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 Das Taruk-Gebirge! 
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Er blickte sie lange an.
Wieder einmal hatte er vergessen das sich seine Gedanken mit seinen Gefühlen verbanden und er somit ein offenes Buch für Alva abgab.
Er fluchte leise vor sich hin.
"Ja, wenn das dein Wunsch ist, werde ich bis zum Schluss - solange ich kann - bei dir bleiben, sein!", seine Stimme war klar und voller Liebe.
"Solange du mich lässt!"
Sie wussten beide nur zu gut, das es schwer genug bleiben würde egal wann sie sich von einander trennten.
"Ich werde deinen Bruder zum See des Lichts bringen und dann werde ich einen Weg finden dich dort rauszuholen. Egal was es mich kostest!", seine Stimme war leise und klar, es war ein Versprechen.
Er musste einfach versuchen ihr Leben zu retten, sie zu retten!
Seine Finger langen sanft um ihren Körper. Nur seine Fingerspitzen strichen in kleinen Kreisen über ihren Arme.
Aber würde er wirklich bleiben bis sie ging? Ja, er würde bleiben und jeden Moment den sie in seiner Nähe verbrachte genießen, wie ein Heiligtum. Und irgendwann würde er sie wieder in seinen Armen halten, frei un unbesorgt.
Zumindest ließ ihre Nähe ihn das hoffen.
"Die Hoffnung stirbt zu letzt, nicht wahr!?", er versuchte zu lächeln doch es gelang ihm nicht wirklich.

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27. Jan 2012, 14:35
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Er ärgerte sich weil sie seine Gedanken kannte. Leise lachte sie.
"Ich will jede Sekunde mit dir auskosten. Ich liebe dich so, Linc!" flüsterte sie.
Sie würde ihn betäuben und einfach verschwinden, so konnte er ihr nicht folgen und sich in Gefahr bringen.
"Eoreth wird schwer verletzt sein, wenn er dich erreicht. Ich lasse dir meinen Kräuterbeutel da, dort wo ich hin gehe brauch ich ihn nicht und du brauchst desinfizierende und schmerzlindernde Kräuter für Eoreth." erklärte sie ihm.
Würde er wissen welche Kräuter wo für sind? Vielleicht! Wenn nicht, Eoreth würde es wissen und ihm helfen.
Seine Arme lagen fest um ihren Körper und seine Fingerspitzen malten Kreise auf ihre Arme.
Sie schloss die Augen, lehnte den Kopf an seine Brust und genoss seine Streicheleinheiten.
Bald würde ihr Körper solche Zärtlichkeiten nicht mehr bekommen.
Ganz im Gegenteil, er würde große Schmerzen leiden.
"Die Hoffnung stirbt zu letzt, nicht wahr!?" fragte er sie, seine Stimme klang matt.
"Ja, Linc die Hoffnung stirbt zu letzt! Und meine wird erst mit mir sterben!" flüsterte sie den letzten Satz.
Sie würde immer Hoffen, immer darauf vertrauen, dass er sie retten würde. Auch wenn sie ihm das so nicht sagte.
"Aber tust du mir einen Gefallen? Warte mit deiner Beichte, bis Eoreth wieder gesund ist. Es wird ihn umhauen und er wird wütende sein. Ihr seid Freunde, bitte verhaltet euch so. Streitet nicht! Sag ihm das auch bitte." sagte sie leise.
Eoreth würde dass nicht interessieren, dass wusste sie, aber es war ein Versuch wert.

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27. Jan 2012, 14:59
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Sanft zog er sie enger an sich.
"Wie lange noch?", seine Stimme war liebevoll aber klar. So sehr wie in ihm der Schmerz tobte, so sehr wollte er Alva ihn ersparen. Es würde nicht mehr lange dauern und sie würde genug Schmerz haben.
Seine Finger lagen auf ihren Armen und er zog das Fell enger um sie, er wusste das ihr nicht kalt war aber es lenkte ihn für einen Moment, wenn er auch noch so klein war, ab.
"Keine Angst Alva, Eoreth wird sicher am See ankommen! Wir beide werden den Weg schon irgendwie schaffen!", er versuchte zu lächeln.
Wie oft hatte Eoreth ihm aus den Höhlen der Gletscherbären geholt, oft hatte er ihm danach schwer verletzt noch eine Moralpredigt gehalten, das er doch verrückt sein müsste sich dort allein rein zu schleichen.
"Hab mal keine Angst um ihn", sagte er und unterdrückte ein Lachen. "Eoreth freut sich doch wenn er wieder etwas gefunden hat, weswegen er mich zusammenfalten kann..."
Er lächelte.
"Das hat er schließlich schon früher gern getan...! Und in dem Punkt wird er sich bestimmt nicht davon abbringen lassen mich fertig zu machen..."
Sanft legte er seine Lippen auf ihre Stirn und strich mit den Fingern wieder über ihre Arme.

