schmerzen und es wurde immer schlimmer, aber sie würde sich nicht wieder anfassen lassen, auch wenn dieser Mann anders war und sie Gefühle für ihn hatte. Sie würde nicht zulassen dass er sah, was der Fürst getan hatte.

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13. Okt 2012, 10:33
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Saf

Er sah zu Boden, nein - er konnte ihr nicht wiedergeben, was sein Vater ihr genommen hatte, dass konnte niemand.. Aber er konnte ihr die Schmerzen nehmen, die Wunden heilen lassen. "Der andere Mann, er geht wieder zurück. Woher weißt du das er dem Fürsten nicht verrät wo ich bin und wer mich gerettet hat?" fragte sie ihn und schlug sich dann die Hand vor den Mund. "Verzeiht mir!" flüsterte sie und machte sich wieder ganz klein.
"Ja, Bann - so ist sein Name - geht wieder zurück ins Schloss des Fürsten.. Er ist vielleicht im Schloss es Fürsten aufgewachsen, hat sein Leben lang eigentlich nichts anderes als Gehorsam über den Fürsten gelehrt bekommen aber dennoch gehört seine Lyoalität einem anderen.. Mir.. er und ich, wir sind aufgewachsen wie Brüder.. schon seit Kindertagen standen wir für einander ein und auch, wenn er meine Entscheidung vielleicht nicht versteht, nicht versteht was ich ihm sagte.. respektiert er es und würde mir niemals in den Rücken fallen..", sagte er leise, lächelnd. Bann und ihn verraten!? Nein, alles aber dass nicht, er würde lieber sein eigenes Leben geben als Saf zu verraten, als seinen Prinzen zu verraten..
"Du brauchst dich für nichts entschuldigen.. Lass mich dir aber wenigstens deine Schmerzen nehmen.. Ich werde dich nicht anfassen.. Keine Angst, ich bin vielleicht ein Vampir aber sicherlich nicht so ehrlos wie der Fürst! Du musst nur das Wasser trinken..", sagte er leise, mit ruhiger und liebevoller Stimme, ganz sanft. Sie sollte keine Angst haben, nicht vor ihm und doch wusste er, dass sie genau das hatte, Angst!
"Bevor ich es vergesse... sobald der Morgen graut, werden wir aufbrechen .. der Weg ist weit bis zum See des Lichts.. und ich will dich nicht länger als nötig der Gefahr aussetzen in meiner Nähe gefunden zu werden.. Solange du bei mir bist, wird dich zwar niemand finden und aber dennoch.. Es ist nicht sicher für dich, ich bin nicht sicher genug...", sagte er leise..

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13. Okt 2012, 10:35
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Mala

Seine Stimme war so unglaublich sanft, liebevoll. Mala konnte es gar nicht glauben, dass er immer noch so ruhig sprach wie im Wirtshaus. Der Klang seiner Stimme war so vertraut und doch war sie anders. Sie nickte nur, trank das Wasser und legte sich auf die Decke, die er auf dem Höhlenboden ausgebreitet hatte und schloss die Augen. Ihr Körper zitterte immer noch und die Schmerzen machten ihr wirklich zu schaffen. Vor ihren geschlossenen Augen sah sie sich, fiel wieder in ihre Träumereien, in den Armen des Mannes. Jetzt wo er ihr so nah war und keiner ihr verbot mit ihm zu sprechen, wäre es so einfach ihm alles zu sagen und doch tat sie es nicht. Er hatte klar gesagt, dass er sie zum See bringen würde und sie dort sicher sei aber er würde nicht da bleiben. Warum auch? Sie wusste ja nicht einmal warum er sie überhaupt gerettet hatte.
Nach einer Weile breitete sich wärme in ihrem Körper aus und die Schmerzen verebten langsam. Er heilte sie! Aber wie? Wie konnte er dass ohne sie zu berühren? Ohne Verbandmaterial oder anderen Utensilien? Eine bleiernde Müdigkeit legte sich über sie und Mala ließ sich von ihr umfangen.

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13. Okt 2012, 10:36
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