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27. Jan 2012, 15:49
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
"Wie lange noch?" fragte er, versuchte seine Stimme weich klingen zu lassen, doch sie hörte und spürte seinen Schmerz ganz deutlich.
Ja, wie lange noch?
"Knapp eine Woche noch!" Alva flüsterte es nur ganz leise. Ja in einer Woche würde sie gefangen sein und Eoreth frei.
Lincs Arme lagen um ihren Körper und er zog das Fell fester um sie.
"Du weißt schon das ich nicht frieren kann, oder Liebster?" fragte sie ihn liebevoll, ein lächeln umspielte ihre Lippen. Er sorgte sich um sie, wahrscheinlich war er menschlichere Frauen gewöhnt.
Ja Linc würde Eoreth sicher zum See bringen. Aber würde er ihn verarzten können?
"Linc? Kennst du dich mit den Heilkräutern aus?" fragte sie ihn.
Sie würde sie ihm erklären und bei dem Rest würde Eoreth ihm helfen müssen.
"Genau das macht mir Angst Linc, er wird denken er habe Recht dazu und dass stimmt nicht. Eoreth ist ein guter Kämpfer, alle in meinem Volk sagen das und auch sein Stern hat etwas kriegerisches. Kämpfe nicht mit ihm, weich ihm aus. Bitte!" sagte sie ganz leise.
Dann fiel ihr noch etwas auf. "Er hat es früher schon getan? Warum?" fragte sie.
Er küsste ihre Stirn, streichelte ihre Arme.
Heute Abend würde sie die Stern solange anrufen bis sie Antwort bekam.
Sie musste wissen wie der Streit aussehen würde, wenn Eoreth erfuhr was zwischen ihr und Linc war.

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27. Jan 2012, 16:14
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
"Das ist mehr als ich erwartete hätte...", sagte er nachdenklich. "Ich wäre von nicht einmal 4 Tagen ausgegangen."
Eine Woche, wenn auch nur ungefähr aber sie würden noch eine Woche haben.
Einen kleinen Lichtschimmer, der sie Zeit ohne einander vielleicht erträglicher, hoffte er.
Er erwiderte ihr sanftes Lächeln.
"Ich weiß, es... lenkt meinen Kopf für einige Sekunden ab... ", Lincoln wusste nicht warum er ihr die Wahrheit sagte, warum er sich selbst mit solchen Kleinigkeiten versuchte davon abzulenken, das sie bald gehen würde, er tat es einfach.
Warum hatte er ihr nicht einfach erzählt das es ein Reflex war, wenn er Kälte wahrnahm die Menschen um sich herum davor zu schützen.
So wie er es früher nur all zu oft mit seiner kleinen Schwester, Fia, getan hatte.
"Eoreth hat mir früher einiges versucht beizubringen, ich glaube aber kaum das ich heute auch nur noch Ansatzweise etwas davon weiß", flüsterte er leise.
Er hatte nach Eoreths Verschwinden nicht geglaubt das er je wieder mit der Heilkunst der Elben zutun haben würde oder sie überhaupt brauchen würde.
Heute kam es ihm ziemlich dumm vor, nicht weiter das behalten zu haben was Eoreth ihm versucht hatte so mühevoll beizubringen.
"Eoreth ist nicht nur ein guter Schwertkämpfer, Alva, er ist der Beste.
Er hat damals einen Kampf - eigentlich rein zum Spaß - gegen den besten Schwertkämpfer der Eisfeyden mühelos gewonnen... und er war ein guter Lehrer.
Einiges was er mir damals beigebracht hat müsste ich noch beherrschen auch wenn ich damals noch ein Kind war!"
Ein breites Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus.
"Dein Bruder hatte schon als ich Kind war viel Grund mich des Lebens zu belehren.
Oft hat er mich aus den Höhlen der Gletscherbären geholt oder vor den Drachen geschützt.
Eoreth war als ich Kind war so etwas wie mein Schutzengel...", erklärte er ihr leise.
Er wusste nicht ob es gut war, ihr jetzt noch Geschichten aus vergangen Zeiten
zu erzählen aber er wie konnte er ihre Fragen unbeantwortet stehen lassen?
Die wenige Zeit, die sie beide noch hatten wollte er dazu benutzen, um sie glücklich zu machen, sie sollte noch ein wenig Glück und Liebe erfahren bis sie ihn verlassen musste... Es würde schließlich eine Zeit dauern bis er sie daraus holen wird können.

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27. Jan 2012, 16:38
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
"Der Weg ist weit und Mount-Dark liegt hoch oben im Gebirge, fast schon auf der anderen Seite. Auch wenn Joy ihr Tempo beibehält und wir den ganzen Tag weiter gehen, wird es noch mindestens 7 Tage dauern." erklärte sie ihm und sie war dankbar dafür, dass es noch so lange war.
"Es lenkt dich ab? Es ist nicht einfach nur Gewohnheit?" fragte sie leise, es erschien ihr eigenartig sich mit so einer Geste abzulenken.
Alva kuschelte sich an ihn, wollte ihm näher sein.
Natürlich, er hatte keine Ahnung von den Kräutern. Männer!
"Ich erkläre dir heute Abend die wichtigsten und bei dem Rest hilft dir Eoreth." sagte sie und schüttelte leicht den Kopf. "Was macht ihr bei euch zuhause, wenn jemand verletzt ist? Müsst ihr dann erst euer Weib rufen damit die Wunde versorgt wird?" bestimmt war es genauso!
"Auch wenn er dich unterrichtet hat, du hast keine Chance bei einem Kampf! Also lass es bitte nicht darauf ankommen!" sagte sie und ihre Stimme zitterte bei der Vorstellung.
Es versetzte ihr einen kleinen Stich, dass Linc so viel Zeit mit Eoreth verbringen durfte, als er klein war und sie nicht. Dass sie ihren eigenen Bruder eigentlich gar nicht kannte.
Sei es drum, sie würde ihn retten.
Eoreth hatte Linc beschützt, und allein dafür musste sie ihn schon retten.
Langsam drehte sie sich auf Joys Rücken, ließ beide Beine zu einer Seite herab hängen, sie schlang die Arme um Linc und barg ihr Gesicht an seiner Brust.
"Warum müsst ihr Männer auch immer in Gefahr bringen?" fragte sie ihn leise, kuschelte sich ganz eng an ihn.

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27. Jan 2012, 16:57
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Er zog sie enger an sich. Küsste ihre Stirn.
"Es lenkt mich für ein paar Sekunden ab, davon ab das du gehst...
Es zieht die Aufmerksamkeit darauf das du noch bei mir bist", er wusste selbst das es verrückt klang aber es war so.
Vielleicht hätte er ihr das nicht erzählen sollen aber jetzt war es eh zu spät.
"Alva, es ist eher selten das Werkatzen einen Heiler brauchen, die Wunden heilen bei uns schneller.
Und sollten Verletzungen doch schlimmer sein dann werde nicht die Frauen gerufen sondern Schamanen.
Oft wurde ihnen die Heilkunst der Eisfeyden gelehrt."
Dachte sie wirklich er würde mit seinen Wunden vor einer Frau liegen und über seinen Schmerz klangen? Bestimmt nicht!
"Liebste, wenn dein Bruder diesen Kampf möchte wird er ihn kriegen.
Eoreth ist kein Mann der allein aus Lust heraus tötet und ich glaube nicht das er mich wirklich töten würde...
Und selbst wenn es so ist, Alva, dann war es sein Recht, der er hat die Ehre seiner Schwester geschützt..", er wusste sie würde das nicht verstehen, wahrscheinlich war das etwas was nur Männer wirklich verstehen konnten.
"Hab keine Angst um mich, Alva", flüsterte er ihr leise zu, küsste sanft ihre Stirn nach dem sie sich zu ihm gedreht hatte.
"Wären wir sonst Männer?", fragte er sie spöttisch.
"Irgendwie müssen wir doch unser Männlichkeit beweisen."
Er küsste sanft immer wieder ihre Stirn und strich sanft mit den Fingern über ihren Rücken.

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27. Jan 2012, 17:12
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
"Ich werde so lange bei dir sein wie ich kann, Liebster!" flüsterte sie ganz leise.
Natürlich, er brauchte keine Heiler.
"Angeber!" schalte sie ihn. "Die Eisfeyden verstehen nicht viel von Heilung, sie töten lieber. Heilkräuter beherrschen sie nur zum Eigennutz." Diese Eisfeyden waren einfach nur Giftpanscher, aber so wollte sie ihm das nicht an den Kopf knallen.
"Meine Ehre ist meine Sache!" sagte sie sauer, Eoreth sollte sich ja nicht wagen Linc auch nur ein Haar zu krümmen.
Sie waren Freunde verdammt!
Immer mussten sie ihre Männlichkeit beweisen, so ein Blödsinn.
Männer waren furchtbar in ihrer Ehre.
Ihr viel ein Lied ein, eine alte Geschichte, sie kuschelte sich an ihn und schlang die Arme fest um ihn.
Leise begann sie zu singen:
Ich sah eure Blicke,
voll Begierde, voller Lust;
ich sah die Gesten,
ich fand die Briefe,
sah den Kuß;
ich sah euch tanzen-
ihren Blick,
wenn sie dich sieht,
ich spür ihr Zaudern
und sie des Nachts sich mir entzieht.
Ich werd's nicht lassen,
nie will ich sie vermissen, nie sie dein,
nun wirst Du kämpfen müssen.

Wähle einen Ort,
wähl eine Zeit
und auch die Waffen,
lauf nicht fort,
ich werd nicht kommen dich zu schonen,
wirst dein Leben lassen.

Als der neue Tag erwacht,
die Klingen kreuzen, Kontrahenten schlagen sich, mit Worten sie sich reizen, Schaulust zieht die Leute an, durch die Menge geht ein Beben,
Stoß, Parade, Gegenstoß,
und es erlischt ein Leben.

Deinen Sohn getötet hast du, wie geblendet kann man sein, glaubst Du Tor,
dass du linderst deine Pein? Ich nicht dein Eigen,
denn noch immer bin ich frei, du bringst Verderben
für eine kleine Liebelei.
Glaubst du nun wirklich
für solchen Frevel ich dein Lohn?
Du mich verloren
und auf immer gar den Sohn.

Wähle einen Ort,
wähl eine Zeit
und auch die Waffen,
lauf nicht fort,
ich werd nicht kommen dich zu schonen,
wirst dein Leben lassen.

Als der neue Tag erwacht,
die Klingen kreuzen, Kontrahenten schlagen sich, mit Worten sie sich reizen, Schaulust zieht die Leute an, durch die Menge geht ein Beben,
Stoß, Parade, Gegenstoß,
und es erlischt ein Leben.

Ihre Stimme lag noch eine Weile in der Luft, als sie geendet hatte.
Traurig lies sie den Kopf hängen.
"Es passt nicht ganz. Es erzählt von einem Vater und seinem Sohn. Aber ihr seit Freunde, es ist fast das selbe!" flüsterte sie traurig und schmiegte sich noch enger an ihn, "Bitte kämpft nicht!"

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27. Jan 2012, 17:31
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
"Was heißt den da Angeber? Mein Körper heilt sich nun mal selbst! Neidisch?", fragte er sie spöttisch und lachte.
"Auch der Tod kann Menschen heilen, und manchmal ist es nur der Tod der Heilung bringt..
Die Kälte, ist ihr größter Feind und doch ihr bester Freund."
Er konnte Alvas Worte noch immer nicht ganz ernst nehmen als sie wieder sprach.
"Dir geht es aber weniger um deine Ehre als darum deinen Dickkopf durchzusetzen!"
Lange lauschte er ihrem Lied und nahm sie sanft in seine Arme, zog ihren zierlichen Körper enger an sich und küsste ihr Stirn, ihren Nasenrücken und küsste sie.
Liebevoll und Innig.
"Du verstehst es nicht, Alva.
Es geht nicht nur um deine Ehre, sondern auch um die deiner Familie.
Er ist dein Bruder und ich der Mann der dich liebt, der Mann der dir etwas entscheidendes genommen hat. Zu mal ich nicht mal aus deinem Volk stamme ist das für deinen Bruder noch schlimmer!
Natürlich wird er versuchen, in einem Kampf, deine Ehre wieder herzustellen für eure Volk.
Er wird nicht glauben, das ich dich liebe - ich habe nie an Liebe geglaubt und das weiß er, er wird glauben das ich dich genauso verführt habe, wie die anderen Frauen.
Das ich dich irgendwo dazu überredet habe!", er verstand Eoreth nur zu gut, er würde nicht anders handeln.
Entweder wollte Alva es nicht verstehen oder sie konnte es nicht..
"In diesem Lied, wird es sicher nicht um das Selbe gehen wie es das zwischen mir und Eoreth sein wird, oder? Erzähl mir die Legende, die da hinter steckte..", seine Stimme war mittlerweile wieder ernst geworden.
Er zog sie enger an sich und hoffte sie würde ihm ein wenig mehr über sich und das Volk, in dem sie lebte erzählen. Es lenkte sie zum einen ab und es würde ihm vielleicht helfen..

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27. Jan 2012, 17:57
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Beitrag Re: Das Taruk-Gebirge!
Bei seinen Worten schüttelte sie lächelnd den Kopf.
Das Thema Eisfeyden lies sie besser, bei Seite liegen, er würde sie ja doch nur verteidigen.
"Mein Dickkopf geht ihn genauso wenig an wie meine Ehre!" sagte sie und streckte ihm die Zunge heraus.
Während sie sang, küsse er ihr Gesicht, küsste sie als sie geendet hatte.
"Ich habe dir doch gesagt, dass ich sowieso nicht richtig zu diesem Volk gehöre. Zumindest nicht für sie." sagte sie traurig. "Ich fühle mich ihnen verbunden, ja aber ich konnte sie einfach verlassen, normaler weise ist das nicht so. Und meine Familie besitzt keine Ehre. Meinen Eltern war es verboten sich zu vermählen und doch taten sie es. Gegen den Willen ihrer Familien und der unserer weißen Herrin!" erklärte sie leise.
Eng zog er sie an sich.
"Es ist keine Legende, Linc. Es ist eine Geschichte! Sie erzählt von einem Vater und seinem Sohn, die die selbe Frau liebten. Sie war noch sehr jung und verliebt in den Sohn. Er wollte den Bund mit ihr eingehen, doch ihre Familie versprach sie dem Vater. Die Mutter des jungen Mannes war schon früh gestorben. Der Vater nahm das Mädchen zur Frau, doch sie war unglücklich und traf sich heimlich mit dem Sohn.
Sie versuchte es vor ihrem Mann zu verstecken, es geheim zu halten, doch es gelang ihr nicht. Der Vater fand Briefe, sah ihre Blicke, wenn der Sohn im Haus war und natürlich spürte er auch dass sie sich ihm im Bett entzog.
Er schlich ihr eines Abends nach und sah die beiden! Vor Zorn, forderte er seinen Sohn zum Zweikampf und tötete ihn in rasender Wut.
Der Vater glaubte nun gehöre die Frau nur ihm allein, doch dass Mädchen zerbrach an dem Kummer und nahm sich das Leben.
Und so hatte der Vater, seinen Sohn und seine Frau verloren. Nur weil er um die Ehre kämpfen musste. Er kämpfte um seine Ehre und verlor alles." sie sprach leise.
"Ich habe dir ja gesagt, dass die Liebesgeschichten unseres Volkes nicht oft gut aus gehen.
Diese Geschichte soll der Grund sein, warum die weiße Herrin erst ihre Erlaubnis, oder wenn du möchtest, ihren Segen geben muss bevor ein Paar den Bund eingehen darf."
er würde dass nicht verstehen. Naja egal!
Sie dachte an die Geschichte, die ihr Drago erzählt hatte, war das wirklich der Grund warum Eoreth gegangen war und sie blind?
"Man sollte sich nicht gegen sie stellen das bekommt einem nicht sehr gut!" murmelte sie vor sich hin, hoffentlich hatte er das nicht gehört. Mist!
Alva halt doch einfach mal dein blödes Maul! schalte sie sich selbst in Gedanken.

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27. Jan 2012, 18:23
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